Etwas verspätet nun mein Endruck zu dem Film Shine a Light mit den Rolling Stones, für dessen Verfilmung bzw. filmische Umsetzung eines (bzw. zwei) Konzertauftrittes der Oscarpreisträger Martin Scorsesesa verpflichtet wurde.
Hier wurde keines der großen Stadienkonzert verfilt, sondern zwei Konzerte im New York Beacon Theatre, was dem Ganzen eine recht gemütliche und auch intime Atmosphäre verleiht. Der Film fängt mit schwarz-weißen Filmschnipseln an, die einige der Vorbereitungen zeigen, ebenso wie kurze Momente vor dem Konzert. Zwischen den eigentlichen Film werden ab und zu ein paar Filme und Interviews aus den alten Zeiten der Rolling Stones eingeflochten und das ganze nett ergänzen.
Der Film an sich weißt für mich ein paar merkwürdige Schnitte zwischen den Akteuren auf und einen recht ungenauen Fokus auf selbige. Teilweise viel zu nah und zu wenige Totale. Am Ende des Filmes hatte ich diesen Eindruck nicht mehr, wobei ich da nicht mehr sagen kann ob ich mir hier einfach nur noch an diesen Effekt gewöhnt hatte oder sich die Kameraführung und der Schnitt tatsächlich entspannt hatte.
Störend fand ich auch am Anfang den musikalischen Focus auf die Gitarren, wobei her diese tonal extrem in den Vordergrund gebracht werden. Klar werden die Stones vor allem von der Gitarrenmusik getragen aber zu viel ist zu viel, zumal hier Keith Richards nicht gerade immer so sauber spielt und in Time. Mag sein, dass dies seine Art ist die Musik zu spüren und zu interpretieren aber an einigen Stellen klingt das dann schon enorm schief und falsch. Das seine Gitarren dann auch noch soundtechnisch so in den Vordergrund gepusht wird, macht es auch nicht gerade besser ud wäre im Gesammtmix wohl auch besser aufgehoben.
Klar ist Keith Richard neben Mick Jacker der Mann bei den Stones mit den unverwechselbaren Riffs die deren Songs zu Hits gemacht haben, aber als Gitarrenspieler an sich macht er in "Shine a Light" keine so gute Figur. Dafür brilliert er in seiner typischen, übertriebenen Keith Richard Rolle, da ist er einmalig und unverzichtbar bei den Stones.
Beim reinen Gitarrenspiel weiß hier Ron Wood zu überzeugen. Ob er nun einfache Riffs spielt, sein Bottleneck auf die Seiten rutschen lässt und eher dezent aber dafür aber immer songdienlich seine Gitarre spielt, er ist eindeutig der bessere Gitarrist bei den Stones. Auch als Preson kommt Ron Woods einfach nur sympatisch rüber.
Charlie Watts spielt unbeirrte sein Schlagzeug und es passt einfach, was er da auf seinen für heutige Zeiten eher unterdimensioniertem Schlagzeugset rüber bringt. Klingt, hat groove und ist einfach nur schön solide.
Mick Jacker ist absolut souverän. Auch gegenüber und vor allem mit den sehr gute Gästen wie Christina Aguilera, Buddy Guy und Jack White, weiß er sich nicht zu verstecken aber auch nicht unnötig in den Vordergrund zu drängen. Als Solist ist er präsent und trotzt seines Alters weder lächerlich noch übertrieben sondern gekonnt genial. Da kann man sich noch einiges von dem alten Hasen abschauen.
Alles in allem kann man den Stones hier nur seinen Respekt aussprechen für diese gekonnten Konzerte, die in dieser Form sicherlich auch eine Ausnahme bei den sonstigen Konzertfilmen sind.
Bei Buddy Guy kann man noch am Ende des Songs sehen, wie ihm Keith Richards seine Gitarre mit auf den Weg gibt bzw. schenkt.
Verwundert hat es mich, dass in den ersten Reihen vornehmlich recht junge Frauen zu sehen sind. Sind denn all die mit den Stones gealterten Frauen und Fans nicht mehr so standfest oder wurde hier explicit und in Bezug auf eine möglich fallende Ästhetik für den Film aussortiert?
