Ich würde mal behaupten, heute steht ein musikalisches Ereignis im deutschen Fernsehen an. Für den Eurovision Song Contest haben sich die beiden Kandidatinnen Lena Meyer-Landruts vs. Jennifer Brauns im Zuschauervoting qualifiziert und damit zwei recht unterschiedliche Charaktere und Gesangsstile für das Finale durchgesetzt.
Gerade weil hier zwei so unterschiedliche Charaktere am Start sind, haben sich auch zwei quasi Fan-Lager gebildet. Nicht wirklich verfeindet, denn man ist ja auf einem kulturellem Niveau mit Stefan Raab und nicht auf Pöpel-Bohlen-Niveau. Auch wenn man sich so elaboriert bei "Unser Star für Oslo" gibt, auch hier entscheidet das Publikum. Auch hier wurden im Vorfeld recht junge Kandidaten ausgesucht und nach Äußerlichkeiten gefiltert. Sicher alles auf einem anderem so genanntem Niveau, aber mit dem Ziel vor Augen eine möglichst gute Platzierung im internationalen Wettbewerb zu erlangen und da passen keine alten oder hässlichen Leute.
Wie dem auch sei, interessant war dabei auch, dass sich in diesem Wettbewerb die Frauen viel besser beim Publikum ankamen als die Männer. Also nicht dieser Boys-Teenie-Bonus den es bei anderen Castingshows gibt. Mag sicher auch am breiter gefächertem Publikum liegen von USFO liegen.
Nun denn, heute wird sich zeigen wem das Publikum mehr zusagt und dann bei Oslo ob sich dieser Aufwand gelohnt und Stefan Raab als neuer Ralf Siegel seinen Ruf gerecht werden kann.
Also neulich sehe ich das neue Video von Dolores O'Riordan und denke mir, die Stimme klingt ja wie die Sängerin der The Cranberries. Also jene Sängerin die in Gold getaucht beim Song "Zombie" an so einem Kreuz steht und ein komisches Kleid trägt was eine Kugelbauchform macht. Das waren dann auch alle meine visuellen Eindrücke über diese Sängerin, ansonsten habe ich nur das Album von denen besessen und auch recht oft gehört.
Ja und nun wo ich das neue Video "The Journey" von Video Dolores O'Riordan sah, passte diese doch recht attraktive Sängerin gar nicht zu dem goldenen Etwas, aus dem Video Zombie, aber diese doch einmalige Stimme und die besondere Art zu singen, war hier definitiv die selbe. Verwirrt wegen dem was mir meine Ohren sagten und wo mir meine Augen widersprachen, macht ich mich natürlich auf die Suche und ja klar, ein Musikerohr täuscht sich nicht, Dolores O'Riordan war und ist die Sängerin von The Cranberries.
Dolores O'Riordan - The Journey
Und hier noch einmal Dolores O'Riordan in einem andern Outfit und Unplugged mit dem Song "Linger" ihrer Band "The Cranberries":
Dolores O'Riordan - Linger (Live at True Music on HDNet)
Patrick Swayze war eigentlich keiner der großen Schauspieler, aber zwei seiner Filme sind mir unvergesslich. Da ist einmal die wirklich schöne Romanze "Ghost – Nachricht von Sam" mit Demi Moore und Whoopi Goldberg und dann natürlich der Tanzfilm mit dem er sicherlich erst so richtig in Hollywood durchgestartet ist "Dirty Dancing". Obwohl, da war noch die Fenrsheserie "Fackeln im Sturm" wo auch u.a. "Kirstie Alley" mitwirkte.
Als Sänger war er dagegen eher unbekannt, sang aber den Song "She's Like the Wind" im Film Dirty Dancing, der mir so gut gefällt, dass ich lange an der Gitarre übte um den Anfangsklavierpart der Strophe auf der Gitarre interpretieren zu können. Das war gar nicht so einfach, denn es erfordert einen Barree der über zwei Bünde geht.
Wer jetzt denkt Patrick Swayze war hier nur Interpret, der täuscht sich, denn er hat diesen Song auch selbst geschrieben, eine Tätigkeit der er früher auch öfters nachging. Zum Ende hin hört man dann noch Wendy Fraser als weibliche Stimme.
Dirty Dancing - She's Like the Wind
Gestern erlag er leider nach langem Kampf seinem Krebsleiden in Los Angeles.
