Es war 1986 und plötzlich tauchte da eine Fernsehserie aus den Staaten auf, die so komplett anders war als alles andere zuvor. Miami Vice mit Don Johnson als James „Sonny“ Crockett, Philip Michael Thomas als Ricardo Tubbs, ein Komplett neuer Filmstil im MTV-Musikvideolook der damaligen Zeit, eine neu Art der Polizeiarbeit auf dem Fernseher und die Musik. Der Stil der Serie sorgte dafür, dass auf einmal im arktischem Deutschland plötzlich Leute im luftigem Jacket rumliefen wie Sonny Crocket und Tubbs im sonnigem Kalifornien
Aber neben dieser neuen Art von Bildern war da auch noch die Musik. Mit der Titelmusik die es auf Platz 1 der US Billboard Charts schaffte, wurde Jan Hammer berühmt. Und so richtig cool war bei der Serie, dass sie nicht nur die Musik aktueller Künstler noch mit verwendete, sondern diese auch in der Serie mitspielten. Aber nicht etwa irgendwelche unbekannten Leute, nein, es waren die in dieser Zeit angesagtesten Größen und mir ist keine weitere Serie bekannt, wo das derart exzessiv vorkam.
Hier die Musiker deren Musik man in Miami Vice hören konnte:
Roger Daltrey, a-ha, Devo, Jackson Browne, Meat Loaf, Phil Collins, Bryan Adams, Tina Turner, Peter Gabriel, ZZ Top, Dire Straits, Depeche Mode, The Hooters, Iron Maiden, The Alan Parsons Project, Godley and Creme, Corey Hart, Glenn Frey, U2, Frankie Goes to Hollywood, Foreigner, The Police, Red 7, Laura Branigan, Ted Nugent, Suicidal Tendencies, The Damned und Billy Idol.
Und hier nun die Musiker, welche in der Serie auch mitspielten:
Phil Collins, Miles Davis, The Power Station, Glenn Frey, Willie Nelson, Ted Nugent, Frank Zappa, The Fat Boys und Sheena Easton.
Wenn ich die Serie heutzutage zu Gesicht bekomme, dann fehlt irgendwie der Zauber den sie zu ihrer Zeit versprühte und leider kenne ich keine Serie die mich diesen besonderen Zauber wieder erleben lässt.
Ich liebe die Musik der 80er und auch die dortige Synthiemusik, bzw. den Einsatz der damaligen Synthesizer in der dortigen Musik. Diese musikalische Leibe scheinen auch drei junge Typen der 90er Jahre zu teilen und bringen daher ein 80er Jahre Medley auf den folgenden Synthesizern zum besten:
Was den C64 für viele Musiker interessant machte, war seinerzeit sein Musikchip, der SID (Sound Interface Device). Dieser machte ihn quasi zu einem voll programmierbaren Synthesizer und gilt als bester Soundchip der 8-Bit-Ära.
Heutzutage schauen Leute nur noch auf 16-Bit, 24-Bit und je höher desto besser. Und überhaupt, nichts geht über Analog und echte Instrumente.
Wirklich? Ganz sicher?
Mit nur ein wenig Hall kann man dem Klang eines C64 die nötige Tiefe geben, und schon haben wir beeindruckende Musik von Bach, die zeigt, warum der C64 damals die Computer- und Musikwelt so revolutionierte:
Ein Colt für alle Fälle war eine der Serien, die ich mir früher gerne angesehen habe. Eigentlich hatte man sich damals sowieso fast alle Serien angeschaut, da man bei den zwei Programmen und den Dritten eh nicht viel Auswahl hatte.
Aber warum wir pubertierenden Jungs und gestandene Männer insbesondere diese Serie liebten, war die Rolle der Jody Banks, gespielt von Heather Thomas. Eigentlich hatte sie da nur eine Nebenrolle, aber jeder Junge und Mann vor dem Fernseher hätte ihr so gerne die Hauptrolle gewünscht.