Denn die meisten Zuschauer im Kino lagen deutlich über dem Altersdurchschnitt der ersten Reihen im dortigem Stones Konzert. auf der anderen Seite, hatte Keith Richards so wenigstens Grund dem einen Mädel im Blauen Shirt o.ä. seinen Zuspruch entgegen zu bringen
Shine a Light (2008) - Stones Konzert-Film Trailer
Das Vermächtnis des geheimen Buches ist die Fortsetzung auf die erfolgreiche Verfilmung des Abenteuerfilms Das Vermächtnis der Tempelritter aus dem Jahre 2004. Auch wenn dieser Film, den ein oder anderen Gag aus dem Vorgängerfilm mit einbezieht, hat es eine für sich und in sich geschlossenen Handlung.
Wie im Vorgängerfilm sind auch hier wieder Nicolas Cage als Benjamin Gates, Justin Bartha als Riley Poole und Diane Kruger als Abigail Chase vertreten. Stärker einbezogen wurde in diesem Film Jon Voight als der Vater Patrick Gates. Auch Harvey Keitel als FBI Agent Peter Sadusky ist erneut vertreten. Zusätzlich hat man sich mit Helen Mirren als Emily Appleton Gates und Ed Harris als Mitch Wilkinson hochgradige Schauspieler in den Film geholt.
Die Schnitzeljagd fällt diesmal nicht so spannend aus, wie beim letzten Film. Auch wirken hier einige Details der Geschichte etwas, sagen wir mal, unrund. Dafür bietet er einige Gags mehr und geht insgesamt noch mehr in Richtung Indiana Jones, als der Vorgänger.
Nebenbei muss ich aber sagen, dass ich beim besten Willen, keinen Adler auf dem Fels erkennen konnte (für all jene, die den Film schon gesehen haben).
Solche Abenteueractionfilme sind pures Popcornkino. Man darf keinen intellektuellen Anspruch erwarten, dafür aber Unterhaltung und diese bietet einem "Das Vermächtnis des geheimen Buches". Der Film schneidet in den allgemeinen Kritiken schlecht ab. Das Problem eines Nachfolgers ist, dass er an seinem Vorgänger gemessen wird. Hier unterliegt dieser Film schon. Aber er ist bei weitem nicht so schlecht, nur halt nicht mit so vielen Finessen wie der Vorgänger, aber für einen guten Kinoabend immer noch eine gute Wahl.
I Am Legend ist in gewisser Weiße, schon ein aufwendiger Film und dann doch wiederum nicht. Für diesen Film wurden ganze Straßenzüge in Manhatten / New York City komplett abgeriegelt, was so nicht ganz im Sinne der New Yorker war und so sagt Will Smith, dass er noch nie in seinem Leben, so viele Stinkefinger gezeigt bekommen hat, wie bei dem Dreh dieses Films in New York. Aber gerade diese Maßnahme und die damit vorhandene echte Kulisse, macht den Film in dieser Hinsicht so glaubwürdig und kann einem in die Situation des einzigen Überlebenden, fesseln.
Auf der anderen Seite gibt es dann die computergenerierten Charaktere der Zombies/Infizierten und Tiere. Sie wirken einfach nicht real. Sie sind nicht gerade schlecht umgesetzt, aber man merkt halt, dass diese Figuren aus dem Rechner stammen und da wirkt es dann doch teilweise, wie in einem größerem Computerspiel. Hier tritt das selbe Problem auf, wie z.B. schon bei den neuen und aufwändigen StarWars Filmen. Die computergenerierten Hauptfiguren wirkten irgendwie künstlich bei den Nahaufnahmen. Da wünschte man sich auch lieber den Yoda als Puppe wieder.
Will Smith zeigte ja schon in Das Streben nach Glück, dass er in die Riege der ernsthaften Schauspieler angekommen ist und das beweist er auch in diesem Film. Mit ihm hat man als Hauptdarsteller, welcher nahezu den kompletten Film allein bestreitet, keinen Fehler gemacht.
Die Verfilmung des 1954er Romans „Ich bin Legende“ von Richard Matheson (welche schon mehrfach als Filmvorlage diente), ist auf die heutige Zeit adaptier worden und auch etwas frei uminterpretiert.
An sich ist der Film gut gemacht. Er ist spannend, teilweise auch etwas pfiffig, hat viele Schreckmomente und flacht nur am Ende ab, was aber im Gesamten zu verschmerzen ist.
Bei weitem nicht so schlecht wie ich zuerst woanderst gelesen habe und ich kann diesen Film für einen Kinobesuch durchaus empfehlen.