Aus zeitlichen Gründe habe ich nun den eher auf das aktuelle Musikgeschehen ausgerichtete Szene- und Musikblog Musik-Kompakt und das seinerzeit zum Musikblog entstandene Musikforum Musik-Genial in ein einziges Musikforum zusammengefügt und als Musik-Kompakt Musikforum relauncht unter dem Motto „Für und zu Fans, Musikern, Bands, VIPs, Stars, Party und Szene“.
Weiterhin stark vertreten im Musikforum ist natürlich das aktuelle Musikgeschehen wo es aktuelle Beiträge und Ankündigungen gibt und Fans und hart Gesottene über ihre Liebelingsmusiker, Bands, Sänger(innen) reden und tratschen können. In dem Fan Tak & Co Bereich finden sich dann einzelne Boards zu Pop, Rock, Metal, Hardcorde & Co, Hip Hop, Jazz, Blues & Co, sonstige Musikstile und natürlich den allgemeinen Fantalk. Zur Musik.
Da die Musik aber in der Regel nicht ohne Musiker funktioniert, gibt es hier auch die Abteilung zum Handwerkszeug der Musiker wie Instrumente, die eingesetzte Technik, Beratung und Tipps bei KnowHow, Fragen und Antworten. Instrumente, Technik & KnowHow beherbergt damit Gitarre & Bass, Schlagzeug & Percussion, Keys, Gesang, sonstige Instrumente, DJ's, Computersoftware und Computerhardware, PA & Technik und dann noch die Praxis & Theorie.
Als Weiteres gibt es dann noch Werbung & Kleinanzeigen. Hier können sowohl Musiker als auch Veranstalter, Verleiher oder Produzenten ihre Werbung in mehreren Bereichen angeben. Zum einen können natürlich Musiker Bands suchen und umgekehrt. Konzerte, Veranstaltungen und Gigs können ebenso angegeben wie auch nach passenden Gigpartnern gesucht werden. Dann natürlich das leidige Thema Übungsräume für Suche und Angebote wie auch die Musiker- und Bandvorstellung wo sich jeder Musiker und Band mit Beiträgen, Songs oder ähnlichem, einer breiten Öffentlichkeit vorstellen kann.
Es gibt dann auch noch die recht junge Rubrik für HiFi und Audio, wo es um den Audiophilen Hörgenuss geht. Hier geht es um Stereoanlagen, Heimkinoanlagen, Car-HiFi und derlei musikalischen Dingen.
Somit stellt das Musik-Kompakt Musikforum die Grundlage für alle musikalisch relevanten Diskussionen und Beiträge bereit, sowohl für den passiven Zuhörer, als auch für die aktiven Musiker.
"I will always love you" ist wohl einer der Hammer Hits von Whitney Houston, aber auch wenn es von einem Kind gesungen wird wie der niedlichen Connie Talbot, dann kann einem auch diese Lied trotz kleinerer gesanglicher Fehler, zu Herzen rühren
Geschmack ist etwas, was Individuelles ist und Diskussionen darüber sind mühselig und zumeist Ergebnislos. Es gibt eine Art zu Singen die mir einfach zu wieder ist und die mir nur selten und bei wenigen Künstler gefällt. Es ist eigentlich so, dass man damit selbst gute Lieder mit einem derartigen Gesang fürs Leben versauen kann. Typische Vertreter sind die folgenden Interpreten:
MIKE OLDFIELD -ROGER CHAPMAN -SHADOW ON THE WALL
REM Everybody Hurts
Ich kann dieses extreme Timbre, Vibrator wie auch immer einfach nicht ab. Und schon gar nicht wenn es im permanetenm Dauereinsatz ist.
Ein gut geformtes Vibrato gerne aber dieses Ziegenvibrato geht mir absolut auf den Strich. Bei REM ist es auch noch so schlimm, weil der Sänger für diesen Effekt im Studio einen Lesslie benutzt und eigentlich gar nicht dieses Ziegengetue macht. So habe ich REM lange nicht gemocht obwohl es sogar tollte Songs von ihnen gibt, wo das Leslie im Studio mal ausgeschaltet blieb und nicht wie ein Orkan rotieren musste.
