Aus zeitlichen Gründe habe ich nun den eher auf das aktuelle Musikgeschehen ausgerichtete Szene- und Musikblog Musik-Kompakt und das seinerzeit zum Musikblog entstandene Musikforum Musik-Genial in ein einziges Musikforum zusammengefügt und als Musik-Kompakt Musikforum relauncht unter dem Motto „Für und zu Fans, Musikern, Bands, VIPs, Stars, Party und Szene“.
Weiterhin stark vertreten im Musikforum ist natürlich das aktuelle Musikgeschehen wo es aktuelle Beiträge und Ankündigungen gibt und Fans und hart Gesottene über ihre Liebelingsmusiker, Bands, Sänger(innen) reden und tratschen können. In dem Fan Tak & Co Bereich finden sich dann einzelne Boards zu Pop, Rock, Metal, Hardcorde & Co, Hip Hop, Jazz, Blues & Co, sonstige Musikstile und natürlich den allgemeinen Fantalk. Zur Musik.
Da die Musik aber in der Regel nicht ohne Musiker funktioniert, gibt es hier auch die Abteilung zum Handwerkszeug der Musiker wie Instrumente, die eingesetzte Technik, Beratung und Tipps bei KnowHow, Fragen und Antworten. Instrumente, Technik & KnowHow beherbergt damit Gitarre & Bass, Schlagzeug & Percussion, Keys, Gesang, sonstige Instrumente, DJ's, Computersoftware und Computerhardware, PA & Technik und dann noch die Praxis & Theorie.
Als Weiteres gibt es dann noch Werbung & Kleinanzeigen. Hier können sowohl Musiker als auch Veranstalter, Verleiher oder Produzenten ihre Werbung in mehreren Bereichen angeben. Zum einen können natürlich Musiker Bands suchen und umgekehrt. Konzerte, Veranstaltungen und Gigs können ebenso angegeben wie auch nach passenden Gigpartnern gesucht werden. Dann natürlich das leidige Thema Übungsräume für Suche und Angebote wie auch die Musiker- und Bandvorstellung wo sich jeder Musiker und Band mit Beiträgen, Songs oder ähnlichem, einer breiten Öffentlichkeit vorstellen kann.
Es gibt dann auch noch die recht junge Rubrik für HiFi und Audio, wo es um den Audiophilen Hörgenuss geht. Hier geht es um Stereoanlagen, Heimkinoanlagen, Car-HiFi und derlei musikalischen Dingen.
Somit stellt das Musik-Kompakt Musikforum die Grundlage für alle musikalisch relevanten Diskussionen und Beiträge bereit, sowohl für den passiven Zuhörer, als auch für die aktiven Musiker.
Axe-Fx ist der Name der in letzter Zeit immer wieder Gitarristenaugen zum leuchten bringt. Dieser Gitarrenampsymulator und Effektmaschine soll nicht nur klingen wie ein echter Gitarrenverstärker, sondern sich auch noch genauso anfühlen. Leider kann man sich da als Nicht-Axe-Fx Besitzer nun auf die zahlreichen Kommentare stolzer Besitzer verlassen, denn so ohne weiteres lässt sich das Axe-Fx nicht im Musikladen antesten. Hierzulande gibt es nur einen Händler bei dem man das Axe-Fx kaufen kann, was nicht heißt, dass man es dann auch bekommt, denn je nach Modell können da schon mal gut und gerne mehrere Monate Wartezeit ins Land gehen, bis der europäische Händler wieder welche auf Lager hat.
Aber dank YouTube und einiger weniger engagierter Selbstdarsteller gibt es ja dann doch noch die Möglichkeit sich ein fast schon sehr gutes Bild über den Axe-Fx zu machen. Ich bin da auf eine sehr ausführliche Videoserie gestoßen, welche die Möglichkeiten und Sounds des Axe-Fx in schönem Stereo demonstriert und das macht schon richtig neidisch zu hören was diese Teil so alles kann, zumal der Gitarrenspieler hier auch die Gitarre zu spielen weiß.
