Für viele ist die Vorstellung verlockend sich ihr Traumequipment wie Gitarren und Verstärker in den USA zu besorgen. Je nach Dollarkurs schaut dann der Preis in den USA auch sehr günstig aus und oftmals erscheinen ja auch derlei Geräte zuerst in den USA oder sind überhaupt nur von dort zu beziehen. Das aber Geräte hier in Deutschland und Europa teurer sind als in den USA hat seinen Grund und manch einer der sich das vermeintliche Schnäppchen in den USA besorgt, der kann bei der Lieferung nach Deutschland sein böses Wunder erleben.
Wer in den USA sein Equipment kauft wird feststellen, dass die dort angegebenen Preise immer ohne Steuer angegeben sind, die dann beim Kauf in der Regel dazu kommen. Will man dann das gute Stück nach Deutschland einführen, fällt je nach Ware eine entsprechende Zollgebühr an. Diese wird natürlich auch fällig, wenn man sich das Teil schicken lässt. Deklariert man hier das Paket falsch und das Paket kommt in eine Stichprobe des Zolls, kann es auch recht unangenehm für den Käufer werden.
Natürlich müssen Produkte die man dann in Deutschland einführt auch entsprechend versteuert werden. Der Regelsatz bei der Einfuhrumsatzsteuer beträgt dabei die üblichen 19%.
Die Postgebühren oder den eigenen Flug sollte man bei den Kosten ruhig mit einberechnen, denn umsonst wird das Teil ja auch nicht geliefert.
Hat man sich ein elektronisches Gerät gekauft wie zum Beispiel einen Gitarrenverstärker, so sollte man auch bedenken, dass die Amerikaner ein anderes Stromnetz haben und so benötigt man zusätzlich einen Spannungswandler von 110 V auf 230 V. Der Kostet und macht das ganze auch etwas sperriger.
Auch die Tatsache mit der Garantie, Gewährleistung und dem Service sollte man sich da gründlich vorher überlegen. Denn wenn der Händler in den USA sitzt und nicht in Deutschland. dann hat man nicht nur ein geographisches Problem sondern auch ein juristisches, denn in den USA gelten nun einmal andere Gesetze. Aber auch für den Versand bei möglichen Reparaturen wird man die Kosten selber tragen müssen, mitsamt des Zolldebakels. Also alles was unter dem Punkt Service fällt, sollte man da gründlich in Erwägung ziehen und ruhig auch mit einer fiktiven Kostennote versehen.
Es kann durchaus sehr gute Gründe dafür geben, Teile seines musikalischen Equipments aus den USA kommen zu lassen, aber wenn es um die Kosten geht, dann sollte man bei den dortigen Preisen locker mal 30% draufschlagen um einen reellen Vergleich mit den Preisen in Deutschland ziehen zu können.
Wenn es um kackfreches Kopieren von Ideen und Herstellen von Markenkopien angeht, dann taucht immer wieder der Name und das Land China auf. Selbst bei aktuellen Messen kommen die Kontrolleure kaum noch hinterher die chinesischen Stände mit ihren nachgemac
Aufgenommen: Mär 20, 19:20