Wenn dagegen ein Vibrato gekonnt eingesetzt wird, ja dann ist das schon genial und da nehme ich doch gleich mal eine der besten Stimmen:
Also, dazu benötigt man einen namhaften Regisseur, ein gutes Drehbuch, ordentliche Moves und Tanzeinlagen, die neusten Effekte der Branche, ein paar Gastauftritte von Stars und Promis, zahlreiche Statisten und dann ab zu MTV und VIVA und rein in die Top-Video-Rotation.
Blöd ist nur, dass ich weder die Kontakte noch das Geld habe um ein derartiges Millionen-Dollar-Video drehen zu können. Aber immerhin habe ich eine Canon Digitalkamera, die auch Videoaufnahmen machen kann. Damit bekomme ich zwar nicht den Cinemascope Film in 7.1 Dolby-Digital Surround-Sound hin, aber das sollte doch wohl für YouTube & Co reichen.
Also machen wir es kurz. Die (halbe) Band "ullmannsbrit", hier nun das erste mal in einem Video im Internet zu sehen.
In halber Besetzung also und somit als Duo, rein akustisch und unplugged, nur mit Gesang und Gitarre, direkt und ungeschönt unser Song "Weg":
Unplugged Version von "Weg" der Band "ullmannsbrit"
So das Warten bei DSDS hat nun endlich ein Ende und der Gewinner steht wieder einmal fest. Es ist nicht Daniel Schuhmacher der seiner Konkurrentin Sarah Kreuz nur um weniger als einen halben Prozentpunkt den Titel wegschnappte, nein denn wie immer stand der Gewinner schon von vornherein fest und das ist wieder einmal Dieter Bohlen.
Alle DSDS Gewinner und besonders die Verlierer gehen so schnell wie sie gekommen sind, aber Dieter Bohlen ist bei jeder Staffel dabei und kassiert dabei kräftig ab. Nicht immer, aber oft genug kann er dann noch als Textdichter und Komponist bei seinen Songs auch noch kräftig abkassieren ohne dass er sich den Tour- und Promostress antun muss.
Ab und an würde er dann aber doch gerne und da kommt ihn der gewiefte Marc Medlock auch gerade recht, der sich ganz auf die Bohlenschiene einlässt und dadurch auch immer noch dank der Rückendeckung und Schützenhilfe von Papa Bohlen in den Charts und Medien vertreten ist. Mal schauen wann und wie bei den beiden dann der Bruch kommt und wer dann die bessere Schlammschlacht schlagen kann?
Und der aufmüpfige Kandidat, der halt nicht mit Dieter Bohlen zusammenarbeiten will, der wird in der Regel fein säuberlich schon bei den Castings weggekickt, weggemobbt und falls er es dann doch schafft, halt wie eine kalte Kartoffel von Bohlen und RTL fallen gelassen. Macht ja nix das nächste Jahr ist wieder DSDS Dieter Bohlen Time und dann findet sich schon jemand der seine Lieder singt.
DSDS ist in Wirklichkeit nichts anderes als "RTL sucht die Bohlen Marionette" und damit eine große, musikalische Verarschungs-Monokultur in Höchstform!
Nur mit Acapella alleine reißt man niemanden mehr vom Hocker. So kleidet sich in Anlehnung an die "Blue Man Group", die Acapella formation "The Vocal People" ganz in weiß und auch der Kopf wird in einer etwas weniger aufwendigeren Form als bei der "Blue Man Group", in weiß gehalten. Zum normalen Gesang arbeitet "The Vocal People" aber auch mehr mit akustischen Einlagen wie das beatboxing, ein wenig Performance und halten sich dabei zumindest im folgenden Video, sehr an erfolgreiche Popstücke.
Wenn Erwachsene falsch singen, den Text nicht können und ihn ständig vergessen, die Tönen nicht treffen und immerzu daneben liegen, dann ist es entweder grausig oder zum lachen. In der Regel aber oft genug auch beides zusammen, wie es uns Jahr für Jahr bei DSDS vorgeführt wird.
Wenn jedoch kleine Kinder singen, dann kann es zwar komisch sein, aber anstatt des Grausigen tritt etwas völlig Gegenteiliges ein, welches man mit der geschmacklichen Note Süß und ebenso als niedlich bezeichnet.
