Wie wohl schon jeder mitbekommen hat,
zensiert Flickr den deutschansässigen Benutzer. Also auch ich als Spanier werde bei Flickr zensiert.
Die zwei Alternativen die sich wohl derzeit abzeichnen, sind das deutsche
Zooomr, welches bei den
deutschen Bloggern wohl sehr gut ankommt und
23hq, welches zur Zeit am
ehesten an Flickr herankommt.
Da
ich selber Flickr eigentlich nur zum Auslagern und Entlasten meines Webspaces benutze, gibt es für mich keinen Grund für einen Umstieg.
Was ich jedoch nicht verstehen kann, dass Leute nun wie wild Backups starten und die Bilder von Flickr auf ihre Festplatte laden. Nicht dass ich den Sinn eines Backups nicht verstehen würde, aber ich verstehe nur nicht wie Leute ihre Daten komplett dem Internet und anderen Diensten anvertrauen?
Meine Bilder und fast alle anderen Daten, wie Musikfiles meiner Band usw., die ich hochlade sind mind. einmal auf meiner Festplatte vorhanden.
Aber wenn man an den vor Jahren propagierten Computer ohne Festplatte und Netzanbindung denkt, so scheint es fast, als würde dies in einer gar nicht so entfernten Zukunft stattfinden. Wenn man sich die Dienste von z.B. Google anschaut, wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Bilderverwaltung, Email, Usenet, RSS-Feeds usw. geht dies auch schon heute alles nur über das Netz.
Ich mache mir zwar den ein oder anderen Dienst auch zu Nutze, aber meine Daten komplett dem Internet anzuvertrauen, da habe ich doch immense Bedenken. Mir kommt es dann doch so vor, als könnte ich da ebenso einem Herrn Schäuble das Passwort meines Computers anvertrauen.
Das Paradoxon an der Flickr Filterung ist doch zum einen die Tatsache, dass die Zensur der Bilder dort u.a. auch durch Flickr/Yahoo und damit nach US-Amerikanischen Gesichtspunkten vorgenommen werden. Deren Begriffe bezüglich Werte, Moral und Zensur unter
Aufgenommen: Jun 24, 04:00