Hier der Song mit dem Yosefin Buohler "YoYo" ihre gesangliche Konkurrenz hinter sich ließ, "The Voice Within" von Christina Aguilera. Einfach nur genießen und staunen.
Yosefin Buohler "YoYo" - The Voice Within von Christina Aguilera
Auch ihren ersten Auftritt, sollte man sich gesanglich nicht entgehen lassen.
Begonnen hat Lena Fink mit Umbrella von Rihanna. Eigentlich eine nette Version mit einer kleinen gesanglichen Unterstützung durch den Vater. Lena hat auch eine schöne Stimme, aber einfach viel zu unsicher/aufgeregt wodurch sie regelmäßig daneben liegt. Mit mehr Routine und Erfahrung ist da sicherlich noch einiges mehr drin, aber so?
Dann kam noch die landwirtschaftliche Gruppe der Bauern namens "Allgäupower". Allgäupower gehört zu den Wenigen, welche einen eigenen Titel vortragen. Zuletzt noch mit dem Titel "Bauer sucht Frau", traten sie jetzt wieder mit dem selben Titel auf. Naja, nicht gerade vielfältig die Gruppe.
Dennis Chmelensky dachte sich wohl auch, was Allgäupower kann, kann ich schon lange und sang ebenfalls wie in der Vorruntde erneut Ave Maria aus Ellens dritter Gesang von Franz Schubert.
Sophie Voskanian ist die jüngeste Kandidatin und bei ihr gibt es auch nur Selbstkombiniertes. Aber sie macht es sich nicht so einfach wie andere und wiederholt nicht ihren Song "Wir feiern eine Party", sondern hat hier eine weiteren Song vorgetragen "Der Schüttel Song". Irgendwie will ich das kaum glauben, dass sie die Titel alleine komponiert. Stimmlich kein Brüller, sondern einfach eine einfache, schlichte Kinderstimme. Aber dafür sind die Titel eingängig, halt Stimmungslieder die beim Publikum sehr gut ankommen. Vor allem wenn es von so einem Energiebündel vorgetragen wird.
Amplify ist die einzige Band die bei Das Supertalent dabei ist. Wegen des eigenen Songs bekommen die Jungs dann auch noch Schälte von Dieter Bohlen und lassen sich das jedoch nicht auf sich sitzen und kontern gegen der Komerzargumentation von Dieter Bohlen. Recht so Jungs, von dem muss sich nun wirklich nichts erzählen lassen nur weil er mit seinem Schrott mehr Glück als Verstand gehabt hat.
Anthony Bauer trat mit "Sway" von Dean Martin. Hat nicht gefallen, einfach viel zu viele Fehler die man sich bei einer solchen Musik einfach nicht erlauben darf. Wer versucht Honigstimme Dean Martin nachzusingen, der muss diese Musik auch Fehlerfrei hinkriegen.
Dann kam eine Stimme die mir schon beim ersten mal gut gefallen hat, Yosefin "YoYo" Buohler. Sie wagt sich an das nicht ganz so einfache Stück "The Voice Within" von Christina Aguilera. Kaum Fehler und ansonsten nur großes, stimmliches Kino. Und vor allem sehr syphatisch.
Als letzter gesanglicher Kandidat kam dann Carlos Fassanelli mit der spanischen Verison von "My way", "A mi modo". Auch hier wurde erneut auf die Rewind-Taste gedrückt, dann auch er hatte diesen Song in der Vorrunde schon gesungen.Hat mir auch nicht gefallen. Fehler gehören auch in einen solchen Song einfach nicht hinein, schon gar nicht wenn es von einem Erwachsenem gesungen wird.
Ab und an kann es auch nicht schaden, mal das Land in dem man lebt zu verlassen und mal einen Blick auf die Nachbarländer zu werfen, denn auch dort gibt es das Fernsehformat "Das Supertalent". In Frankreich heißt es "Incroyable Talent" und da hat ähnlich wie hier in Deutschland auch ein Mädchen die Nase ganz weit vorn.
Caroline Costa ist 12 Jahre alt und ist alles andere als Schlecht und würde hier bei "Das Supertalent" wohl die gar nicht mal so schlechte Konkurrenz schnell aus dem Weg räumen.
Aber hört selbst, hier ist Caroline Costa mit dem Song Hurt von Christina Aguilera:
Etwas verspätet nun mein Endruck zu dem Film Shine a Light mit den Rolling Stones, für dessen Verfilmung bzw. filmische Umsetzung eines (bzw. zwei) Konzertauftrittes der Oscarpreisträger Martin Scorsesesa verpflichtet wurde.
