Aus zeitlichen Gründe habe ich nun den eher auf das aktuelle Musikgeschehen ausgerichtete Szene- und Musikblog Musik-Kompakt und das seinerzeit zum Musikblog entstandene Musikforum Musik-Genial in ein einziges Musikforum zusammengefügt und als Musik-Kompakt Musikforum relauncht unter dem Motto „Für und zu Fans, Musikern, Bands, VIPs, Stars, Party und Szene“.
Weiterhin stark vertreten im Musikforum ist natürlich das aktuelle Musikgeschehen wo es aktuelle Beiträge und Ankündigungen gibt und Fans und hart Gesottene über ihre Liebelingsmusiker, Bands, Sänger(innen) reden und tratschen können. In dem Fan Tak & Co Bereich finden sich dann einzelne Boards zu Pop, Rock, Metal, Hardcorde & Co, Hip Hop, Jazz, Blues & Co, sonstige Musikstile und natürlich den allgemeinen Fantalk. Zur Musik.
Da die Musik aber in der Regel nicht ohne Musiker funktioniert, gibt es hier auch die Abteilung zum Handwerkszeug der Musiker wie Instrumente, die eingesetzte Technik, Beratung und Tipps bei KnowHow, Fragen und Antworten. Instrumente, Technik & KnowHow beherbergt damit Gitarre & Bass, Schlagzeug & Percussion, Keys, Gesang, sonstige Instrumente, DJ's, Computersoftware und Computerhardware, PA & Technik und dann noch die Praxis & Theorie.
Als Weiteres gibt es dann noch Werbung & Kleinanzeigen. Hier können sowohl Musiker als auch Veranstalter, Verleiher oder Produzenten ihre Werbung in mehreren Bereichen angeben. Zum einen können natürlich Musiker Bands suchen und umgekehrt. Konzerte, Veranstaltungen und Gigs können ebenso angegeben wie auch nach passenden Gigpartnern gesucht werden. Dann natürlich das leidige Thema Übungsräume für Suche und Angebote wie auch die Musiker- und Bandvorstellung wo sich jeder Musiker und Band mit Beiträgen, Songs oder ähnlichem, einer breiten Öffentlichkeit vorstellen kann.
Es gibt dann auch noch die recht junge Rubrik für HiFi und Audio, wo es um den Audiophilen Hörgenuss geht. Hier geht es um Stereoanlagen, Heimkinoanlagen, Car-HiFi und derlei musikalischen Dingen.
Somit stellt das Musik-Kompakt Musikforum die Grundlage für alle musikalisch relevanten Diskussionen und Beiträge bereit, sowohl für den passiven Zuhörer, als auch für die aktiven Musiker.
Axe-Fx ist der Name der in letzter Zeit immer wieder Gitarristenaugen zum leuchten bringt. Dieser Gitarrenampsymulator und Effektmaschine soll nicht nur klingen wie ein echter Gitarrenverstärker, sondern sich auch noch genauso anfühlen. Leider kann man sich da als Nicht-Axe-Fx Besitzer nun auf die zahlreichen Kommentare stolzer Besitzer verlassen, denn so ohne weiteres lässt sich das Axe-Fx nicht im Musikladen antesten. Hierzulande gibt es nur einen Händler bei dem man das Axe-Fx kaufen kann, was nicht heißt, dass man es dann auch bekommt, denn je nach Modell können da schon mal gut und gerne mehrere Monate Wartezeit ins Land gehen, bis der europäische Händler wieder welche auf Lager hat.
Aber dank YouTube und einiger weniger engagierter Selbstdarsteller gibt es ja dann doch noch die Möglichkeit sich ein fast schon sehr gutes Bild über den Axe-Fx zu machen. Ich bin da auf eine sehr ausführliche Videoserie gestoßen, welche die Möglichkeiten und Sounds des Axe-Fx in schönem Stereo demonstriert und das macht schon richtig neidisch zu hören was diese Teil so alles kann, zumal der Gitarrenspieler hier auch die Gitarre zu spielen weiß.
Es fängt Clean an, sowohl trocken als auch mit zahlreichen der excellenten Effekten die schon alleine den Kauf dieses Effektgerätes mehr als rechtfertigen würden. Man achte da besonders auf die Minute 4.50 wo ein schöner Synthiesound (wohl ein Diffusor mit Echo) im Hintergrund erklingt.