Es fängt Clean an, sowohl trocken als auch mit zahlreichen der excellenten Effekten die schon alleine den Kauf dieses Effektgerätes mehr als rechtfertigen würden. Man achte da besonders auf die Minute 4.50 wo ein schöner Synthiesound (wohl ein Diffusor mit Echo) im Hintergrund erklingt.
Die Talk-Box ist schon ein sehr eigenes aber umso feineres Effektgerät welches ich vornehmlich aus dem Bereich Funk kennengelernt habe, aber auch in anderen Stilen gerne Verwendung findet. Erst kürzlich durfte ich auf der Musikmesse Frankfurt Steve Lukather dabei zuhören wie er mit der Talk-Box spielte. Ein wahrer Meister der weiß wie man mit diesem Effekt umzugehen hat und dann gibt es jene Menschen wo man nur eines dazu sagen kann...
...what the fuck?
Warum, wieso und weshalb?
WHITESNAKE CRYING IN THE RAIN Talk Box invented cover
Nun steht endlich der neue Bandnahme fest und so wurde aus Polonium nun die Band "ullmannsbrit". Einher geht damit dann auch mein erster Versuch einen Song mittels Logic Pro aufzunehmen, zu mixen und zu mastern.
Die Aufnahme des Songs "Weg" wurde zum Teil relativ schlicht gestaltet. Für die Aufnahmen wurde das Großmembran-Röhrenmikrofon t.bone SCT800 verwendet, welches für den Gesang zum Einsatz kam. Als Soundinterface verrichtete hier mein Line 6 POD X3 Live seine Arbeit. Da mir sonst kein weiteres Soundinterface zur Verfügung stand und ich ich somit nur einen XLR-Eingang mit Vorverstärker für die Aufnahme hatte, wurde auch das Schlagzeug schlicht in einem Take mit dem SCT800 aufgenommen. Gitarren und Bass wurden ebenfalls über den POD eingespielt.
Da dies meine erste Arbeit mit Logic Pro war, hatte ich dann auch ebenso viel Arbeit damit mich mit dem Programm zurechtzufinden, wie damit kreativ zu arbeiten. Weil meine Erfahrungen in Sachen Mixen und Mastern eher bescheiden sind, habe ich hier großzügig von den vorgegebenen Settings Gebrauch gemacht und mich dann selbst nur in wenige Effekt-Sektionen eingemischt. Meine Hauptarbeit bestand dann eher darin die Lautstärken anzugleichen und etwas am Equalizer zu korrigieren. Wobei jetzt schon fest steht, ich benötige unbedingt ein gutes Mixing-Mastern- Buch um hier in Zukunft besser und produktiver zu arbeiten.
Aber ich denke angesichts der Mittel und meines ersten Versuches, kann sich letzten Endes das Ergebnis dann doch noch sehen bzw. hören lassen.
Für ein paar neue gesangliche und Instrumentale Aufnahmen habe ich mir das von vielen Seiten so hoch gelobte t.bone SCT800 geholt. t.bone, dass ist die Hausmarke von Thomann, wobei diese Produkte in China hergestellt werden. Das t.bone SCT800 macht dabei durch sein gutes Preis-Leistungsverhältnis von sich reden, denn man bekommt zur Zeit für knapp 200,- Euro das Mikrofon nebst Pop-Schutz.
Das t.bone SCT800 ist dabei ein Großmembranmikrofon mit einer integrierten Röhre. In der Regel bekommt man derlei Mikrofone nicht unter 500,- Euro und die so genannten "echten" Röhrenmikros" gibt es dann erst im vierstelligen Euro-Bereich.
Ob nun Hybrid oder nicht, China oder Taiwan, Handgelötet oder vom Roboter verarbeitet usw. war mir in diesem Fall eigentlich egal, Hauptsache es klingt gescheit. Den guten Klang eines Neumann M150 für 5555,- Euro werde ich hier sicherlich nicht in Frage stellen, aber ich glaube nicht das der Unterschied zu einem t.bone SCT800 in der Preisrelation und zudem bei meinen technischen Möglichkeiten, so sehr in die Waage fällt.