In den 80ern tauchte ein Mann auf, der für kurze Zeit das Potential hatte, neben Michael Jackson und Prince zu bestehen, Terence Trent D'Arby.
Mit seinem Album Introducing the Hardline According to Terence Trent D’Arby von 1987, verkaufte er über eine Million Exemplare innerhalb der ersten drei Tagen nach der Veröffentlichung und es verkaufte sich insgesamt zwölf Millionen Mal. Die Scheibe enthielt seine größten Hits Sign your name, If You Let Me Stay und Wishing Well. Er bekam 1988 sogar einen Grammy Award für Best male R&B vocal performance, den Soul Train Award und war nominiert für The Best New Artist.
Und dann?
Er ließ sich viel Zeit, zu viel Zeit um ein neues Album zu veröffentlichen. Er ging sogar etwas in Richtumg Rock und machte das ein oder andere Album. Auch änderte er mitlerweile 2001 seinen Namen in Sananda Maitreya um und gründete ein eigenes Label, aber so richtig hat es danach nie wieder gezündet. Schade, denn er hat eine außergewöhnliche Stimme und die damaligen Songs waren wirklich Spitze und versprachen eine Steile Karriere.
Wishing Well - Terence Trent D’Arby - Sananda Maitreya
Was ist eigentlich so aus fischertechnik geworden und wer kennt es noch?
In den 70ern und 80ern war fischertechnik das Technikspielzeug schlechthin. Damit konnte man alles realisieren und bauen, was man auch in der realen technischen Welt vorfand. Von einfachen Grundgerüsten über Statikgerüsten, motorbetriebene Fahrzeuge und Gebilde. Legendär auch die Elektronik- und Elektrotechnikbaukästen mit Motoren, Schaltern, Fotozellen, Relais, Logikschaltern usw.
fischertechnik war als Technikspielzeug einfach das Nonplusultra und wurde selbst für das Entwickeln von Industriemodelle eingesetzt. Wie viele heutige Ingenieure hat fischertechnik auf den Weg in ihren Beruf bekleidet und den Weg dafür geebnet?
Und heute?
Nur in wenigen Geschäften sieht man noch fischertechnik und selbst dann fehlt mir irgendwie die Vielfalt der damaligen Baukästen. Statt dessen Regale über und über mit Lego, welches hier selbst mit motorisierten Fahrzeugen und statischen Elementen alles füllt, wo früher fischertechnik für verantwortlich war. Und bei den anderen Nischen, wie der Elektronik usw. sieht man nun die Baukästen von Kosmos. Und dies obwohl die Produkte von Lego und Kosmos bei weitem nicht an die damaligen Technikbaukästen von fischertechnik heran reichen.
Was war ich damals erstaunt, als der große Bruder eines Klassenkammerad an den damaligen Commodore PET für das Spiel Space Invaders zur Tonausgabe, einen Fischertechniklautsprecher anschloss. Sicher ein banales Beispiel, aber so praxisnah wurde damals fischertechnik in allen Bereichen eingesetzt. Später auf der Universität waren es Fertigungsstraße einer Fabrik, die man damit rechnergestützt Simulierte. Wer benutzt den dafür bitte Lego?
Daher frage ich mich, welche Fehler hat fischertechnik in der Zwischenzeit getan, dass ihr auch heute noch souveränes Produkt, so ins Hintertreffen und fast schon in Vergessenheit geraten ist?
Ich weiß, dass meine doch recht große und fast vollständige fischertechnik-Sammlung nicht den Weg nach eBay finden wird, sondern in der Familie bleibt und an die nächste Generation weitergegeben wird!
Von der Rah Band, ein fiktives Studioprojekt von Richard Anthony Hewson, hörte ich wie so oft durch Zufall bei einem Freund und mir gefiel der Song "Clouds across the moon" sofort. Gefallen hat mir auf Anhieb die dort besungene, interstellare Liebesgeschichte und wie sie in dem Song verpackt war.