Line 6 ist als Firma zwar primär für ihre Hardwareprodukte, insbesondere dem POD bekannt, schaffte aber seinen Durchbruch mit einer Softwarelösung zur Verstärkersimulation/Modellingsoftware von Gitarrenamps.
POD Farm wird nun wieder eine solche reine Softwarelösung sein, welche als Nachfolger für das in Kombination mit Line 6 Hardware laufende Amp-Farm. POD Farm wird dabei sowohl eigenständig laufen können, als auch als Plug-In für PRO-Tools, VST, Audio Units und RTAS Host und sowohl für PC wie auch für Mac. Die Steuerung orientiert dabei an dem Coverflow von Apple und so lassen sich Effekte einfach per Drag & Drop einsetzen.
Ein Jahr später hat er ein paar Gitarren mehr. Dafür hat er aber seine zwei, wie er sagt schweren Effektbänke gegen den Fractal-Audio Axe-Fx Ultra eingetauscht und es klingt auf keinen Fall schlechter als vorher.
Bei Fractal Audio hat sich bezüglich des Heiligen Grals für Gitarristen in Sachen Ampmodelling doch einiges getan seit meinem letzten Artikel über den Axe-Fx.
Den Axe-Fx gibt es nun auch in einer Ultra Ausführung. Der Unterschied zum normalen Modell liegt in der 20% schnelleren CPU, die über sechsfache Menge internen Speicher und zwei Pitch Shifter mit mehr Optionen als das normale Modell. Auch ein paar weitere Sachen sind im Ultra gegenüber der normalen Version doppelt ausgeführt, wie Filter, die Equalizer usw.
Auch im Preis sind beide Modelle erheblich gefallen. So kostet der Afex-Fx nun 1399,- Euro ab November dann 1499,- Euro und der Ultra 1899,- Euro und ab November 1999,- Euro. Wer das Geld übrig hat, der bekommt mit dem Axe-Fx eine allumfassende Gitarrenworkstation für.
Bei der Entwicklung hat man aber nicht nur ein Modell mit aufgebohrter Hardware geliefert sondern ist seit dem ständig damit beschäftigt die Software und damit die Sounds zu verbessern. Mittlerweile ist man so bei der Firmwar 6.0 angelangt.
Gehalten hat sich die über alle Foren hinweg laufenden Hymnen zu diesem Gerät, wobei man oft den Frust zu lesen bekam, da man gerade hier in Europa schon einige Monate auf der Warteliste stand, bevor das Axe-Fx endlich geliefert werden konnte. Mittlerweile hat sich diese Situation aber geändert und der Axe-Fx ist auch in Deutschland, sofort lieferbar.
Ich selbst kann nun nach einer weiteren Aufnahme bestätigen, dass sich nach dem Update zumindest mit dem Line6 POD XT Live, da erhebliches getan hat. Zwar kommt es immer noch ab und zu vor, dass kurze Aussetzer im Monitoring eintraten, welche aber die Aufnahme nicht weiter störten, aber eine komplette Signalverhexelung und Delayüberlagerungen wie zuvor mit lauter digitalen Fragementen welche ein Zurücksetzen und Neuinitialisierung der Schnittstelle nötig machten usw., trat diesmal nicht mehr auf.
Während gerade viele nach dem Umstieg von Tiger zu Leopard mit zahlreichen Audiogeräten die über USB mit dem Mac angeschlossen waren, über Probleme berichteten, schient hier das Update auf Mac OS X 10.5.3 bei den meisten tatsächlich Abhilfe gebracht zu haben. Einige jedoch klagen nun nach dem Update über Probleme, welche sie vorher nicht hatten. Daher ist es anzuraten vor dem Update unbedingt ein Backup anzulegen um bei eintretenden Problemen wieder auf die ursprünglich Version downgraten zu können.
Das es am Anfang noch den ein oder anderen kleineren Softwarefehler gab, damit konnte man rechnen. Diese wurden dann auch schnell per Update beseitigt, aber zur Zeit scheinen die POD-X3-Live Modelle wohl mit einigen, konstruktionsbedingten, gravierenden Hardware-Problemen zu kämpfen.