Der Film spielt in einer unser ähnlichen aber doch anderen Welt, was wiederum sehr viele Trickspezialisten auf den Plan gerufen hat. Wie aufwändig hier die Effekte sind, erkennt man spätestens beim Abspann des Filmes, wenn man sich nach minutenlangem scrollen der Effektleute anfängt zu fragen, ob dort überhaupt noch Schauspieler am Film mitgewirkt haben.
Beim Abspann offenbarte sich mir auch gleich eine weitere Überraschung. Dort erklang dann sofort eine Stimme, welche ich schon lange nicht mehr gehört hatte und den Titelsong zum Der Goldene Kompass sang. Kate Bush mit dem Titel Lyra, welchen sie auch selbst geschrieben hat. Ansonsten zeichnet sich für den Soundtrack von The Golden Compass der Oscar-Nominierte und Golden-Globe-Gewinner Alexandre Desplat verantwortlich.
An der Regie und beim Drehbuch hat dabei Chris Weitz seine Hand im Spiel gehabt.
An Schauspielern wurde für Der Goldenen Kompass schon einiges Geboten. So z.B. der derzeitige James Bond Darsteller Daniel Craig als Lord Asriel, Nicole Kidman als Marisa Coulter und Sam Elliott als Lee Scoresby. Die Hauptrolle spielt die junge Dakota Blue Richards als Lyra Belacqua und sie macht ihre Arbeit sehr gut. Überhaupt überzeugen in diesem Film die Schauspieler. Kostüme, Setdesign und Effekte entführen einen sofort in die neue Welt und die liebevoll animierten Tiere, welche zudem oft sehr zahlreich erscheinen, wurden sehr gut animiert. Man kann sich in diese andere Welt fallen lassen.
Den Film, Der goldene Kompass, kann ich jedem Phantasieliebhaber sehr ans Herz legen und ist sicher ein Kinobesuch wert.
Ich gehöre wohl zu denen denen es nicht so ohne weiteres vergönnt ist, den Film Die Legende von Beowulf in 3D zu sehen, sondern ganz traditionell in 2D. Dieses Schicksal dürfte ich in Deutschland wohl auch so locker mit 99,99% aller Kinobesucher teilen, denn bis auf sehr wenige Ausnahmen, unterstützen die meisten Kinos in Deutschland eben nicht die 3D-Wiedergabe, wodurch eine Filmkritik für die 2D Fassung nur mehr als gerechtfertigt ist.
Die Geschichte um Beowulf ist an sich gar nicht mal so schlecht und an zugkräftigen Schauspielern wie Angelina Jolie, Anthony Hopkins und John Malkovich fehlt es diesem Film bei der Unterstützung wirklich nicht. Auch mit Robert Zemeckis als Regisseur, so wie Neil Gaiman und Roger Avary für das Drehbuch sind schon Leute dabei, welche nicht gerade unbekannt sind. Und doch war ich mächtig enttäuscht vom Film.
Als 2001 der Film "Final Fantasy: The Spirits Within" als erster Schauspieler und damit echte Menschen als solche auf der Leinwand mit Hilfe der Computeranimation ersetze, war es schon ein kleiner Meilenstein und die Grafik beeindruckte. Wenn ich mir nun nach 6 Jahre, etlichen Stunden Halflife 2 und zig andere Computerspiele danach "Die Legende von Beowulf" anschaue, dann frage ich mich doch wirklich, wieso die Charaktere so unecht animiert sind und alles so durch und durch unnatürlich wirkt? Die berittenen Pferde wirken dermaßen unrealistisch, dass es schon überaus lächerlich wirkt. Da weiß man, warum bei den Pixar-Filmen echte Animateure am werkeln sind, die selbst schnöden Autos mehr Leben einhauchen können als durch das Motion-Capturing bei Beowulf.
Außer dem 3D-Argument und einer netten Story, spricht recht wenig für den Film Beowulf. Diesen kann man sich getrost auch im Fernsehen anschauen, wenn man sonst nichts besseres vor hat.
OK, da läuft ohne groß vorher Werbung gesehen zu haben plötzlich ein Film an, in dem Robert De Niro und Michelle Pfeiffer mitspielen. Klarer Fall, da wird nicht groß nachgedacht, sondern da ist der Kinobesuch Pflicht.