In dem folgendem Gesangsvideo singt ein 2-Jähriges Mädchen Whitney Houstons “Dance With Somebody” und das hat einen sehr hohen Süßheitsfaktor. Absolute zuckersüße Niedlichkeit
2-Jährige singt Whitney Houstons “Dance With Somebody”
Annemarie Eilfeld hat ja bei der eher zweifelhaften Castingshow Deutschland sucht den Superstar (DSDS) so einiges in Bewegung gesetzt um bis unter die letzten Drei zu kommen, aber dann hat auch all diese Art der "Promotion" nichts mehr genützt und sie ist dann gestern ausgeschieden.
Wenn man sich die Leistung dann aber anschaut, dann war sie zwar nicht schlecht aber auch nicht wirklich gut. Ganz ehrlich war ihre Leistung sogar eher gewöhnlich und kaum der Rede wert. Sie kann zwar singen aber hier kann man ausnahmsweise Dieter Bohlen bei seiner Beurteilung zu Annemarie Eilfeld tatsächlich recht geben, sie singt lediglich auf Kirmesband-Niveau.
Besonders deutlich wird dies, wenn man sich ihren letzten Auftritt bei DSDS anschaut mit dem "Christina Aguilera" Titel "The Voice Within" und diesen dann mit der zu unrecht bei Das Suptertalent ausgeschiedenen und damals noch 11-Jährigen Yosefin Buohler "YoYo" vergleicht.
Annemarie Eilfeld im Halbfinale - The voice within
Der Song wurde von Annemarie Eilfeld normal gut gesungen. Keine großen Fehler aber die echte gesangliche Leistung der Stimme fehlt komplett und die um so viel jüngere Yosefin Buohler "YoYo" zeigt hier wo der gesangliche Hammer liegt. Was das Singen, die Stimme und die Interpretation angeht, liegen hier gesangliche Welten bei der Annemarie Eilfeld einfach nur peinlich klein ausschaut. Zwar macht auch Yosefin Buohler "YoYo" Fehler, aber dies bei einer gesanglichen Leistung die Annemarie Eilfeld im Leben niemals erreichen wird.
Yosefin Buohler "YoYo" - The Voice Within von Christina Aguilera
Für ein paar neue gesangliche und Instrumentale Aufnahmen habe ich mir das von vielen Seiten so hoch gelobte t.bone SCT800 geholt. t.bone, dass ist die Hausmarke von Thomann, wobei diese Produkte in China hergestellt werden. Das t.bone SCT800 macht dabei durch sein gutes Preis-Leistungsverhältnis von sich reden, denn man bekommt zur Zeit für knapp 200,- Euro das Mikrofon nebst Pop-Schutz.
Das t.bone SCT800 ist dabei ein Großmembranmikrofon mit einer integrierten Röhre. In der Regel bekommt man derlei Mikrofone nicht unter 500,- Euro und die so genannten "echten" Röhrenmikros" gibt es dann erst im vierstelligen Euro-Bereich.
Ob nun Hybrid oder nicht, China oder Taiwan, Handgelötet oder vom Roboter verarbeitet usw. war mir in diesem Fall eigentlich egal, Hauptsache es klingt gescheit. Den guten Klang eines Neumann M150 für 5555,- Euro werde ich hier sicherlich nicht in Frage stellen, aber ich glaube nicht das der Unterschied zu einem t.bone SCT800 in der Preisrelation und zudem bei meinen technischen Möglichkeiten, so sehr in die Waage fällt.
Was mir von Anfang an bei diesem Mikrofon gefallen hat, war die Optik welche dem AKG C12VR abgeschaut wurde. Eine ansprechende Optik wirkt nicht nur wertiger, sondern animiert einen doch gleich viel mehr beim Singen. Auch nicht zu verachten ist der mitgeliefert Koffer, wo Aufbewahrung und Transport schon perfekt gelöst sind. War schon damals bei meiner Entscheidung für ein Bühnenmikrofon neben den Sound Kaufentscheidung: Daher benutze ich seit dem auf der Bühne ein AKG D3700 Mikrofon zum singen, welches eine schönen Aufbewahrungsbox hat und nicht wie die meisten ein Shure SM58 welches nur mit einer laprigen Tasche daher kommt.
Auch nicht zu vergessen ist die Spinne die mit dem Mikrofon geliefert wird. Mann sollte ruhig beim Kauf anderer Großmembran-Mikrofone einrechnen was Spinne, Koffer und Popschutz kosten, denn es ist nicht immer selbstverständlich das diese Komponenten im Preis, bzw. Lieferumfang enthalten sind.