So scheint es immer wieder Aussetzer bzw. Ausfälle der Fußtaster zu geben. Die Platinen, auf denen ein Teil der Taster befestigt sind, wurden dabei nicht wie bei derlei Stageleisten üblich verschraubt, sondern im Heisklebeverfahren verklebt. Die weitere Konstruktion der Schalter ist dabei wohl auch so ungünstig gestaltet, dass eigene Versuche, dieses Problem zu beheben dazu führen können, dass beim offenen und lösen der Platine, einem die Federn der Taster entgegen springen.
Line6 hat indes verkündet, dass man alle fehlerhaften POD-X3-Live Geräte auch über die Garantiezeit hinaus auswechseln wird. Weiterhin scheint es auch so zu sein, dass die derzeitige Produktlieferung von POD-X3-Live, nicht diesen gravierenden Fehler aufzuweisen scheint.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Qualitätssicherung nun ordentlich greift und mit dem POD-X3-Live ein livetaugliches System geschaffen wird, welches auch tatsächlich den alltäglichen Bühneneinsatz ohne Fehler übersteht, denn schließlich soll es noch dieses Jahr meinen eigenen, alten POD-XT-Live ablösen.
Mit dem BOSS GT-10 bringt nun BOSS den Nachfolger des BOSS GT-8 auf den Markt. Dem auf der NAMM vorgestellte BOSS GT-10 wurden 2 WSP-Chips des großen Bruders Roland VG-99 spendiert und auch das ein oder andere, hat er großzügig vom Roland VG-99 erhalten.
Einen Bruder für Bassisten hält BOSS mit dem BOSS GT-10B auch zur Verfügung, welcher damit der lang ersehnte Nachfolger des BOSS GT-6B ist. Der BOSS GT-10B hat sogar im Gegensatz zu seinem Gitarrenbruder BOSS GT-10, SUB OUT (R/L, XLR) Ausgänge. Die hätte man dem BOSS GT-10 ruhig auch spendieren sollen, denn diese sind beim Konkurrenten Line 6 POD X3 Live ebenfalls an vorhanden und macht sich im Vergleich nicht wirklich gut.
Die zwei WSP-Chips ermöglichen nun durch die erhöhte Rechenkapazität gegenüber dem Vorgängermodell, eine verbesserte Qualität der Verstärkersimulation und Effekte, wobei letztere um einen Looper ergänzt wurden und 13 Effektblöcke gleichzeitig genutzt werden können. Weiterhin stehen zwei Signalwege zur Verfügung mit denen das so genannte Biamping möglich ist.
Besonderes Highlight soll laut BOSS, das besonders einfache Bedienkonzept des BOSS GT-10 sein, weshalb man sogar bewusst auf spezielle Editiersoftware verzichtet. So soll die Bedienung selbst Einsteigern und Hobbyspielern die problemlose, vollständige und 100%ige Nutzung und Einstellung aller Sounds und Effekte ermöglichen können. So kann mittels des größeren Display einfach ein Musikstil mit Unterkategorien gewählt werden, worauf automatisch die passenden Amps, Boxen und Distorsion ausgewählt werden. Effekte wie die von Distorsion, Echo und Hall können einfach über ein Fadenkreuz eingestellt werden.
Auch ein USB Audio/MIDI Interface ist dazugekommen.
Preislich wird der BOSS GT-10 und ebenfalls das BOSS GT-10B bei ca. 449,- Euro liegen.
Bei der Modellierung/Simulation von Gitarrenverstärkern nebst Gitarrenboxen und deren Mikrofonierung gibt es ja nun die unterschiedlichsten Ansätze. Einer davon ist der rein Rechnergestütze wo ebenfalls mit verschiedenen Ansätzen und Softwaremodellen gearbeitet wird um eine Simulierung und möglichst naturgetreuen Klangabbildung eines tatsächlichen Gitarrenverstärkers nachzubilden. Daher kann man nicht immer aus der tatsächlichen Rechenkraft des jeweils verwendeten Prozessors, auf die Güte einer Simulation sprechen.
Wenn man jedoch davon ausgeht, dass gewisse Meßtechniken und deren programmiertechnische Umsetzung schon mehreren Firmen in der Branche geläufig sind und sich ebenfalls ähneln, bzw. andere bzw. gewisse Modellierungstechniken einfach erst bei einer gewissen Rechenleistung möglich sind, dann kann ein derartiger Vergleich durchaus sinnvoll sein und Rückschlüsse auf die Qualität der Simulation offenlegen.