In den Hauptrollen tummeln sich dann auch noch Charlie Cox als Tristan und Claire Danes als der gefallenen Stern Yvaine und sie machen ihre Aufgabe sehr gut und überzeugen. Michelle Pfeiffer weiß in ihrer Rolle als Böse Hexe Lamia ebenfalls zu gefallen und sie scheint hierbei auch sichtlich Spaß daran gehabt zu haben.
Robert De Niro. Für mich ein Garant für Qualität und niemand kann so gekonnt den Bösewicht, als auch den Komiker spielen und daher ist ihm die Rolle als Captain Shakespeare, wie auf dem Leib geschrieben und höchst amüsant.
Der Film an sich ist ein modernes Märchen für Erwachsene mit Fantasyanleihen. Wie es so ist, geht es um die wahre Liebe, Verrat, Hinterhalt, Schurken, Piraten, Hexen, Könige und Prinzen, Intrigen, Humor, halt alles, was man so zum gutem Kinomärchenabenteuer benötigt und es funktioniert.
Der Film hat eine nette Geschichte, gute Effekte, wobei aber die Menschen im Vordergrund stehen und nicht die Special Effects, einige gute humoristische Pointen, ein Showdown und ein Happy End, so wie es sich für gute Märchen halt gehört. Gut gemachtes und unterhaltsames Popcornkino.
Wer auf derlei Rezepturen steht, der sollte sich den Film unbedingt anschauen.
Obwohl ich Sandra Bullock für eine recht passable Schauspielerin halte und auch Julian McMahon sein Handwerk ordentlich ausübt, ist der Film Die Vorahnung von der Handlung um einiges abgelutscht. Nicht immer vorhersehbar, aber dann doch viel zu oft und somit auf die Dauer langweilig. Einige Dinge scheinen einem im Zeitsprungkontinuuemkontex oder wie auch immer, nicht ganz logisch aber da regt man sich am Ende des Filmes auch nicht mehr darüber auf, da er einfach nur öde ist.
Kann ich nicht empfehlen, da schaue ich mir lieber die x-te Wiederholung von The Sixt Sense an.
Wenn Pixar einen Film herausbringt, dann erwarten alle was ganz besonderes und jeder versteht, warum Steve Jobs, seines Zeichen Gründer von Apple und Cheff von Pixar, so hoch gepokert hat um Pixar wieder in die Walt Disney Familie einzugliedern. Die Animationsfilme von Pixar heben sich immer gewaltig von der Konkurrenz ab. Denn hier wird vor allem auf die Geschichte wert gelegt und jede einzelne Szene wird bis zur Perfektion ausgearbeitet. Hier arbeiten noch echte Animateure an den Bewegungen und es wird kein Motion Capturing angewendet, ganz so wie bei den alten Zeichentrickfilmen von Walt Disney und das merkt man. Hier hat jede Figur ihren eigenen Charakter und sofort erwachen diese Polygonfiguren aus dem Computer zum Leben. Man vergisst dann augenblicklich, dass diese Figuren nicht real sind.
Es natürlich ungeheuerlich schwer für Pixar, nach solchen Megaerfolgen wie Die Monster AG, Findet Nemo und Die Unglaublichen, dann immer noch einen drauf zu setzen. Alleine schon die Ideen, sind extravagant und doch schafft es Pixar hier die anfängliche Skepsis der Zuschauer zu überwinden. Wer hätte schon gedacht, einen Film mit und über Autos zu inszenieren? Pixar hat dies mit dem Film Cars hervorragend hin bekommen. Aber auch das Thema Ratte und Kochen ist wohl so unglaublich, dass man nicht daran glauben mag, wie man daraus einen Film drehen kann und doch ist es Pixar damit wieder einmal gelungen.
Wie es eigentlich früher in den Filmen Tradition war und so wie Pixar diese Tradition weitrführt, kommt zuerst ein Vorfilm dran. So viel sei verraten, die Außerirdischen sind unter, bzw. über uns und es ist ein Vorfilm zum Schlapplachen.
Der Hauptfilm, Ratatoullie ist wieder in einer eigenen zeichnerischen Atmosphäre gehalten und verwöhnt einem mit zahlreichen witzigen Details und Pointen. Die Geschichte ist stimmig und originell wie immer. Eigentlich wieder ein Film der dem Namen Pixar und auch Walt Disney gerecht wird und dem man uneingeschränkt empfehlen kann. Es ist aber wie bei Cars, der auch ein guter Film ist, aber dann doch irgendwie im Schatten der anderen großen Vorgänger steht. Zwar gut, ja eingentlich auch sehr gut, aber dann doch nicht so megagut, wie die anderen Filme. Oder erwartet man einfach zu viel und ist man schon zu verwöhnt?
