Wenn man über den Blues und vor allem über den Gitarrenblues spricht, dann kommt an den Namen Muddy Waters nicht vorbei. Muddy Waters richtiger Name war McKinley Morganfield und als echter Bluesman wurde er 1915 in Mississippi geboren. 1983 verstarb er in Illinois und gilt nicht nur seit seinem Tod als einer der einflussreichsten Bluesmusiker.
Als Gitarrist gilt er zu demjenigen, der die E-Gitarre für den Blues salonfähig gemacht hat, indem er sie konsequent mit seinen Gitarrenriffs für diese Musik einsetzte.
Ferner geht der von Brian Jones 1962 kreierte Name der Band Rolling Stones auch aufs auf einen Song von Muddy Waters zurück, ebenso wie auf eine Textzeile die Muddy Waters in einem Wilie Dixon Song singt: "I'm a rollin' stone - I'm a man."
1980 wurde Muddy Waters in die Blues Hall of Fame aufgenommen und das angesichts seines Todestages, wohl noch zur rechten Zeit.
Im folgendem Video sehen wir Muddy Waters 1971 mit dem Song "Nineteen years old". Seine Bandmusiker sind dabei George »Harmonica« Smith (harp), Peewee Madison (guit, 1st solo), Sammy Lawhorn (guit, 2nd solo), William »Pinetop« Perkins (p), Calvin »Fuzz« Jones (b) und George »Big Eyes« Smith (dr).
Für mich ist Muddy Waters definitiv einer der ganz großen im Blues. Überhaupt keine Frage. Aber wie mein Vorredner schon andeutete: Alles Geschmackssache.