Aus diesem Grund und zur reinen Neugier hier nun die verwendeten Prozessoren und Daten aus den Line 6 Modellen von POD XT, POD X3 und einem anschließendem Vergleich zum Vetta, wie auch die Daten zum Axe-FX von Fractal Audio Systems:
POD X3 DSP: SHARC ADSP-21369 at 266 MHz (KSZ-1A), 1.6 GFLOPS
POD XT DSP: at 60 MHz, 180 MFLOPS
Axe-FX DSP: TigerSharc at 500MHz, 3.0GFLOPS
Zudem ist der Bus vom Axe-FX 128bit breit und der X3 nur 64Bit breiten. Somit kann beim Axe-FX die doppelte Datenmenge durchgeschleust werden.
Um die hier im Blog und auf meiner Gitarrenlehrerseite vorgestellten CDs, DVDs, Bücher, Equipment usw. gebündelt darstellen und dem geneigtem Interessenten auch anbieten zu können, habe ich mir nun einen eigenen aStore Musik-Online-Shop erstellt.
Einen passenden Button habe ich mir dazu auch schon gebastelt und auf die rechte Seitenleiste dieses Blog gepinnt.
Da bin ich ja nun gespannt, wie sich dieser Online-Shop so entwickeln wird und wie das so überhaupt funktioniert.
Der POD XT ist nun schon lange auf dem Markt und einen richtigen Nachfolger hat es lange nicht mehr gegeben. Zahlreiche Abwandlungen wie die livetaugliche Boardversion gab es und auch abgespeckte Varianten der ersten POD-Generation.
Nun bringt Line6 den POD X3 heraus. In ihm vereint er zum einen alle Modelpacks, die man beim POD XT zusätzlich kaufen und aufrüsten kann, was neben den zahlreichen Effekten auch die Gitarrenverstärker und die Bassverstärker mit zugehörigen Verstärkerboxen beinhaltet. Darüber hinaus sind aber auch für den Gesang Mikrofonmodelle vorhanden und mit dem Gesang bekommt der POD X3 auch einen XLR-Anschluß.
Um den Anschluß an die Konkurrenz von BOSS und Roland nicht zu verlieren, wurde hier auch das Biamping eingebaut. Nun kann man zum einen zwei Verstärkermodelle nicht nur gemeinsam zu einem einzigen Sound mischen, sondern es können sogar zwei Instrumentalisten gemeinsam über den POD X3 spielen. Also sowohl zwei Gitarren, wie auch Gitarrre und Bass oder Gitarre und Gesang usw.
Den POD X3 gibt es denn auch als Live Version wo alles in einem Fußboard zusammengefasst ist. Für mich als sog. alten POD XT-Live Benutzer, aber kein Grund hier zu wechseln, da mir der POD XTL so schon fast zu viele Möglichkeiten bietet, die ich kaum ausschöpfen kann, aber für Neueinsteiger, sicherlich eine gute Überlegung wert, hier ein sehr komplexes Aufnahme- und Livetool zu erhalten.
Der POD X3 ist somit ein aufgebohrtes POX XT, aber leider keine Neuentwicklung. Klangtechnisch ist es damit auf dem Niveau des POD XT, nur halt mit der Möglichkeit durch Biamping und dem Gesang, noch mehr Soundmöglihckeiten aus dem Gerät herauszuholen.
Fractal Audio Systems ist zur Zeit mit dem Axe-Fx, ganz groß in aller Modellingmunde. Es soll besser klingen als die Konkurrenten von Boss, Roland VG-8, VOX Tonelab und Line6 POD und dies sowohl beim simulieren der Gitarrenverstärker, Ampboxen, Mikrofonierung, als auch bei den Efefekten an sich. Ob es denn die in ihm gesetzten Hoffnungen auch erfüllen kann, wird sich erst noch zeigen müssen, aber bisher scheint die Resonanz wie z.B. bei Harmonycentral, doch recht positiv zu sein. Wer sich einen kleinen Klangüberblick machen möchte, kann sich zum einen die Soundbeispiele auf der Herstellerseite anhören, oder weitere auch hier.