Zwar wird das SCT800 mit einem eigenem Trafo mitgeliefert, aber aus der Beschreibung auf der Thomann Seite ist nicht klar ersichtlich, ob dieses Mikrofon nun trotzdem 48V Phantomspannung benötigt. Um diese Frage zu klären, habe ich mich in einer Email direkt an Thomann gewendet und dort bekam ich dann auch schnell eine Email, dass das Mikrofon trotzt Trafo, die Phantomspannung zum Betrieb benötigt.
Das jedoch ist falsch und ist zudem auch in der kurzen Anleitung die mitgeliefert wird beschrieben.
Thomann scheint in diesem Fall was die Beratung des Produktes angeht, selbst nicht so ganz auf der Höhe zu sein. Bei der eigenen Hausmarke und einem Produkt welches man schön einige Jahre im Sortiment führt, keine wirkliche Glanzleistung.
Na gut und nun der Klang.
Ja der Klang hat durchaus was für sich und insbesondere nah am Mikro besungene Passagen kommen sehr intim (fett) rüber. Was Ausstattung und Klang angeht, bin ich durchaus zufrieden, aber was mich doch extrem stört ist der Rauschpegel. Bei lautem Singen usw. fällt dies nicht ins Gewicht aber gerade bei den Nahen und oftmals sehr leise eingesungenen Passagen ist das Rauschen doch unüberhörbar. Mit einem Noise Gate kann man dem leicht zu Leibe rücken aber ein etwas niedrigeres Rauschen wäre mir doch lieber gewesen. Auch ist das Rauschen nicht immer konstant, sondern erreicht ab und an, für kurze Momente einige Spitzen die wie das Anpusten des Mikrofons klingen. Das sind dann doch so Momente wo ich nicht genau weiß, ob es sich bei meinem SCT800 dann doch um eine eher lautes und aus der Serie ragendes Modell handelt. Auch bin ich noch am Überlegen ob ich nicht dann doch das Mikrofon wieder zurückgebe, aber dazu muss ich es noch etwas gründlicher testen, was in den nächsten Tagen erfolgen wird.
Für mich wird dabei auch die Aufnahme einer Konzert-Gitarre wichtig sein und wie sich hier die Lautstärke des Rauschens auswirkt, denn als Gitarrist ist es entscheidend ob sich eine solche Aufnahme auch dynamisch gut gestallten und abbilden lässt ohne dass mit einem Noise Gate wegen dem Rauschen alle Nuancen Totgeregelt werden müssen. Denn anders als gerade bei der reinen elektronischen Musik, ist die Konzertgitarre ein sehr dynamisches Instrument welches je nach Arrangement und Stück auch von den leisen Tönen und dem dortigem Spiel lebt.
Daher war dies nur ein kurzer Anriss zum t.bone SCT 800 und besonders mit dem Rauschen werde ich mich in den kommenden Tagen noch näher beschäftigen.
Wie einst Paul Potts bei "Britain's Got Talent" steht nun erneut eine mehr als unscheinbare Person auf der Bühne. Diesmal ist es eine Frau mit Namen Susan Boyle und sie ist 47 Jahre alt, arbeitslos und bekennende Jungfrau und alles andere als Sexy. Das Publikum und die Jury verdrehen schon gleich die Augen und fangen an zu grinsen, was ihnen jedoch sogleich vergeht, als sie hören wie sie den Musical-Hit „I Dreamed a Dream“ singt. Und von da an hat sie Publikum und Jury auf ihrer Seite und Standing Ovation.
Ich bin immer etwas vorsichtig wenn ich sage jemand kann nicht singen, weil ich es selbst als Sänger kenne, dass man nicht immer und überall gut singen kann und solch Dinge wie Monitoring einen Sänger dazu bringen können das er weder sich noch die Band hört und dann nur blind in einen Raum hin singen kann, wo man schon zum Scheitern verurteilt ist.
Bei Katy Perry habe ich nun aber einige ihrer Live Auftritte gesehen und sie kann live, zumindest ihren Hit, nicht gut singen. Ich finde es sogar erschreckend wie schlecht dieser von ihr gesungen wird. Auch diesmal bei den Grammy Awards war es wieder so. Zumindest zieht sie eine gescheit Show auf und weiß damit das Publikum zu begeistern, aber der Gesang ist so furchtbar, dass ich mich frage, was der Toningenieur im Studio so alles verbiegen musste, damit die Stimme auf CD so anders und perfekt klingt. War sicher ein Haufen Arbeit.
