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Trigami-Review]
Wer im Internet eine eigene Seite erstellen möchte, stößt schnell auf Grenzen. Da wird man sofort mit Begriffen und kryptischen Elementen wie html, xhtml und css konfrontiert. Wer gar noch eine Seite zeitgemäß im Web 2.0 Stil anlegen und professionelle Elemente dazu haben möchte, bekommt gleich weitere Begriffe wie php, mysql, java, flash usw. an den Kopf geworfen.
Eine eigene Seite im Netz anzulegen, die auch noch etwas hergeben und einen ordentlichen Funktionsumfang bieten soll, ist alles andere als leicht.
Hier kommt nun
Surfino ins Spiel, welche dem künftigen Seitenbetreiber drei Angebote macht, mit dem man die eigene Seite ins Netz stellen kann. Ich habe von Surfino einen Exklusic-Account bekommen, welcher einem Seitenersteller 19,90 Euro im Monat kostet. Dafür kann er sich ein abgestimmtes Design auswählen, unbegrenzt Seiten anlegen sowie unbegrenzt Bilder. Er kann 60 Dateien in Form von MP3, PDF und Videos hochladen und hat zahlreiche Module zur Verfügung, so wie eine .de Domain.
Bei Erstelle der eigenen Homepage wird man mit einem Assistenten, Schritt für Schritt an der Hand geführt. Es beginnt damit, dass man nach dem Titel der Homepage gefragt wird. Da ich eine Musikseite zu meiner Band erstellen möchte, wähle ich mal eben den Titel „Party- & Fetenband - Musik für ihre Feier“. Anschließend wählt man aus vorgegebenen Kategorien eine Designvorlage für die eigene Seite aus. Hilfreich dabei, dass beim darüberfahren mit dem Mauszeiger über den jeweiligen Text, immer ein kleines Vorschaubild gezeigt wird. Da mir hier das Design Music etwas alt backend vorkommt, wähle ich das Design Show für meine Seite.
Im folgendem Schritt, kann man die Titel der einzelnen Seiten angeben. Vorgegeben sind zwei Seiten, wobei die erste schon mit „Startseite“ als Titel angegeben ist, welcher aber auch ändern lässt. Eine Beschränkung gibt es hier nicht und jede Änderung kann man später wieder bequem ändern bzw. rückgängig machen. So können einzelne Seiten gelöscht, oder in der Reihenfolge verschoben werden, so wie sie später im Menü dargestellt werden sollen. Im nächsten Schritt, kann man nun in einem WYSIWYG-Editor die einzelnen Inhalte der Seiten editieren und landet damit schon in der eigentlichen Verwaltungsebene.
Der Editor bietet allen Komfort, denn man bei derlei Editoren kennt, inklusive dem Einbinden von Bildern. Diese lassen sich auch bequem vom eigenem Rechner hochladen und verwalten. Die Größe der Bilder werden automatisch in der Seite resourcensparend eingebunden, so dass ein hoch geladenes 1MB Bild optimal angepasst wird und somit später nicht das Laden der eigenen Seite zur Gedultsprobe wird.
Zusätzlich kann man SEO-Relevant die einzelnen Metadaten der jeweiligen Seite ändern wie Schlüsselwörter und die Beschreibung. Ein Punkt der in der heutigen Google-Zeit, mehr als nur eine kleine Dreingabe ist.
Hier sieht man links die eigentlichen Menüs, angefangen mit den eigenen Seiten, gefolgt von den Modulen (Veranstaltungen, Kommentare, Fotogalerie, Dateilisten, Hintergrundmusik, Gästebuch, Kontaktformular, Tags, Seitensuche, Laufschrift, Besucherzähler, Forum, Shop, Passwortschutz), einem Allgemein-Menüpunkt (Seitenverwaltung, Dateiverwaltung, Homepageeinstellungen, Benutzerverwaltung) und dem Menüpunkt für die eigene Webseite (Ihre Domain, De-Domain einrichten, Live-Vorschau, Ihr Tarif – Ändern, Logout).