Was mir von Anfang an bei diesem Mikrofon gefallen hat, war die Optik welche dem AKG C12VR abgeschaut wurde. Eine ansprechende Optik wirkt nicht nur wertiger, sondern animiert einen doch gleich viel mehr beim Singen. Auch nicht zu verachten ist der mitgeliefert Koffer, wo Aufbewahrung und Transport schon perfekt gelöst sind. War schon damals bei meiner Entscheidung für ein Bühnenmikrofon neben den Sound Kaufentscheidung: Daher benutze ich seit dem auf der Bühne ein AKG D3700 Mikrofon zum singen, welches eine schönen Aufbewahrungsbox hat und nicht wie die meisten ein Shure SM58 welches nur mit einer laprigen Tasche daher kommt.
Auch nicht zu vergessen ist die Spinne die mit dem Mikrofon geliefert wird. Mann sollte ruhig beim Kauf anderer Großmembran-Mikrofone einrechnen was Spinne, Koffer und Popschutz kosten, denn es ist nicht immer selbstverständlich das diese Komponenten im Preis, bzw. Lieferumfang enthalten sind.
Zwar wird das SCT800 mit einem eigenem Trafo mitgeliefert, aber aus der Beschreibung auf der Thomann Seite ist nicht klar ersichtlich, ob dieses Mikrofon nun trotzdem 48V Phantomspannung benötigt. Um diese Frage zu klären, habe ich mich in einer Email direkt an Thomann gewendet und dort bekam ich dann auch schnell eine Email, dass das Mikrofon trotzt Trafo, die Phantomspannung zum Betrieb benötigt.
Das jedoch ist falsch und ist zudem auch in der kurzen Anleitung die mitgeliefert wird beschrieben.
Thomann scheint in diesem Fall was die Beratung des Produktes angeht, selbst nicht so ganz auf der Höhe zu sein. Bei der eigenen Hausmarke und einem Produkt welches man schön einige Jahre im Sortiment führt, keine wirkliche Glanzleistung.
Na gut und nun der Klang.
Ja der Klang hat durchaus was für sich und insbesondere nah am Mikro besungene Passagen kommen sehr intim (fett) rüber. Was Ausstattung und Klang angeht, bin ich durchaus zufrieden, aber was mich doch extrem stört ist der Rauschpegel. Bei lautem Singen usw. fällt dies nicht ins Gewicht aber gerade bei den Nahen und oftmals sehr leise eingesungenen Passagen ist das Rauschen doch unüberhörbar. Mit einem Noise Gate kann man dem leicht zu Leibe rücken aber ein etwas niedrigeres Rauschen wäre mir doch lieber gewesen. Auch ist das Rauschen nicht immer konstant, sondern erreicht ab und an, für kurze Momente einige Spitzen die wie das Anpusten des Mikrofons klingen. Das sind dann doch so Momente wo ich nicht genau weiß, ob es sich bei meinem SCT800 dann doch um eine eher lautes und aus der Serie ragendes Modell handelt. Auch bin ich noch am Überlegen ob ich nicht dann doch das Mikrofon wieder zurückgebe, aber dazu muss ich es noch etwas gründlicher testen, was in den nächsten Tagen erfolgen wird.
Für mich wird dabei auch die Aufnahme einer Konzert-Gitarre wichtig sein und wie sich hier die Lautstärke des Rauschens auswirkt, denn als Gitarrist ist es entscheidend ob sich eine solche Aufnahme auch dynamisch gut gestallten und abbilden lässt ohne dass mit einem Noise Gate wegen dem Rauschen alle Nuancen Totgeregelt werden müssen. Denn anders als gerade bei der reinen elektronischen Musik, ist die Konzertgitarre ein sehr dynamisches Instrument welches je nach Arrangement und Stück auch von den leisen Tönen und dem dortigem Spiel lebt.
Daher war dies nur ein kurzer Anriss zum t.bone SCT 800 und besonders mit dem Rauschen werde ich mich in den kommenden Tagen noch näher beschäftigen.