Aber dafür machen die Musiker einen sehr guten Job.
Was Amy Wnehouse da ließt man ja fast nur noch übles über diese Frau. Die Drogen, Beziehungsprobleme und dann der Ruhm, dass hat schon so manchen Musiker ins Grab gebracht. Schade wäre es angesichts dieser absoluten genialen Stimme aber schon, denn sie klingt auch Live und selbst mit eher schlechtem Equiment aufgenommen, einfach nur genial und das ist dann schon wieder ein gutes Prädikat für die Stimme und den Gesang von Amy Winehouse.
Hier einmal ganz schlicht am Klavier in ihrem Urlaub:
Ein Mikrofon schaut eigentlich recht harmlos aus und eigentlich sollte es damit auch keinerlei große Probleme geben, sollte man zumindest denken. Tatsächlich scheinen aber einige dann doch damit ein erhebliches Problem zu haben und auch vor den Gefahren, die ein solches Mikrofon mit sich bringt, nicht gänzlich gefeit zu sein.
Also erstes sollte man wissen, wie ein Mikrofon überhaupt funktioniert und dessen Funktionsweiße nicht mit einem Telefon verwechseln:
Singen und Tanzen, das ist nicht jedermanns Sache und bedarf eine guten Kondition und Stimme. Künstler aus dem Theater, Musicals und besonders aus dem Kabarett beherrschen dies. Die meisten Pop-Sänger jedoch nicht. Da wird dann einfach der Mund zum Playback bewegt und das wars dann auch schon.
Was passiert aber wenn man das beim Playback gesungene, was fürs Publikum vor Ort ausgeschaltet ist, doch einfach gemeinerweise aufnimmt? Das ist Britney Spears bei einem ihrer Konzerte passiert und der Original-Ton wurde dann einfach mit der Playback-Spur aus dem "offiziellem" Video ausgetauscht. Tja und wie klingt nun die tanzende Brintey Spears in echt wenn sie dazu singt?
Ist natürlich etwas fies, denn wer glaubt nicht live zu singen, der singt auch nicht wirklich richtig und wenn man dann dies aufnimmt, klingt das schon gemein. Aber man merkt, dass so etwas sehr schwer ist und wie gesagt, es gibt andere Künstler und Sänger die das sehr wohl können, aber es bedarf einer sehr gut trainierten Stimme und eines ebenso trainierten Körpers um trotz körperlich anstrengendem Tanzen auch noch genug Luft zum Singen zu haben und dies dann auch noch kontrolliert nutzen zu können.
Hier der Song mit dem Yosefin Buohler "YoYo" ihre gesangliche Konkurrenz hinter sich ließ, "The Voice Within" von Christina Aguilera. Einfach nur genießen und staunen.
Yosefin Buohler "YoYo" - The Voice Within von Christina Aguilera
Auch ihren ersten Auftritt, sollte man sich gesanglich nicht entgehen lassen.
Dabei hatte er nicht nur im Halbfinale mit der Nachnominierung Glück gehabt, sondern schon bei seinem ersten Casting überwand Duri Krasniqi sich und sang auf den Ratschlag von Dieter Bohlen hin nicht "Mama" von Heintje, sondern "Fallin in Love" von Elvis Presley. Da es dafür kein Playback gab, gab er sich einen Ruck und sang das Lied acapella und konnte somit Publikum und Jury überzeugen.
Ab und an kann es auch nicht schaden, mal das Land in dem man lebt zu verlassen und mal einen Blick auf die Nachbarländer zu werfen, denn auch dort gibt es das Fernsehformat "Das Supertalent". In Frankreich heißt es "Incroyable Talent" und da hat ähnlich wie hier in Deutschland auch ein Mädchen die Nase ganz weit vorn.
Caroline Costa ist 12 Jahre alt und ist alles andere als Schlecht und würde hier bei "Das Supertalent" wohl die gar nicht mal so schlechte Konkurrenz schnell aus dem Weg räumen.
Aber hört selbst, hier ist Caroline Costa mit dem Song Hurt von Christina Aguilera:
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