Wie schon gesagt, mir hat er gut gefallen, ich habe ordentlich gelacht und ich fand die Idee und die Umsetzung wie immer sehr originell und gelungen.
Die Dixie Chicks, dass ist die komerziell erfolgreichste Frauenband mit den beiden Geschwistern Emily Robison (Gitarre, Dobro und Banjo), Martie Maguire (Geige und Mandoline) und der Leadsängerin Natalie Maines. Letztere hat das ein oder andere mal ein etwas loseres Mundwerk und so war das Geschrei in Amerika groß, als man von ihrem Satz auf einem Londoner Konzert hörte, dass sie sich schäme, dass Ihr Präsident, George W, aus Texas komme.
Für die US-amerikanischen-Presse ein gefundenes Fressen und für die eher rechtskonservativen Countryszene ein Grund von nun an die Dixie Chicks aus deren Radioprogramm vollständig zu verbannen. Damit sind die Dixie Chicks nicht die ersten, die dort einer Zensur unterlagen. In dem Land, welches angeblich so groß für die Rede- und Meinungsfreiheit einsteht und bei denen Nazis überall ihre Parolen und Hetze verbreiten dürfen, aber wehe dem der etwas kritisch mit der Regierung in Kriegszeiten umgeht, der wird schnell erkennen, dass amerikanischer Patriotismus, weit über der Rede- und Meinungsfreiheit in den USA stehen.
Und so genau beim damaligen Londoner Konzert, beginnt dieser Film über die Dixie Chicks, Shut up and sing. Die Band wird hier über einen Zeitraum von 3 Jahren begleitet und man bekommt ein guten Einblick in die ach so liberale, amerikanische Gesellschaft, die man dort nicht ohne Kritik, für sehr dumm hält. Aber auch in de musikalische Welt der Dixie Chicks, bei der Produktion ihrer Platte, Konzerten und einige sehr persönlich Eindrücke in ihr privates Leben.
Kommerziell ist der Boykott in den USA für die Dixie Chicks ein verheerendes Desaster. Kaum zu glauben, wie groß dort die Macht der Radiostationen und die patriotische Dummheit der Amerikaner ist, dass sie eine derartig gute Band, die weiterhin zig Auszeichnungen für ihre hervorragende Musik erhalten (Grammy-Awards 2007 waren die Dixie Chicks die mit den meisten Auszeichnungen bedachten Künstler, sie erhielten fünf Grammys, unter anderem für das beste Album und den besten Song), doch zum wanken und fast schon in die Knie zwingt. Andererseits ist es ein Glücksgriff, denn erst so kam die Band zu einem Album, bei dem sie komplett alleine die Songs schreiben und sich musikalisch weiterentwickeln konnte, wie kaum vorher. Auch die Ausrichtung auf den europäischen Markt, hat ihnen sicherlich auch gut getan und etwas Unabhängigkeit gegenüber dem amerikanischen Markt geschaffen.
Der Film fängt hier vieles ein und endet dort wo alles begann mit dem Satz, welchen ich hier nicht verraten möchte, denn sollte, wer ihn noch nicht kennt, sich jeder selbst im Kino anhören.
Und hier ein paar Songs zum Film und der aktuellen Scheibe:
Dank solcher Namen wie Steven Spielberg und Michael Bay, hegte der Film Transformers schon früh einige Erwartungen. Die Trailer taten das Weitere dazu. Die Geschichte wird bei einem solchen Film schon früh zur Nebensache und so möchte man fast schon nur noch die aufwendigen CGI-Filmeffekte sehen. Umso erfreulicher, dass doch der ein oder andere Charakter sich hier positiv darstellen konnte.
So ist Shia LaBeouf als Sam, die passende Besetzung und passt so ganz in die Rolle, wie man sie aus den alten Spielbergs Filmen kennt. Auch bei den kleinen Roboter, erkennt man deutlich Spielbergs Handschrift aus Filmen wie Gremlings. Klein, gerissen, gemein und doch immer mit Witz. Auch ansonsten ist die Komik mit von der Partie und das in einer Spielberg typischen Weiße, die mir schon seit meiner Jugend gefällt.