Boss ist seit den 70ern als Effektgeräteschmiede für E-Gitarristen nicht mehr weg zu denken. Die Firma rühmt sich zu behaupten, dass es keinen E-Gitarristen gibt, der nicht wenigstens ein Boss-Pedal sein eigen nennt. Ich bin einer davon
Was jedoch so alles Boss seit 1977 als Tochterfirma von Roland so alles hergestellt hat, das kann man auf der seit 2001 gestarteten Seite BossArea sehen.
Dort sind die Geräte fein säuberlich nach Kategorien geordnet und neben den obligatorischen Fotos findet man fast überall Beschreibungen zu den Geräten mit etwas zur Geschichte, Features und den unterschiedlichen Modellreihen.
Darüber hinaus gibt es noch eine Übersicht von Boss-Katalogen, einen Serien-Nummer Entschlüsseler, Übersicht der Boss-Labels ein Forum und was ich sonst noch so übersehen habe
Sicher eine Seite in der man als Besitzer des ein oder anderen Boss-Produktes, gerne mal stöbert.
Ein Jahr später hat er ein paar Gitarren mehr. Dafür hat er aber seine zwei, wie er sagt schweren Effektbänke gegen den Fractal-Audio Axe-Fx Ultra eingetauscht und es klingt auf keinen Fall schlechter als vorher.
Bei den Gitarristen gibt es jene die auf Klang pur stehen und wenn überhaupt, nur ein paar Effekte benutzen und dann gibt es jene, die können nicht genug Effekte haben. Das Problem dabei ist, beherrscht man auch die Effekte? Wenn ja kann man damit fantastisches anstellen, aber anders herum klingt es einfach nur beschissen.
Hier nun jemand der auch nicht mit Effekten geizt nämlich Oz Noy. Im ersten Video zeigt er was er so alles mit seinem Effektbrett so anstellen kann. Im zweiten Video werden dann die einzelnen Effekte vorgestellt. Alles in allem eine kleine Unterrichtsstunden in Sachen Gitarreneffekte.
Ich suche für Aufnahmen und zum abmischen einen guten Kopfhörer, der auch noch bezahlbar ist.
Da der Kopfhörer auch für Gesangaufnahmen benutzt werden soll, muss es ein geschlossener Kopfhörer sein, sonst dudelt da ja die komplette Instrumentenspur mitsamt Monitoring in die Gesangaufnahme rein. Damit kann man zwar auch Hits machen, wie der Song "Kodo (der dritte aus der sternenmitte von links)" schon bei der NDW zeigte, aber das muss ja nicht wirklich sein.
Zum Abmischen sollte es halt kein DJ-Kopfhörer mit Megabassanhebung sein und auch nicht unbedingt ein reiner HiFi-Kopfhörer mit gebogenen Frequenzen. Wenn möglich also ein linearer Studiokopfhörer.
Unter bezahlbar stelle ich mir die preisliche Region um die 100,- Euro vor. Falls nicht anders machbar, würde meine derzeitige Schmerzgrenze hier maximal bis 200,- Euro gehen.
Wer kann mir da ein paar Tipps und Empfehlungen aus eigener Erfahrung geben?
Bei Fractal Audio hat sich bezüglich des Heiligen Grals für Gitarristen in Sachen Ampmodelling doch einiges getan seit meinem letzten Artikel über den Axe-Fx.
Den Axe-Fx gibt es nun auch in einer Ultra Ausführung. Der Unterschied zum normalen Modell liegt in der 20% schnelleren CPU, die über sechsfache Menge internen Speicher und zwei Pitch Shifter mit mehr Optionen als das normale Modell. Auch ein paar weitere Sachen sind im Ultra gegenüber der normalen Version doppelt ausgeführt, wie Filter, die Equalizer usw.
Auch im Preis sind beide Modelle erheblich gefallen. So kostet der Afex-Fx nun 1399,- Euro ab November dann 1499,- Euro und der Ultra 1899,- Euro und ab November 1999,- Euro. Wer das Geld übrig hat, der bekommt mit dem Axe-Fx eine allumfassende Gitarrenworkstation für.
Bei der Entwicklung hat man aber nicht nur ein Modell mit aufgebohrter Hardware geliefert sondern ist seit dem ständig damit beschäftigt die Software und damit die Sounds zu verbessern. Mittlerweile ist man so bei der Firmwar 6.0 angelangt.
