Als musikalisches Kind der 80er, war Boy George mit seiner damaligen Band "Culture Club" natürlich auch ein Bestandteil meines Musikwachstumes. Besonders der "Culture Club" Hit "Do You Really Want To Hurt" war für mich absolut Top. Aber lange war dann auch schnell Schluss mit "Culture Club" und Boy George tauchte für mich nur noch als Freak in der ein oder anderen Meldung auf.
Neulich überraschte mich dann aber ein Song von ihm, bei dem er den Nancy Sinatra Klassiker The boots are made for walking coverte. Also diese verrockte Version gefällt mir richtig gut.
Oftmals zeigen sich die Qualitäten eines Künstler in Liedern die er nachsingt. Roger Cicero scheint wohl ein Fan von Prince zu sein und so gehört der Song "How Come U Don't Call Me Anymore?" von Prince, zu seinen gern gesungenen Liedern.
Dabei ist das Nachsingen von Lieder von Prince nachzusingen ist nicht leicht, denn der Meister singt gerne oft über alle Tonlagen hinweg, aber Roger Cicero hat auch damit keine Probleme und kann sehr gut mit der Kopfstimme singen. In dem folgendem Video sehen wir ihn zusammen mit Götz Alsmann in der Sendung Zimmer Frei.
Roger Cicero sings "How Come U Don't Call Me Anymore?"
Manchmal ist es schon zum Mäusemelken. Da hat man einen Hit geschrieben und niemand will ihn mit einem produzieren. So ist man dann gezwungen den Titel einem anderem, etabliertem Künstler zu überlassen. Erst als dieser damit Erfolg hat und die Charts stürmt sind die Plattenfirmen plötzlich auch bereit mit einem selbst den Song zu produzieren und unter die Leute zu bringen.
Klingt bescheuert ist aber genauso dem Sänger und Songwriter Raf mit seinem Song "Self Control" in den 80er passiert. Erst nachdem der Song durch Laura Branigan in die Charts stürmte, wollten plötzlich die Plattenbosse dies auch mit Raf erreichen. Das war dann dermaßen beknackt, weil zum Beispiel in Deutschland dann beide Versionen in den Hitparaden waren und je nach Hitliste einmal die eine oder die andere Version vorne lag.
Heute kennt man fast nur noch die Version von Laura Branigan und Raf ist wohl anlässlich dieser Dominanz vollkommen in Vergessenheit geraten.
So und welcher ist euer Favorit der beiden Versionen?
Laura Branigan - Self Control (VIDEOCLIP COMPLETE)
Aus zeitlichen Gründe habe ich nun den eher auf das aktuelle Musikgeschehen ausgerichtete Szene- und Musikblog Musik-Kompakt und das seinerzeit zum Musikblog entstandene Musikforum Musik-Genial in ein einziges Musikforum zusammengefügt und als Musik-Kompakt Musikforum relauncht unter dem Motto „Für und zu Fans, Musikern, Bands, VIPs, Stars, Party und Szene“.
Weiterhin stark vertreten im Musikforum ist natürlich das aktuelle Musikgeschehen wo es aktuelle Beiträge und Ankündigungen gibt und Fans und hart Gesottene über ihre Liebelingsmusiker, Bands, Sänger(innen) reden und tratschen können. In dem Fan Tak & Co Bereich finden sich dann einzelne Boards zu Pop, Rock, Metal, Hardcorde & Co, Hip Hop, Jazz, Blues & Co, sonstige Musikstile und natürlich den allgemeinen Fantalk. Zur Musik.
Da die Musik aber in der Regel nicht ohne Musiker funktioniert, gibt es hier auch die Abteilung zum Handwerkszeug der Musiker wie Instrumente, die eingesetzte Technik, Beratung und Tipps bei KnowHow, Fragen und Antworten. Instrumente, Technik & KnowHow beherbergt damit Gitarre & Bass, Schlagzeug & Percussion, Keys, Gesang, sonstige Instrumente, DJ's, Computersoftware und Computerhardware, PA & Technik und dann noch die Praxis & Theorie.
Als Weiteres gibt es dann noch Werbung & Kleinanzeigen. Hier können sowohl Musiker als auch Veranstalter, Verleiher oder Produzenten ihre Werbung in mehreren Bereichen angeben. Zum einen können natürlich Musiker Bands suchen und umgekehrt. Konzerte, Veranstaltungen und Gigs können ebenso angegeben wie auch nach passenden Gigpartnern gesucht werden. Dann natürlich das leidige Thema Übungsräume für Suche und Angebote wie auch die Musiker- und Bandvorstellung wo sich jeder Musiker und Band mit Beiträgen, Songs oder ähnlichem, einer breiten Öffentlichkeit vorstellen kann.
Es gibt dann auch noch die recht junge Rubrik für HiFi und Audio, wo es um den Audiophilen Hörgenuss geht. Hier geht es um Stereoanlagen, Heimkinoanlagen, Car-HiFi und derlei musikalischen Dingen.