Das Fractal Audio Systems Axe-FX kommt im reinen Rackformat und wirkt eher unscheinbar aber funktional.
Intus hat der Fractal Audio System Axe-FX einen Dual-Core-Prozessor mit 500 MHz, ein Grafisches Interface, 24-Bit Cirrus-Logic®-Wandler und so weiter. Mühsehlig hier alle technischen Daten reinzuschreiben, aber es scheint nicht von schlechten Eltern zu sein und entflammt schnell das G.A.S. (Guitar Acquisition Syndrome) vieler Gitarristen.
Und da es sich als Profigerät ausgibt, kostet es auch die Kleinigkeit von Euro 1390,-, wird dabei direkt vertrieben und kann in Europa über g66.eu bezogen werden. Aber gerade bei g66.eu kann man schon etwas über den Nachfolger und die sozusagen aufgebohrtere Version des Fractal Audio Systems Axe-FX erfahren, nämlich den Axe-FX Ultra, bei dem dort auch eine Gegenüberstellung erfolgt.
Mal sehen, wie die Konkurenz darauf reagiert und wie lange sie dem Neuling den vorderen Platz überlassen werden?
Wie ich schon bei den BOSS FDR-1 und FBM-1 Pedal berichdete, arbeiten die Firmen Roland/BOSS und Fender, eng zusammen. Wo BOSS den Namen Fender auf ihren Bodentretern für die jeweilige Simulation verwenden darf, ist es Fender im Gegezug erlaut, die Rolandsimulationstechnik in einer eigenen Fendergitarre zu verbauen, der Fender VG STratocaster. (weitere Produktinfos von Fender)
Im Gegensatz zu einer Gibson Digital Guitar HD.6X-Pro oder wie auch zu anderen Gitarren mit dem Roland GK-Pickup, gibt es bei der Fender VG Stratocaster nur die übliche Gitarrenklinke als Ausgang. Das heißt sie wird angeschlossen wie eine normale Gitarre und benötigt keine weiteren Komponenten.
Ferner unterscheidet sie sich auch hier zu anderen Simulationsgitarren, wie der Line 6-Variax, dass sie eine echte Stratocaster ist, mit normalen Magnetpickups.
Was heißt das nun? Die Fender VG Stratocaster, kann wie eine konventionelle E-Gitarre gespielt werden. Sie kann aber auch dank des GK-Pickups und der integrierten Roland-Elektronik, weitere Fender-Gitarrenmodelle, wie American-Stratocaster und Telecaster, Humbuckergitarre und akustische Gitarre simulieren. Zusätzlich kann man bei den simulierten Gitarren, noch das Tuning einstellen, sowie eine 12-Saitengitarre simuliert werden. Auch sollen sich die simulierten Gitarren, ebenso über die Volumen- und Tonpotis regulieren lassen.
Also alles um mit dieser Gitarre zu spielen und um dies zu bedienen, ist an und in der Gitarre selbst schon vorhanden und über eine einfache und intuitive Handhabung, jederzeit dem Gitarrenspieler zugänglich.
Was ich bisher noch nicht herausfinden konnte, inwieweit man ohne Baterie spielen kann. Also ob man dann einfach auf die Stratocaster und den Magnetpickups umschalten kann. Dies würde einem Gitarristen schon eine gewisse Sicherheit bieten, falls mal die Elektronik, warum auch immer, nicht so will wie sie sollte. Es gibt ja auch Leute, die nicht regelmäßig die Baterien austauschen oder eine Erstazbaterie dabei haben. Dann könnte man immer noch auf die altbekannte Art, Gitarre spielen. Ferner wäre dies auch noch ein gewisser Vorteil gegenüber einer Line 6 Variax.
Beim Preis scheint es momentan so zu sein, dass die Fender VG STratocaster wohl etwas unter 2000,- Euro kosten wird, was in etwas doppelt so teuer wäre, wie eine Line6 Variax 700, aber auch um das doppelte preiswerter, wie der angestrebte Preis für die Gibson Digital Guitar HD.6X-Pro. Aber da steht ja auch nicht der Name Fender und Stratocaster drauf, und ebensowenig Roland drin
Bleibt abzuwarten, wie sich die Fender VG Stratocaster, klangtechnisch macht und in wie weit die Bedienung und das Handling überzeugen können.
