Buckethead ist ein Gitarrist der an eine Michael Myers Reinkarnation für Gitarristen erinnert. Weiße Kabuki Maske und einem Pappeimer von Kentucky Fried Chicken als Hut. Keiner kennt sein wahres Gesicht und man munkelt sogar es köne durchaus Paul Gilbert dahinter stecken, denn sein Gitarrenspiel ist trotzt all der Skurilität enorm gut, so dass er auch als Slash Nachfolger bei Guns'n'Roses in die Saiten griff.
Laßt euch ja nicht von den anfänglichen Blödsinn täuschen, zum Ende hin zeigt er wo der Hammer hängt.
Und noch ein bisschen was zum Neidisch werden. Am Ende sieht man ihn mit seiner Handpuppe namens Herbie (selten Albert) mit der er früher Interviews in dritter Person von sich gab:
Nun ja, ich behaupte mal, Slash zu ersetzen ist, abgesehen vom Coolness-Faktor, keine große Herausforderung für versierte Gitarristen. Das Schwierigste dürfte sein, sich beim wilden Herumsolieren mit der Kippe nicht die Locken abzufackeln. (Sprach's als bekennender Slash-Fan!)
Also das Gitarrenspiel von Slash bei Guns n'Roses fand ich gekonnt melodiös. Man kann es zwar nachspielen, aber auf die Ideen selbst zu kommen ist eher schwer.
Der Song nach Welcome to the jungle ist doch bestimmt ein neuer Song gewesen, der hier mal zur Promotion mit eingebracht wurde. Klingt aber verdammt beschissen, vor allem das Schlagzeug, was dermaßen lächerlich nach Drumcomputer klingt, dass es schon für ein Popklischee zu billig ist.
Ich bin mir da nicht so richtig sicher, ob das alles von Slash gekommen ist. Beim Snakepit und auch bei Velvet Revolver findet man viele coole Riffs, aber die melodiösen Sachen sind ein bisschen untergegangen, finde ich. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass dort Axl als "Korrektiv" fehlt.
Ist mir auch schon aufgefallen, wobei Axel für mich einfach nur eine arrogante, rumzickende Fotze ist. Und den Begriff habe ich hier bewusst ausgewählt, denn der geht bei mir schon lange nicht mehr als Mann durch, sondern als kleines Mädchen.
Im übrigen finde ich seinen Gesang bei dem Video recht bescheiden. Wenn ich das und nicht die (meinem Geschmack nach guten alten GnR) Scheiben als Maßstab nehme, dann kann ich Guns N' Roses auch gesanglich covern.
Ich fand, dass der Gesang bei "Gn'R Live in Tokyo" schon nicht soo toll ist. Auf die Alben lasse ich nichts kommen (außer auf "Spaghetti Incident"...), die genießen bei mir unantastbaren Gold-Status.