Somit stellt das Musik-Kompakt Musikforum die Grundlage für alle musikalisch relevanten Diskussionen und Beiträge bereit, sowohl für den passiven Zuhörer, als auch für die aktiven Musiker.
Kannte dies Band Jonas Brothers bisher nicht wirklich ebenso wenig wie Jordin Sparks, aber diese Coverversion vom Altmeister Stevie Wonder ist ganz nett gelungen. Schade, dass es nur diesen sehr bescheidenen Ausschnitt gibt, hätte gerne mehr davon gehört.
Jonas Brothers - Superstition - Live with Jordin Sparks
"Blindet by the Light" gehört zu den bekanntesten Hits der Band "Manfred Mann's Earth Band", wurde 1977 sogar Nummer 1 in Amerika und nicht wenige assoziieren gerade diesen Song mit eben dieser Band. Was viele aber nicht wissen ist, dass dies nur ein Coversong ist. Auch die über sieben Minuten gehende Albumversion dürfte den meisten unbekannt sein.
Blinded by the Light - Manfred Mann's Earth Band (long version 7.03)
Ella, elle l'a, zu Deutsch "Ella hat es", ist der Titel einer Single, welche erstmals von der französischen Sängerin France Gall interpretiert wurde. Der Titel erschien auf dem Album Babacar am 24 August 1987 und wurde geschrieben von Michel Berger als einTribut-Song für Ella Fitzgerald.
In zahlreichen Europäischen Ländern war dieser Song zwischen 1987 und 1988 ein großer Hit, ebenso wie in Österreich und Deutschland.
In Frankreich hihlet sich der Titel 19 Wochen in den Top 50 und neun Wochen in den Top 10.
Diesen Erfolg möchte man natürlich auch gerne für sich verbuchen und so nahm auch die Belgische Künstlerin Kate Ryan dem Song an. Ein bisschen mehr Drum & Base, ein wenig das Tempo erhöt um es etwas mehr der heutigen Dance Music anzupassen und das war es dann auch schon. Dazu noch das passende Video in offenherziger Kleidung gedreht und schon dürfte dem Erfolg nichts mehr im Wege stehen. Und genauso ist es auch gekommen. Naja, zumindest ein wenig.
Nach der Veröffentlichung am 6. Mai in Belgien und am 9. Mai Europaweit, wurde der Titel Top 1 in den schwedische iTunes Charts und Top 9 in den belgischen Single Charts. In Deutschland kam der Titel immerhin in die Top 10. Neben den iTune Charts in Schweden, ist der Titel dort auch bis zum Platz 2 der Single Charts hoch geklettert.
In den 80ern brachte Paul Young den Song "Wherever I Lay My Hat (That's My Home)" heraus, mit dem er weltweit berühmt wurde. Unverkennbar war der gespielte und tragende Fretless Bass von Pino Palladino, welcher diesen Song so unverkennbar und einzigartig machte.
Paul Young - Wherever I Lay My Hat (That's My Home)
Was diesen Song noch so einzigartig macht ist, dass es selbst eine sehr gelungene und nahezu eigenständige Coverversion ist, dessen Original von Marvin Gaye, Barrett Strong und Norman Whitfield geschrieben und von Marvin Gaye 1964 aufgenommen wurde.
Marvin Gaye - Wherever I Lay My Hat (That's My Home)
Da war ich doch sehr erstaunt als ich als musikalisches Kind der 80er durch Zufall das Original von Marvin Gaye hörte, denn zugegebenermaßen, finde ich die Version von Paul Young um Welten besser. Wobei Marvin Gaye sicher ein oft kopierter Musiker ist, welcher schon so viele erstklassige Songs herausgebracht hatte aber die in Moll gehaltene Version von Paul Young ist einfach genialer. Und der Fretless Bass von Pino Palladino ist auch einfach so was von geil, da hat die fast schon fröhliche Dur-Version von Marvin Gaye, schon vorneweg verloren.
Da ich selbst z.B. in meiner Band The Big Easy viele Stücke covere, wird man oft genug mit vielen Versionen ein und des selben Songs konfrontiert. Aber auch über das Radio und Fernsehen, bekommt man so die ein oder andere gute bis grottenschlechte Coverversion mit.
Nicht selten werden auch Songs als das Original angesehen, obwohl sie selbst nichts anderes als ein Plagiat sind. Dann gibt es jene Coversongs, welche eine fast eigenständige Interpretation sind und nur noch wenig mit dem Original gemein haben und wiederum andere sind nichts weiter als eine billige 1:1 Kopie.
Daher werde ich auf diesen Blog nun regelmäßig Coverversionen und vermeintliche Originale vorstellen und gegenüberstellen.
Ja wie würde es so klingen und wie würden die Texte so werden, wenn eine Band wie Metallica die guten alten Songs der Beatles covern würde? Die Antwort auf diese Frage liefert dazu die Band Beatallica, welche eben dieses tut und dabei von keinem geringerem als dem Metallica Drummer Lars Ulrich gemanaged werden.