Gehalten hat sich die über alle Foren hinweg laufenden Hymnen zu diesem Gerät, wobei man oft den Frust zu lesen bekam, da man gerade hier in Europa schon einige Monate auf der Warteliste stand, bevor das Axe-Fx endlich geliefert werden konnte. Mittlerweile hat sich diese Situation aber geändert und der Axe-Fx ist auch in Deutschland, sofort lieferbar.
Das es am Anfang noch den ein oder anderen kleineren Softwarefehler gab, damit konnte man rechnen. Diese wurden dann auch schnell per Update beseitigt, aber zur Zeit scheinen die POD-X3-Live Modelle wohl mit einigen, konstruktionsbedingten, gravierenden Hardware-Problemen zu kämpfen.
So scheint es immer wieder Aussetzer bzw. Ausfälle der Fußtaster zu geben. Die Platinen, auf denen ein Teil der Taster befestigt sind, wurden dabei nicht wie bei derlei Stageleisten üblich verschraubt, sondern im Heisklebeverfahren verklebt. Die weitere Konstruktion der Schalter ist dabei wohl auch so ungünstig gestaltet, dass eigene Versuche, dieses Problem zu beheben dazu führen können, dass beim offenen und lösen der Platine, einem die Federn der Taster entgegen springen.
Line6 hat indes verkündet, dass man alle fehlerhaften POD-X3-Live Geräte auch über die Garantiezeit hinaus auswechseln wird. Weiterhin scheint es auch so zu sein, dass die derzeitige Produktlieferung von POD-X3-Live, nicht diesen gravierenden Fehler aufzuweisen scheint.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Qualitätssicherung nun ordentlich greift und mit dem POD-X3-Live ein livetaugliches System geschaffen wird, welches auch tatsächlich den alltäglichen Bühneneinsatz ohne Fehler übersteht, denn schließlich soll es noch dieses Jahr meinen eigenen, alten POD-XT-Live ablösen.
Mit dem BOSS GT-10 bringt nun BOSS den Nachfolger des BOSS GT-8 auf den Markt. Dem auf der NAMM vorgestellte BOSS GT-10 wurden 2 WSP-Chips des großen Bruders Roland VG-99 spendiert und auch das ein oder andere, hat er großzügig vom Roland VG-99 erhalten.
Einen Bruder für Bassisten hält BOSS mit dem BOSS GT-10B auch zur Verfügung, welcher damit der lang ersehnte Nachfolger des BOSS GT-6B ist. Der BOSS GT-10B hat sogar im Gegensatz zu seinem Gitarrenbruder BOSS GT-10, SUB OUT (R/L, XLR) Ausgänge. Die hätte man dem BOSS GT-10 ruhig auch spendieren sollen, denn diese sind beim Konkurrenten Line 6 POD X3 Live ebenfalls an vorhanden und macht sich im Vergleich nicht wirklich gut.
Die zwei WSP-Chips ermöglichen nun durch die erhöhte Rechenkapazität gegenüber dem Vorgängermodell, eine verbesserte Qualität der Verstärkersimulation und Effekte, wobei letztere um einen Looper ergänzt wurden und 13 Effektblöcke gleichzeitig genutzt werden können. Weiterhin stehen zwei Signalwege zur Verfügung mit denen das so genannte Biamping möglich ist.
Besonderes Highlight soll laut BOSS, das besonders einfache Bedienkonzept des BOSS GT-10 sein, weshalb man sogar bewusst auf spezielle Editiersoftware verzichtet. So soll die Bedienung selbst Einsteigern und Hobbyspielern die problemlose, vollständige und 100%ige Nutzung und Einstellung aller Sounds und Effekte ermöglichen können. So kann mittels des größeren Display einfach ein Musikstil mit Unterkategorien gewählt werden, worauf automatisch die passenden Amps, Boxen und Distorsion ausgewählt werden. Effekte wie die von Distorsion, Echo und Hall können einfach über ein Fadenkreuz eingestellt werden.
Auch ein USB Audio/MIDI Interface ist dazugekommen.
Preislich wird der BOSS GT-10 und ebenfalls das BOSS GT-10B bei ca. 449,- Euro liegen.