"Clouds across the moon" belegte 1985 in Großbritannien Platz 6 und in Australien sogar Platz 1 in den Charts.
Da dieser Song in den 80ern komplett an mir vorbei gegangen war, war ich froh, als dieser Ende der 90er wieder veröffentlicht wurde und die Maxi CD von Clouds Across the Moon erschien. Darauf ist ist auch eine richtig lange Version mit einem ordentlich langem Bass-Solo zu finden.
Erst über das Netz bekam ich dann auch das Video zu sehen, was so rein gar nichts mit dem Song und der dort tragisch, fantastischen Liebesgeschichte in meiner Phantasie zu tun hat und auch mega-80er-Trash ist
Also hier kommt das Video, aber man genießt den Song besser indem man die Augen dazu schließt
The Weatherman, dass sind der Belgier Jimmy-Joe Snark III AKA Jean-Marc Lederman (Keyboard, Programmierung und Produktion) und der Amerikaner Chuck B AKA Bruce Geduldig (Gesang). Sie hatten in den 80'ern bzw. 1987 einen richtig guten Electro-Trance-Hit, welcher ein guter Ohrwurm war, Poison.
Poison wurde in nur 2 Tagen auf einem 8-Spur-Rekorder aufgenommen und der Erfolg dieses Songs war so wohl nie wirklich geplant gewesen und konnte auch nie wieder wiederholt werden.
Der Song hatte einen sehr Band- und Groupielastigen Text, welcher wirklich nett begann
"Hello?
My Name is Susanna Stammer,
You remember me, don’t you?
I used to go out with your drummer,
I made his life miserable,
and now… I start… on you!"
Da hat Nerdcore etwas richtig schickes rausgesucht, nur da war etwas, was mich komplett irritierte.
Ich sehe die Bilder und höre die Musik, die mir als Star Wars Fan auch ins Gehirn eingebrannt ist, aber mit dieser Discoversion geht meine Assoziation sofort in eine komplett andere Richtung. So spätestens ab Sekunde 30 ist die Illusion perfekt und dann sehe ich vor meinem geistigem Auge die Fernsehserie Dallas.
Auch wenn ich Musiker bin, denke ich dass hier jedem ehemaligen J.R.-Ewing & Dallas Fan, die Änlichkeit sofort ins Ohr springen muß!
Mir zumindest ließt dass keine Ruh, so dass ich nun beide hier zeigen muß!
Deshalb jetzt mal etwas zu echter, sinnlicher Frauenmusik, wo die Optik auch ein Garant für harte Schwänze ist.
Es gab in den 80ern eine Handvoll Frauen, die man vom Radio und Fernsehen kannte und die neben der Musik, auch einiges bzw. sehr viel zu bieten hatten. Zumindest aus der Sicht der männlichen Weltbevölkerung. Denn vollmundige und sinnliche Lippen, gab es schon Jahre vor Angelina Jolie, ebenso wie es große Münder vor Julia Roberts gab. Und wenn dies dann noch alles in einer Frau zusammen vereint ist und die Stimme dazu passt, dann ist das schon etwas Besonderes.
Die Band Sade, hat nicht nur einen unverwechselbaren eigenen Jazz-Stil geschaffen, sondern mit der Sängerin Sade Adu, auch eine unverwechselbare Stimme. Dies verhalf ihnen in den 80ern zu mehreren Hits und Auszeichnungen, was sie auch im Millennium fortsetzen konnten.
Mir gefällt die Musik von Sade sehr gut und die Frau selbst, gehört bei mir auf die Liste der begehrenswertesten Frauen, ganz weit nach oben geschoben. Ein intimes Stelldichein mit einer solch femininen Frau und dann noch diese sanftrauchige Stimme, dem wäre ich durchaus sehr positiv gegenüber eingestellt. Dann klappt es auch mit dem Ständer
Die folgenden Videos stammen aus der Lover's Live Concert-Tour.
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