Die Bandmitglieder benutzen dabei ihre eigenen Künstlernamen, welche sich von den original Bandmitgliedern von Metallica und den Beatles ableiten, als da wären, Jaymz Lennfield (John Lennon und James Hetfield), Krk Hammettson (Kirk Hammet und George Harrison), Kliff McBurtney (Cliff Burton und Paul McCartney) und Ringo Larz (Lars Ulrich und Ringo Starr).
Und so klingt der Fun-Metal, wenn man die Beatles mit Metallica kreuzt:
Jump ist und war der Hit schlechthin von Van Halen und wen wundert es da noch, dass da die unterschiedlichsten Versionen herausgekommen sind. Ob nun eine spezielle Bluegras-Version von David Lee Roth oder gar eine jazzige Swingnummer von Paul Anka. Und wenn der Name Paul Anka drauf stehen darf, dann ist diese Version auch jeden einzelnen Ton wert. Das Arrangement, die Musiker in seiner Big-Band, der Stil usw. ist einfach nur gekonnt und es lohnt sich das Zuhören.
Auf seiner 2005 erschienenen CD Rock Swings, gibt es daher unzählige Rock- und Pop-Klassiker in bester Swingform, wie auch Eye Of The Tiger, Everybody Hurts, Wonderwall, Black Hole Sun, It's My Life, It's A Sin, True, Smells Like Teen Spirit, Hello, Eyes Without A Face, The Lovecats, The Way You Make Me Feel und Tears In Heaven.
Ich hatte eigentlich schon einmal über diese Truppe berichtet, wusste damals jedoch nicht, dass sich weitaus mehr dahinter verbirgt. Es handelt sich hierbei Kinder welche Heavy Metal Musik machen, aus Salta Argentinien kommen und sich "Los Gauchos de Acero" nennen. Diese Eisen-Gauschos haben so wie es sich gehört, natürlich auch ihren eigenen Blog und covern so ziemlich alles, was im Heavy-Metal Bereich einen Namen hat, wie Judas Priest, Iron Maiden, Black Sabbath, Metallica, Deep Purple, Pantera usw.
PS: Man achte beim folgendem Video auf die headbangende Sängerin
Der Song "Total Eclipse of the Heart" , gehört zu meinen absoluten All Time Favorits. Keine 0815-Nummer, sondern absolut Zeitlos.
Der Komponist James Richard Steinman, welcher u.a für die Musik in Tanz der Vampire verantwortlich ist, hatte ursprünglich diesen Song, wie viele andere, für Meat Loaf geschrieben. Meat Loafs Palttenfirma wollte dafür aber kein Geld zahlen und so kam der Song zu Bonny Tyler. Selbst schuld!
Mit dem Song wurden Bonny Tyler über Nacht weltweit berühmt und erklomm in zahlreichen Ländern die Charts und wurde nicht selten Nummer 1, wie in den USA, wo sie 4 Wochen Lang diese Position hielt. Selbst spätere Coverversionen schaften es in zahlreiche Charts und auf Nummer eins Positionen.
Die Nummer ist auf dem Album über 7 Minuten Lang und wurde für das Video und das Radio um die dritte Strophe gekürzt. Das Video selbst, hat so richtig den schönen 80er-Jahre-Musikvideo-Stil
Noch ein paar kleine Hits hatte Bonny Tyler, bis sie dann wieder aus dem Showgeschäft verschwand und sogar so tief sank, dass sie sich von einem Medienkasper namens Dieter Bohlen, produzieren ließ.
Nebenbei angemerkt, höre ich ja oft wie man mir erzählen will, dass man den ein oder anderen Song nicht nachspielen könne oder es mit der oder der Besetzung einfach nicht geht. Ich sage allen, dass man so ziemlich alles nachspielen kann, man muss nur wissen, die eigenen Mittel auszuschöpfen oder gar eine gekonnte eigenen Interpretation daraus zu machen.
Hier nun ein wirklich gelungenes Beispiel der Band "Hurra Torpedo", wie man z.B. mit Küchengeräteschrott und nur einer Gitarre, den Song Total Eclipse of the Heart interpretieren kann:
Wie der ein oder andere Leser schon mitbekommen hat, Covere ich ja selbst mit meiner Band Songs und weiß, dass es nicht leicht ist, einen in die Zuhörerrinde eingebrannten Radiohit und Klassiker, so zu reproduzieren, dass das Publikum damit zufrieden ist und dies auch noch live vor Publikum. Denn dass schaffen oftmals nicht einmal die Originalinterpreten.
Das Phänomen der absoluten Selbstüberzeugung nun, ist ja schon von DSDS bekannt. Die folgende Interpretin nun, ist durch und durch in ihrer Rolle der Rock- & Crunchinterpretin drin. Und fragt nicht wie...
Der Gitarrist, hat leichte Probleme mit seinem Setup, was umso deutlicher hervortritt, dass kein Bassist ihn unterstützt. Das Publikum, man muß es respektvoll adestieren, ist ein äußerst Liebes.
Den Klassiker kennt ja wohl mittlerweile jeder, aber dies hier war mit neu.
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