Auch die Action und Effekte lassen nicht zu wünschen übrig, aber von der Effektschmiede des Star Wars Regisseurs George Lucas, ILM (Industrial Light and Magic), erwartet man auch nichts anderes als das Beste vom Besten. Nur bekommt der ganze Film einen merkwürdigen Geschmack, als die Intergration der Transformers mit ihrer Comic- und Zeichentrickseriengeschichtenherkunft daherkommt. Meine Generation ist einfach nicht mit den Spielfiguren und der Zeichentrickserie aus den 80ern aufgewachsen und so muten die Namen von Optimus Prime und seinen Autobots, so wie Megatron und seine Decepticons eher wie Bublegum und wirken leicht kitschig und unpassend in einen derartigen Film.
Auch die dann folgenden Konversationen über Gut und Böse, Schwarz und Weiß, sind ja nicht wirklich neu und originell. Aber es fehlt da halt einfach der kindliche Background für Erwachsene, mit den Zeichentrickserien.
Wenn man aber davon absieht und den Pathos etwas bei Seite lässt, dann bekommt man einen durchaus lohnenswerten Film zu sehen, der wie Heutzutage üblich, eine Fortsetzung offen lässt.
Dieser Film scheint ja wirklich viele zu spalten. Ich kann vorweg gleich sagen, dass er mir gut gefallen hat.
Wer Filme von Tarantino mag und seine Vorlieben kennt, der weiß auch in etwa, was passieren kann, wenn er eine Homage an gewisse US-Gerne-Filme der 70er Jahre dreht. Die Atmosphäre ist recht gut eingefangen und beginnt mit einem grobkörnigen Film, den passenden 70er Jahre Schriften und einigen Schnittwiederholern im Film. Auch auch auf Tarantinos eigenen Musikgeschmack ist für die 70er Jahre verlass. Zusätzlich hat er den Film auf alt getrimmt indem die Farben verblasst sind und täuschend echte Streifen den Film durchziehen. Nur warum der Film kurzzeitig auf schwarz-weiß übergeht, muß wohl eher an die TV-Nostalgie von Tarantino liegen, denn in einem Kino wird ein Farbfilm nicht einfach so zu einem Schwarz-Weiß-Film und umgekehrt.
Hübsche Mädchen/Frauen in engen Klamotten, aber kein Sex oder gar etwas richtig unbekleidetes. Nicht wirklich schlimm, wenn man weniger einen Russ Meyer Film erwartet aber dafür eher Filme wie Bullit mit Steve McQueen. Denn hier duellieren sich ein 1970 Chevy Nova und ein 1969 Dodge Charger. Das sind Fahrzeuge, deren Silhouette man nicht nur gerne sieht, sondern auch deren Sound man gerne hört. Um die Homage an den Ford Mustang von Steve McQueen perfekt zu machen, hat Stundtman Mikes Numernschild mit JJZ-109, das gleiche Nummernschild wie der damalige 1968 Ford Mustang Fastback in Bullit.
Nebenbei ist Kurt Russell als Stuntman Mike, eine durchaus gelungene Besetzung für diesen Charakter.
Da ich u.a. selbst ein Fan des Streifens Bullet bin und als einer der wenigen "alten" Filme, mir diesen auf DVD geholt habe, dürfte klar sein, dass ich auf gute alte Autoverfolgungsszenenstunts mit Autos stehe, die sich gerne mal über lange Teile des Filmes ziehen dürfen. Leider lassen gerade dieser guten und actionreichen Fahrzeugszenen in den heutigen US-Filmen immer weiter nach und werden durch ach so realistische CGI's ersetzt. Umso mehr freut es mich, wenn ich in Filmen wie Ronin, The Transporter und jetzt in Death Proof - Todsicher (Grindhouse), einige dieser handgemachten Autostunts sehen kann.
An Gewalt sieht man über die Länge des Filmes gesehen, relativ wenig, dieses dafür aber umso detaillierter und heftiger in Szene gesetzt. Fast schon ein perfektes Aufklärungsprogramm für jene, die meinen sich in einem Fahrzeug, nicht anschnallen zu müssen.