Zum Spider Valve der Firma Line 6 und welcher zusammen mit dem Gitarrenverstärkerguru Reinhold Bogner entwickelt wurde, gibt es auf Vettaville nun zwei Videos, welche den Spider Valve in Frankreich, bei einer Demonstration in Aktion zeigen.
Der POD XT ist nun schon lange auf dem Markt und einen richtigen Nachfolger hat es lange nicht mehr gegeben. Zahlreiche Abwandlungen wie die livetaugliche Boardversion gab es und auch abgespeckte Varianten der ersten POD-Generation.
Nun bringt Line6 den POD X3 heraus. In ihm vereint er zum einen alle Modelpacks, die man beim POD XT zusätzlich kaufen und aufrüsten kann, was neben den zahlreichen Effekten auch die Gitarrenverstärker und die Bassverstärker mit zugehörigen Verstärkerboxen beinhaltet. Darüber hinaus sind aber auch für den Gesang Mikrofonmodelle vorhanden und mit dem Gesang bekommt der POD X3 auch einen XLR-Anschluß.
Um den Anschluß an die Konkurrenz von BOSS und Roland nicht zu verlieren, wurde hier auch das Biamping eingebaut. Nun kann man zum einen zwei Verstärkermodelle nicht nur gemeinsam zu einem einzigen Sound mischen, sondern es können sogar zwei Instrumentalisten gemeinsam über den POD X3 spielen. Also sowohl zwei Gitarren, wie auch Gitarrre und Bass oder Gitarre und Gesang usw.
Den POD X3 gibt es denn auch als Live Version wo alles in einem Fußboard zusammengefasst ist. Für mich als sog. alten POD XT-Live Benutzer, aber kein Grund hier zu wechseln, da mir der POD XTL so schon fast zu viele Möglichkeiten bietet, die ich kaum ausschöpfen kann, aber für Neueinsteiger, sicherlich eine gute Überlegung wert, hier ein sehr komplexes Aufnahme- und Livetool zu erhalten.
Der POD X3 ist somit ein aufgebohrtes POX XT, aber leider keine Neuentwicklung. Klangtechnisch ist es damit auf dem Niveau des POD XT, nur halt mit der Möglichkeit durch Biamping und dem Gesang, noch mehr Soundmöglihckeiten aus dem Gerät herauszuholen.
Für knapp 10,- Euro einen Footcontroler für Musikprogramme wie z.B. Ableton Live, na wäre das nichts?
OK, es ist nicht die robusteste Lösung, aber wer keinen MIDI-Footcontroler zur Hand hat und seine Aufnahmen unbedingt mit dem Fuß steuern will/muss, für den ist dies eine durchaus praktikable Zwischenlösung. Man nehme eine stinknormale Computertastatur, vornehmlich USB und entferne einige der Tasten, benutze noch ein Zusatzprogramm, beachte noch ein paar Kleinigkeiten, weiße den ausgesparten Tasten ihre Funktion zu und schon kann es losgehen. Eine detailliertere Anleitung dazu gibt es auf createdigitalmusic.
Es wird dort zwar die QWERTY-Tastatur beschrieben, aber es müsste ebenso mit einer QWERTZ-Tastatur funktionieren. Und mal ehrlich, die meißten haben doch eh einige von den Dingern im Keller rumfliegen, so das man denen ruhigen Herzens ans Leder die Tasten gehen kann. Aber auch so, bekommt man 0815-Tastaturen hinterhergeschmisse, so dass man hier wirklich keine Angst um einen kapitalen Verlußt bei der Bastelei haben muss.
Keine Profilösung aber durchaus brauchbar. Man muss wohl nur darauf achten, dass wohl jeweils nur eine Tastatur gleichzeitig benutzt werden kann, also entweder die normale Schreibtastatur oder die Fußtastatur. Daher ist eine USB-Tastaturlösung von Vorteil um schnell und einfach die jeweiligen Tastaturen auszutauschen.