Hier wurde keines der großen Stadienkonzert verfilt, sondern zwei Konzerte im New York Beacon Theatre, was dem Ganzen eine recht gemütliche und auch intime Atmosphäre verleiht. Der Film fängt mit schwarz-weißen Filmschnipseln an, die einige der Vorbereitungen zeigen, ebenso wie kurze Momente vor dem Konzert. Zwischen den eigentlichen Film werden ab und zu ein paar Filme und Interviews aus den alten Zeiten der Rolling Stones eingeflochten und das ganze nett ergänzen.
Der Film an sich weißt für mich ein paar merkwürdige Schnitte zwischen den Akteuren auf und einen recht ungenauen Fokus auf selbige. Teilweise viel zu nah und zu wenige Totale. Am Ende des Filmes hatte ich diesen Eindruck nicht mehr, wobei ich da nicht mehr sagen kann ob ich mir hier einfach nur noch an diesen Effekt gewöhnt hatte oder sich die Kameraführung und der Schnitt tatsächlich entspannt hatte.
Störend fand ich auch am Anfang den musikalischen Focus auf die Gitarren, wobei her diese tonal extrem in den Vordergrund gebracht werden. Klar werden die Stones vor allem von der Gitarrenmusik getragen aber zu viel ist zu viel, zumal hier Keith Richards nicht gerade immer so sauber spielt und in Time. Mag sein, dass dies seine Art ist die Musik zu spüren und zu interpretieren aber an einigen Stellen klingt das dann schon enorm schief und falsch. Das seine Gitarren dann auch noch soundtechnisch so in den Vordergrund gepusht wird, macht es auch nicht gerade besser ud wäre im Gesammtmix wohl auch besser aufgehoben.
Klar ist Keith Richard neben Mick Jagger der Mann bei den Stones mit den unverwechselbaren Riffs die deren Songs zu Hits gemacht haben, aber als Gitarrenspieler an sich macht er in "Shine a Light" keine so gute Figur. Dafür brilliert er in seiner typischen, übertriebenen Keith Richard Rolle, da ist er einmalig und unverzichtbar bei den Stones.
Beim reinen Gitarrenspiel weiß hier Ron Wood zu überzeugen. Ob er nun einfache Riffs spielt, sein Bottleneck auf die Seiten rutschen lässt und eher dezent aber dafür aber immer songdienlich seine Gitarre spielt, er ist eindeutig der bessere Gitarrist bei den Stones. Auch als Preson kommt Ron Woods einfach nur sympatisch rüber.
Charlie Watts spielt unbeirrte sein Schlagzeug und es passt einfach, was er da auf seinen für heutige Zeiten eher unterdimensioniertem Schlagzeugset rüber bringt. Klingt, hat groove und ist einfach nur schön solide.
Mick Jagger ist absolut souverän. Auch gegenüber und vor allem mit den sehr gute Gästen wie Christina Aguilera, Buddy Guy und Jack White, weiß er sich nicht zu verstecken aber auch nicht unnötig in den Vordergrund zu drängen. Als Solist ist er präsent und trotzt seines Alters weder lächerlich noch übertrieben sondern gekonnt genial. Da kann man sich noch einiges von dem alten Hasen abschauen.
Alles in allem kann man den Stones hier nur seinen Respekt aussprechen für diese gekonnten Konzerte, die in dieser Form sicherlich auch eine Ausnahme bei den sonstigen Konzertfilmen sind.
Bei Buddy Guy kann man noch am Ende des Songs sehen, wie ihm Keith Richards seine Gitarre mit auf den Weg gibt bzw. schenkt.
Verwundert hat es mich, dass in den ersten Reihen vornehmlich recht junge Frauen zu sehen sind. Sind denn all die mit den Stones gealterten Frauen und Fans nicht mehr so standfest oder wurde hier explicit und in Bezug auf eine möglich fallende Ästhetik für den Film aussortiert?
Denn die meisten Zuschauer im Kino lagen deutlich über dem Altersdurchschnitt der ersten Reihen im dortigem Stones Konzert. auf der anderen Seite, hatte Keith Richards so wenigstens Grund dem einen Mädel im Blauen Shirt o.ä. seinen Zuspruch entgegen zu bringen
Shine a Light (2008) - Stones Konzert-Film Trailer
Was war das damals für ein großes Ereignis bei den MTV-Awards. Erst eine Interpretation von Like A Virgin durch Britney Pears und Christina Aguilera und dann kommt die Queen des Pops, Madonna hinzu. Sie singt den Song Hollywood zusammen mit den kleinen Poprinzessinnen. Und dann passiert etwas, was in den prüden USA für Schlagzeilen sorgte. Eine kurze orale Liebkosung (Kuss) der Queen mit den Prinzessinen, gefolgt von einem Auftritt von Miss Elliot.