Man muss aber für all jene Gewalt- und Actionfans im Vorfeld sagen, dass es recht lange dauert, bis man eben diese Szenen zu Gesicht bekommt. Der Film hat vor allem sehr viele Dialoge. Vor allem Dialoge von Frauen und mit Frauen. Das mag nicht jedermanns Geschmack sein, aber es passt irgendwie zu diesem 70er Jahre Filmflair, den Quantin Tarantino hier versucht herauf zubeschwören.
Passend zu dem Film, das Filmende. Keine großartigen Erklärungen, kein tiefgründigerer Sinn oder der Versuch einer konstruktiven Logikrekonstruktion zu erschaffen, sondern einfach ordentlich auf die Fresse und Ende. Und ja, dass paßt!
Der letzte Harry Potter Band ist nun draußen und bis die deutsche Übersetzung im Oktober in die Läden kommt, darf man sich so lange mit dem neuem Harry Potter Film begnügen, Harry Potter und der Orden des Phönix.
Die Schauspieler werden langsam erwachsener und man fragt sich zusehends, warum die Verfilmungen so lange dauern, denn die Schauspieler werden ja auch nicht jünger und ewig wird man ihnen die Schulkinderrollen auch nicht abkaufen können. Schon gar nicht, da sie schon sehr erwachsene, schauspielerische Ausflüge ins Theater wagen, sogar mit nackter Darstellung.
Der Film adaptiert wie die anderen Film zuvor, nicht die Buchvorlage 1:1, sondern bringt den Harry Potter und der Orden des Phönix, in abgewandelter Form auf die Leinwand. Das ist kein Nachteil, sondern gefällt. Vor allem vortrefflich ist hier Imelda Staunton als Professorin Umbridge. Sie schafft es ihrer Rolle mehr als nur gerecht zu werden und die anderen Schauspieler scheinen fast schon ihr gegenüber zu verblassen, was angesichts ihrer pinken Begleitung inmitten aller Graubekleideten, wiederum auch nicht so schwer ist.
Der Harry Potter Film wird angenehm mit den Schauspielern erwachsener, was ihnen somit auch nicht ihre Glaubwürdigkeit im Film nimmt. Ab und an tritt CGI zu deutlich hervor, an anderen Stellen ist es sehr gut umgesetzt. Bei der Flugszene am Anfang, hätte ich eher einen George Lucas rangelassen, da ruckelt es mir einfach zu sehr. Auch wer nicht soooo genau auf den ein oder anderen special effekt schaut und ein Potter Fan ist, der kommt bei diesem Film voll auf seine Kosten.
Ich fand ja den ersten Teil von Shrek ja nicht so besonders, dafür aber den zweiten sehr gut. Der dritte Teil von Shrek, kommt mir etwas erwachsener vor. Mit dem Thema der Vaterschaft und auch des erwachsen werdens, scheint dieser Film sich auf eine weit ältere Zielgruppe zu konzentrieren, als die früheren zwei Teile. Nicht schlecht gemacht an sich, aber es fehle dabei die guten Gags. und so vieles ist dabei vorhersehbar und auch wenn der Film den ein oder anderen Lacher hat, so wirkt er bei weitem nicht mehr so witzig, wie die ersten zwei Teile. Da habe ich sogar beim neuen Film von Stirb Langsam 4.0, mehr gelacht.
Und wieder einmal ist Bruce Willis alias John McClane in seiner actionreichsten Rolle unterwegs. An seiner Seite Justin Long bzw. im Netz besser bekannt als Mr. "I'm a Mac", in der Rolle des Hackers Matt.
Es gibt Schauspieler und Filme, zu denen passen einfach actionreiche Filme und umschreiben wir es mal, die ein oder andere, leicht übertrieben Szene. Das sind vor allem Filme des kalifornischen Gouverneurs Arnold Schwarzeneger, James Bond Filme und die Stirb Langsam Filme mit Bruce Willis. Irgendwo im Hinterstübchen denkt man sich, was ist das mal wieder übertrieben, aber es passt und wird nicht langweilig. Keine endlosen, sich wiederholenden Metzelszenen wie bei 300, die auf Dauer nur langweilig werden. Hier stimmt die Dosis. Das macht Spaß und kommt gut!
Witz, Action und Story, mit guten Schauspielern. Was will man mehr?
Gut die ein oder andere Szene, mag hier und da nicht schlüssig, real, plausibel und was weiß ich noch alles sein, aber es passt zum Film und es macht Laune.
Es kommt keine Langeweile auf, man hat etwas zum Lachen und das "Yipieayey Schweinebacke!" fehlt auch nicht.