Und noch ein Modeller. Die NAMM wird ja nun wirklich mächtig benutzt um hier die neuen Produkte vorzustellen.
VOX hat es ja geschaft sich mit dem Tonelab und dem Tonelab SE, den Ampmoddelingmarkt ein gutes Stück für sich einzunehmen. Nun legen sie mit dem VOX Tonelab LE noch einen nach.
Dabei beinhaltet er, den von vielen Tonelab Usern verlangten globalen EQ, und noch ein paar weitere Effekte gegenüber dem SE, wie u.a. ein Metal-Effekt. Hier will VOX wohl dem Gerücht entgegenwirken, dass der Tonelab nicht für harte Sounds zu gebrauchen ist. Auch einen S/P DIF Ausgang, hat es spendiert bekommen. Dafür hat man gegenüber dem Tonelab SE, das zweite Expressionpedal eingespart.
Aus der Beschreibung der Seite konnte ich jedoch nicht entehmen, ob das Pedal nun als eigenständige Einheit benutzt werden kann oder ob z.B. beim benutzen als WahWah, die Pedaleffekte wie Compressor und Verzerrer, dann nicht mehr zur Verfügung stehen. Denn dies war leider eine der gravierenden Schwächen des Tonelab SE und damals auch eine meiner Entscheidungen, gegen das Tonelab.
Da wird man wohl noch ein paar weitere Informationen und Tests abwarten müssen.
Ja, das geht ja Schlag auf Schlag. Hier habe ich schon wieder einen neuen Modeller gefunden.
Diesmal geht es zum einen um den Line6 Floor Pod Plus.
Dieser schließt damit die Lücke zwischen dem kleinem Floor Pod und dem großem POD-XT-Live. Wobei man hierbei darauf achten muß, dass die Floor Pods, den POD 2.0 und nicht auf die neuere Technik des POD XT aufsetzen. Schaut aber im Ganzem für mich so aus, als hätte man sich hier das Konzept der Produktreihen, von Digitech und Zoom abgeschaut.
Und auch für die Bassisten, bringt nun Line 6 den Bass Floor POD heraus. Damit mausert sich Line 6 zu einem der breitgefächertsten Modellern in der Gitarrenbranche und weitet ihr ohnehin schon recht großen Marktanteil, weiter aus.
Hatte ich noch gestern darüber berichtet, das Roland mit dem VG-99 einen neuen Top Gitaren-, Amp, und Effektmodeller auf den Markt bringt, so finde ich jetzt gleich zwei weitere Prachtstücke.
Die Firma BOSS ist als Tochterfirma von Roland, insbesondere für ihre Gitarrenfußtreter bei allen Gitarristen bekannt. Diese sind nahezu unzerstörbar und sind fast immer, der Maßstab, an dem sich andere Fußtreter messen müssen.
Immerhin scheint Fender mit dem Ergebniß, soweit zufrieden zu sein, dass man sowohl deren Loge, als auch die Originalnamen der Verstärker verwenden darf. Ich denke, dass sagt schon einiges aus.
Die Videos zeigen schon recht beeindruckend, wie gut die Teile funktionieren und wer zu den Puristen gehört, welcher mit nur einem Sound, dem Pickupschalter und dem Voluregler arbeitet, könnte hier durchaus die ultimative Waffe gefunden haben.
Ich habe mir ja schon einen TRI-AC-Sansamp als Backupsystem zugelegt und mehr Simulationen, neben meinen POD, benötige ich nun wirklich nicht, aber wenn BOSS hier noch eine Kooperation mit Marshall eingeht und einen JTM-45, Plexi oder JCM 800 verbaut, könnte mich das schon in Versuchung bringen.
Eines ist sicher, mit dem VG-8 hat Roland Gitarrensimulationsgeschichte geschrieben. So konnte man ohne weiteres, eine handelsübliche Stahlsaitengitarre kurzerhand mit einem hexaphonischem Roland GK-Tonabnehmersystem versehen und dann alle möglichen Gitarren, Tonabnehmersysteme und Positionen, sowie Gitarrenstimmungen per Knopfdruck realisieren. Diese Dinge waren schon vor Jahren möglich, ohne das man wie bei der Variax von Line6, sich eine dafür eigene Gitarre zulegen mußte.