Madonna überzeugt hier ganz und gar nicht mit dem Gesang, aber für den gesanglichen Liveeinsatz, war sie ja noch nie wirklich berühmt. Dafür aber umso mehr für ihre Liveperformance, die sie mit Britney und Christina, wirklich gut hinlegt. Immer wieder gerne gesehen.
Wenn man sich die Gewinner der diesjärigen Grammy Awards Hauptkategorie anschaut, dann fragt man sich, abgesehen von der zweifelsohne künstlerischen Fähigkeit der Künstlerinnen, wie wertfrei die Wahl tatsächlich war oder ob es als eine Reputation für die Stellungnahme der drei Künstlerinnen gegenüber George W. Bush und die darauf folgenden Repressionen war?
Gewinner in den Hauptkathegorien:
Single des Jahres (Record Of The Year):
"Not Ready To Make Nice" von den Dixie Chicks
Album des Jahres (Album Of The Year):
"Taking The Long Way" von den Dixie Chicks
Song des Jahres (Song Of The Year):
"Not Ready To Make Nice" von den Dixie Chicks
Bester neuer Künstler (Best New Artist):
Carrie Underwood
Weitere Kategorien:
Beste weibliche Gesangsdarbietung – Pop (Best Female Pop Vocal Performance):
"Ain't No Other Man" von Christina Aguilera
Beste männliche Gesangsdarbietung – Pop (Best Male Pop Vocal Performance):
"Waiting On The World To Change" von John Mayer
Beste Darbietung eines Duos oder einer Gruppe mit Gesang – Pop (Best Pop Performance By A Duo Or Group With Vocals):
"My Humps" von den Black Eyed Peas
Beste Zusammenarbeit mit Gesang – Pop (Best Pop Collaboration With Vocals):
"For Once In My Life" von Tony Bennett & Stevie Wonder
Beste Instrumentaldarbietung – Pop (Best Pop Instrumental Performance):
"Mornin' "von George Benson (& Al Jarreau)
Bestes Instrumentalalbum – Pop (Best Pop Instrumental Album):
"Fingerprints" von Peter Frampton
Bestes Gesangsalbum – Pop (Best Pop Vocal Album):
"Continuum" von John Mayer
Beste Dance-Aufnahme (Best Dance Recording):
"Sexy Back" von Justin Timberlake & Timbaland
Bestes Electronic-/Dance-Album (Best Electronic/Dance Album):
"Confessions On A Dance Floor" von Madonna
Bestes Gesangsalbum – Traditioneller Pop (Best Traditional Pop Vocal Album):
"Duets: An American Classic" von Tony Bennett
Beste Solo-Gesangsdarbietung – Rock (Best Solo Rock Vocal Performance):
"Someday Baby" von Bob Dylan
Beste Darbietung eines Duos oder einer Gruppe mit Gesang – Rock (Best Rock Performance By A Duo Or Group With Vocals):
"Dani California" von den Red Hot Chili Peppers
Beste Hard-Rock-Darbietung (Best Hard Rock Performance):
"Woman" von Wolfmother
Beste Metal-Darbietung (Best Metal Performance):
"Eyes Of The Insane" von Slayer
Beste Darbietung eines Rockinstrumentals (Best Rock Instrumental Performance):
"The Wizard Turns On..." von den Flaming Lips
Bester Rocksong (Best Rock Song):
"Dani California" von den Red Hot Chili Peppers
Bestes Rock-Album (Best Rock Album):
"Stadium Arcadium" von den Red Hot Chili Peppers
Bestes Alternative-Album (Best Alternative Music Album):
"St. Elsewhere" von Gnarls Barkley
Beste weibliche Gesangsdarbietung – R&B (Best Female R&B Vocal Performance):
"Be Without You" von Mary J. Blige
Beste männliche Gesangsdarbietung – R&B (Best Male R&B Vocal Performance):
"Heaven" von John Legend
Beste Darbietung eines Duos oder einer Gruppe mit Gesang – R&B (Best R&B Performance By A Duo Or Group With Vocals):
"Family Affair" von John Legend featuring Lauryn Hill
Beste Gesangsdarbietung – Traditioneller R&B (Best Traditional R&B Vocal Performance):
"God Bless The Child" von George Benson & Al Jarreau featuring Jill Scott
Beste Urban-/Alternative-Darbietung (Best Urban/Alternative Performance):
"Crazy" von Gnarls Barkley
Bester R&B-Song (Best R&B Song):
"Be Without You" von Mary J. Blige
Bestes R&B-Album (Best R&B Album):
"The Breakthrough" von Mary J. Blige
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