Ableton Live Steuerung mit QUWERTY-Tastatur als Footcontroler
Fractal Audio Systems ist zur Zeit mit dem Axe-Fx, ganz groß in aller Modellingmunde. Es soll besser klingen als die Konkurrenten von Boss, Roland VG-8, VOX Tonelab und Line6 POD und dies sowohl beim simulieren der Gitarrenverstärker, Ampboxen, Mikrofonierung, als auch bei den Efefekten an sich. Ob es denn die in ihm gesetzten Hoffnungen auch erfüllen kann, wird sich erst noch zeigen müssen, aber bisher scheint die Resonanz wie z.B. bei Harmonycentral, doch recht positiv zu sein. Wer sich einen kleinen Klangüberblick machen möchte, kann sich zum einen die Soundbeispiele auf der Herstellerseite anhören, oder weitere auch hier.
Das Fractal Audio Systems Axe-FX kommt im reinen Rackformat und wirkt eher unscheinbar aber funktional.
Intus hat der Fractal Audio System Axe-FX einen Dual-Core-Prozessor mit 500 MHz, ein Grafisches Interface, 24-Bit Cirrus-Logic®-Wandler und so weiter. Mühsehlig hier alle technischen Daten reinzuschreiben, aber es scheint nicht von schlechten Eltern zu sein und entflammt schnell das G.A.S. (Guitar Acquisition Syndrome) vieler Gitarristen.
Und da es sich als Profigerät ausgibt, kostet es auch die Kleinigkeit von Euro 1390,-, wird dabei direkt vertrieben und kann in Europa über g66.eu bezogen werden. Aber gerade bei g66.eu kann man schon etwas über den Nachfolger und die sozusagen aufgebohrtere Version des Fractal Audio Systems Axe-FX erfahren, nämlich den Axe-FX Ultra, bei dem dort auch eine Gegenüberstellung erfolgt.
Mal sehen, wie die Konkurenz darauf reagiert und wie lange sie dem Neuling den vorderen Platz überlassen werden?
Was schon in Aufnahmestudios seit längerem Gang und Gebe ist, etabliert sich nun auch immer mehr im Livebetrieb. Und zwar nicht nur bei den Top-40 und Coverbands, sondern auch bei den großen des Musikbusiness und der Langhaargitarrenfraktion. Die Verwendung von Modellingamps.
Diese haben schon einige Vorzüge gegenüber den Röhrenkollegen und wenn man dann noch als bekannter Gitarrist, sich seinen Custommodellingamp bauen lassen kann, hat dies natürlich auch seine Vorteile.
In dem folgendem Video zeigt der Ex-Metallica Lead-Gitarrist und Sänger von Megadeth, Dave Mustaine, sein neues Gitarrenrack, u.a. mit dem eigens für ihn entworfenem Modellingamp von Line 6.
Was einem gleich ins Auge stach, wenn man sich dem Fender-Stand auf der Frankfurter Musikmesse näherte, war eine Wand voller relict/reissued/vintage (oder wie nennt man die Teile?) Stratocaster und Telecaster. Diese waren bis auf ein paar Exemplare, schon alle ausverkauft (Händlerware).
Wie man mir bei Fender verriet, liegt der Verkaufswert dieser Gitarren im Handel, so bei 3000,- Euro und kann auch mal Preise von ca. 10.000,- Euro erzielen.
Und ein in der selben Aufwendigen Art, hier eines der berühmtesten Gitarrenmodelle der Neuziet, die Striped Guitar von Eddie Van Halen.
Man achte auf die oxidierte Elektronik and das glänzende Tremolosystem.
Das fällt wohl defenitiv unter die Rubrik, Schwanzvergleich. Also die Herren Gitarristen (die Damen seien hier von mal ausgeschlossen), Hosen runter und vergleichen.
Der CRATE BV600H ist ein dreikanaliger, 600W Vollröhrenamp, mit 45 Röhren und der passenden 16x12er Box, in der bescheidenen Half-Stack Version.
Sollte man das kleine logistische Problem, der Unterbringung und des Transport gelößt haben, sollte das eigene Talent, keine allzu große Rolle mehr spielen, denn mit diesem Amp auf der Bühne, ist einem auf jeden Fall die Aufmerksamkeit des Publikums garantiert
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