Ferner waren aber auch Ampsimulationen, abgefahrene Synthsimulationen uvm., hier schon integriert.
Die VG-Teile waren nicht gerade billig und benötigten zudem den Einsatz der GK-Tonabnehmersystems, was aber für echte Profimusiker wie Al Di Meola und Sting, gerade mal recht und billig war. Wärend die VG-Reihe unter den 0815-Musikern, aufgrund das hohen Preises doch kaum populär war, war dieses Teil unter den Profimusikern ein oft genutztes Teil.
Konsequent wurde das System mit dem VG-88 fortgeführt und all die Erkenntnisse aus dem Roland eigenem COSM-Modeling wurden auch bei der Tochterfirma BOSS und deren GT-Modellingpedalreihe, verwendet. Nun konnte man die Ampsimulation auch ohne GK-Tonabnehmersystem benutzen, wobei die Gitarrensimulation dann aber nicht möglich war.
Nach dem BOSS GT-8 Guitar Effects Processor, fragte ich mich schon, wie lange Roland nun benötigte um die hier gezeigten Features in der gehobenem VG-Reihe zu präsentieren.
Roland hat sich in der Tat etwas Zeit gelassen und bringt mit dem VG-99 einen sehr überarbeitetes VG-Konzept ans Licht. Es handlet sich nicht mehr um ein Bodengerät, sondern um ein Desktopgerät, mit vielen sinvollen Bedienelementen und auch einigen aus dem Synthiebereich.
Um den VG-99 per Fuß steuern zu können, wird das neue FC-300 Pedal von Roland benötigt, welches über die neue Rolandeigene RRC2-Protokoll, sowohl Strom, als auch MIDI-Daten, in beide Richtungen, über ein Ethernet Kabel, schickt.
Auch eine Methode, das System für den kleineren Geldbeutel, den Leuten schmackhaft zu machen, indem man es als Modulreihe anbietet. Da hat man sich doch etwas von Line6 und VOX abgeschaut, wie sie ihre erfolgreichen Modeller, den POD und den Tonelab, als Desktopgeräte unter die Leute bringen. Nicht jeder benötigt eine komplette Fußleißte und wenn es damit preiswerter geht, dann kann es ja nur gut sein.
Zugegeben, Ampsimulationen wie POD und Co., sind eine feine Sache und ersparen einem Gitarristen so einiges an Kosten und Geschleppe. Ganz zu schweigen von Versicherung und Unterkunft.
Aber es geht auch anderst und es scheint tatsächlich den ein oder anderen Gitaristen zu geben, der beim Modelling, keine Kompromisse eingehen möchte.
Man muss schon erwähnen, dass der Gitarrist von TV totalPhilip Niessen, ein Fabel für Ampsimulationen hat.
Spielte er unter anderem den Zentera von Hughes and Kettner in der frühen Zeit, wobei er dem Vetta II von Line 6 aufgrund der größeren Vielfalt und da er besser damit zurecht kam, den Vorzug gab.
In letzter Zeit setzt er den Valvetronix 120 VTX von VOX ein. Dieser wird aber im Gegensatz zum lange Zeit benutztem Vetta II, nicht per Direct-Out abgenommen, sondern mit einem Mikrofon.
Weißt der Valvetronix beim Direct-Out wohlmöglich Schwächen auf? Selbst im Bandgefüge scheint sich der Valvetronix gegenüber dem Vetta, etwas schwächer auszunehmen und an Druck und Transparenz zu verlieren.
Nun gibt es auch speziell für den Vetta einen beliebten Direct-Out Patch der die AIR-2-Simulation des Vettas gehörig pusht und unter Vettarianern sehr beliebt ist.
Warum nun der Valvatronix mit einem Mikrofon abgenommen werden muss und warum Philip Niessen auf den Valvatronix umgestiegen ist, wird uns wohl nur er selber oder ein möglicher Sponsorvertrag verraten.
AmpliTube biete mal eine etwas andere Ampsimulation, die neben Multiamping und zig Effekten usw. auch noch ermöglicht all die liebgewonnenen Bodentreter, sowie MIDI-Controler, HD-Recorder an dem Fußboard anzuschließen und von dort aus zu steuern.
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