Schwer zu vergleichen mit den anderen Die Hard Filmen. Zum Teil hat man das Gefühl, dass hier Bruce Willis seiner Figur David Dunn in Unbreakable sehr nahe kommt. Fast schon ein bisschen überrobust und Unzerbrechlich wirkt John McLane und trotzdem macht es Spaß, wie Bruce Willis seine Rolle Spielt und wie sie inszeniert wird.
Nun bin auch ich endlich dazu gekommen den Film Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt, zu sehen. Warum sie den Film nicht mit einem deutschem Titel wie Fluch der Karibik oder halt Piraten der Karibik haben laufen lassen, weiß wohl nur Disney.
Zuerst einmal, der Film ist länger als seine zwei Vorgänger (169 Minuten) und er hat auch ansonsten seine Längen. Wenn in einer Fortsetzung auf Teufel komm raus, gewisse Zusammenhänge hergestellt werden müssen, um die Geschichte des jetzigen Filmes mit den anderen und zukünftigen in Einklang zu bringen, artet dass nicht selten in langen, sinnfreien Dialogen aus, die äußerst konstruiert und unlogisch wirken.
Was diesen Film dann doch noch erträglich macht, ist die großartige Hollywoodinszenierung mit allem Drum und Dran. Da hat Disney nicht gegeizt und den ein oder anderen Schmankerln mit eingebracht.
Es hat zwar etwas gedauert aber spätestens als er zur Gitarre griff, wusste ich es genau, den Vater von Johnny Depp - Captain Jack Sparrow, spielt Roling Stones Gitarrist Keith Richards. In der Rolle von Captain Teague Sparrow, macht er sich richtig gut.
Und was war dass auf einmal für eine Musik, als sie sich die sechs Hauptcharaktere auf dieser kleinen Insel zum Perlé treffen? Das klang mir aber verdammt nach Ennio Morricones Meißterstück, aus dem Film "Spiel mir das Leid vom Tod". Ob dass so erlaubt ist?
Fazit ist, dass der Film dann doch noch unterhaltsam ist, wenn auch nicht so witzig, wie seine Vorgänger und dass es in einer Fortsetzung, evtl. dann doch noch ein besseres Happy-End für Orlando Bloom- Will Turner und Keira Knightley - Elizabeth Swann/ Turner geben wird.
Für die Damen der Schöpfung zumindest der Cliffhanger, welcher sie erneut in die Kinos treiben wird
Frater Aloisius zu Alles Gute zum Muttertag - Genesis - Danzing Di, 13.05.2008 09:22 Hell, yeah! Glenn
Danzig (!! Vorname
: mit 2 N, Nachnam
e: mit 1 N ))
gehört zu meine
n ABSOLUTEN Favori
ten!
[...]
Guitar-Blog zu Alles Gute zum Muttertag - Genesis - Danzing So, 11.05.2008 15:53 Was hat der Mutter
tag denn in einem
Gitarrentagebuch v
erloren? Eigentlic
h würde ich dieses
Ereignis ja nicht
mit e [...]
Kommentare
Di, 13.05.2008 09:22
Hell, yeah! Glenn Danzig (!! Vorname : mit 2 N, Nachnam e: mit 1 N
Mo, 12.05.2008 16:15
Super Sache! Danke fuer das Video.
Mo, 12.05.2008 14:26
Wenn in 2011 oder 2012 die 8. Konsol engeneration rausk ommt und Microsoft die Xbox 720 verö ffentlich, dann se ht die [...]
So, 11.05.2008 16:30
Stimmt, die Stimme von Glen Danzig e rinnert schon sehr an Jim Morisson v on den Doors.
So, 11.05.2008 15:53
Was hat der Mutter tag denn in einem Gitarrentagebuch v erloren? Eigentlic h würde ich dieses Ereignis ja nicht mit e [...]
Do, 08.05.2008 19:53
Joa, dem kann ich nur zustimmen. I ch persönlich kann sehr gut kochen a ber wenn ich mir a nschaue was meine Freund [...]
Do, 08.05.2008 14:42
Samsung zeigt eine gewagte Werbung m it der sie ihr Sam sung Instinct gege n das Apple iPhone antreten lassen. Dabei [...]
Mi, 07.05.2008 17:50
Das ist doch mal e cht cool. Iron Ma n ist der "Beste" Yeah !!!