Die Module ermöglichen es einem Elemente auf die eigene Seite zu zaubern, welche sonst nur sehr schwer zu realisieren sind. Die hier aufgeführten Module ermöglichen schon eine ganze Menge um eine professionelle Seite erstellen zu können. Im Folgendem habe ich vier Module getestet.
Das Modul Kontakt bereitete erst einmal ein bisschen Probleme. Zwar war es an sich schnell erstellt, aber es wurde nur eine Fehlerseite angezeigt. Tatsächlich muss man erst die Kontaktseite an sich (auch wahlweise leer) veröffentlichen, erst dann wird die Seite mit dem Modul auch wirklich angezeigt.
Hier sollte man beachten, das Surfino einem beim Anlegen einer neuen Seite oder bei Änderungen erst einmal befragt, ob man die Seite im Internet veröffentlichen möchte oder erst eine Vorschau wünscht. So kann man erst einmal Problemlos herum experimentieren ohne die Seitenexperimente gleich jedem im Netz vor die Nase zu halten. Das automatische Veröffentlichen kann jedoch auch aktiviert werden.
Löblich beim Kontaktformular, ist der Spamschutz mittels eine Captcha-Abfrage, welcher die dort angegebene Email-Adresse vor Spamattacken schützt.
Wurde man beim Modul des Kontaktformulares noch gefragt, auf welcher der eigenen Seiten man diesen unterbringen möchte, so erstellt das Gästebuchmodul gleich selbst eine Seite. Dies hat bei mir etwas zur Verwirrung beigetragen, da ich schon eine Gästebuchseite erstellt hatte und mich wunderte, warum diese nicht funktioniert, bis ich bemerkte, dass dort zwei Gästebuchseiten-Links existierten und nur die durch das Modul angelegte Seite die Funktion beinhaltete. Also mal fix die andere Gästebuchseite gelöscht und schon stimmt es wieder.
Auch beim Gästebuch werden Einträge mittels Captcha-Abfragen Spamfrei gehalten.
Überhaupt muss man wissen, bzw. selbst in Erfahrung bringen, welche Module dort schon eine Seite voraussetzten, in der das Modul eingesetzt werden kann und welche Module selbst eine Seite erstellen. So weiß man am Anfang nie, ob man nun eine Seite dafür erstellen muss oder nicht. Hier sollte man dies bei den Modulen etwas deutlicher hervorheben/kennzeichnen und zwar schon im Menü.
Schön auch das Modul zum Passwortschutz, wo man einzelne Seiten so sichern kann, dass man diese nur mit dem passenden Passwort einsehen kann. Da reichen die Anwendungen von privater Seite bis zum professionellem Kundenbereich.
Eine Benutzerverwaltung findet sich hier ebenso mit der man genau festlegen welche Bereiche der Benutzer benutzen und verändern kann. Für die von mir hier angelegte Seite also kein Problem noch mal für jeden einzelnen Musiker eine eigene Profilseite anzulegen, wo jeder Benutzer sich austoben kann und mit einer eigenen Email-Kontaktadresse auch noch mit dem Kontaktmodul erreichbar ist.
Ein ganz wesentlicher Punkt für eine professionelle Seite ist eine eigene Domain. Eine eigene .de-Domain ist im Exklusiv-Paket von Surfino enthalten und lässt sich ebenso leicht. In meinem Fall habe ich mal schnell "partyband-fetenband.de" eingegeben, welche dann das etwas Suchmaschinenunfreundlichere "http://home-59.surfino.info/" ablösen sollte.
Surfino bietet ein für den Laien leicht zu bedienendes Baukastensystem, mit dessen Hilfe er seine Seiten einrichten, gestalten und online stellen kann. Mit den dortigen Modulen lässt sich viel machen und gemeinsam mit der eigenen Domain und der Benutzerverwaltung bekommt man schon ein recht professionelles System in die Hand.