Samstag, 26. April 2008
Nun bin ich wirklich mit meinem Windows-Latein am Ende. Der Flashplayer wurde neu eingespielt, der neuste Windows-Vista Treiber von Realtek und auch das Vista Service-Pack installierte sich ohne Probleme aber trotztem erzeugen Flashanwendungen keine Soundausgabe unter Windows Vista. Youtube und Co. bleiben in sämtlichen Browsern stumm.
Ich hegte ja einige Hoffnungen in den Windows-Vista-Patch, aber leider wohl zu unrecht.
Nachvollziehen kann ich das Problem nicht wirklich, aber wenn ich Google benutze, so scheine ich nicht alleine mit diesem Problem da zu stehen. Da ich zudem ja auch eine entsprechende Festplatte für Windows habe und auch das Vista zum Rechner, werde ich bei Gelegenheit mal einfach die gesamte Festplatte formatieren und Vista erneut aufspielen.
Auch wenn ich zur Zeit hauptsächlich mit Linux-Ubuntu und Apple-Mac OS X arbeite, möchte ich Windows-Vista schon gerne im vollem Unfang lauffähig auf meinen Rechner bekommen, zumal dieser ja auch am Anfang da problemlos mit lief. Immerhin habe ich ja das Microsoft-Vista beim Rechnerkauf inklusive gekauft (zahlt man ja zwangsläufig mit) und dann soll der Mißt auch gefälligst laufen. Und da ich gerne zocke, komme ich i.d.R. bei PC-Spielen nicht um Windows herum und meine Apple-Festplatte möchte ich nicht unnötig mit Vista zumüllen.
Beim Arbeiten mit Vista fällt mir aber auch immer wieder so schön auf, worin die Vorteile von Linux-Ubuntu und Apple-Mac OS X liegen und wie einfach und leicht diese Systeme im Gegensatz zu Windows Vista laufen. So startet Microsofts schlechte Apple-Kopie Windows-Vista derzeit nur noch zum spielen und evtl. mal für das Steuerprogramm.
Freitag, 21. März 2008
Wenn man bei einem Apple Rechner mit Mac OS X Informationen zu einer Datei möchte, so wird mit dem passendem Mausklick ein Informationsfenster geöffnet welches einem die Nötigen Informationen, wie auch eine Vorschau bei Bildern und Musikdateien anzeigt.
Leider aber auch nur die Nötigsten.
Vermissen tue ich bei den Musikdateien, z.B. die Art der verwendeten Samplefrequenz und Samplerate ebenso wie bei Bildern die Auflösung und Anzahl der Farben. Gerade bei Audio- und Fotodateien, bin ich es von Linux und Windows gewöhnt, durch den Inforamtionsbefehl, an eben diese Informationen zu kommen.
Auch der im Informationsfenster angezeigte Punkt „Weitere Inforationen“, bringt hier keine weiteren Informationen dazu.
Diese Informationen bekomme ich erst dann zu sehen, wenn ich die Musikdateien in iTunes eingefügt habe, bzw. im Falle von Bildern diese in iPhoto integriert wurden, bzw. das Programm Vorschau. Evtl. geht Apple davon aus, dass derlei Dateien per se immer mit iTunes und iPhoto aufgerufen und verwaltet werden, so dass der Benutzer dort alle nötigen Informationen erhält, aber in meinem Sinn ist es nicht. Ich möchte auch gerne auf der reinen Dateiebene diese Informationen erhalten, da ich zahlreiche Dateien eben schlicht in Dateiform verwalte und dann auch auf dieser Ebene dort die Informationen benötige.
Hier muss ich sagen, dass mir dies nicht nur unter Linux Ubuntu möglich ist, sondern auch unter Windows Vista.
Kann natürlich auch sein, dass ich schlicht zu dumm bin und einfach zu sehr auf die anderen Betriebssysteme eingefahren bin, so dass mir der Blick für das Einfache und Offensichtliche fehlt. In diesem Fall, bitte ich mein DAU-Verhalten zu entschuldigen und freue mich umso mehr um jede hilfreiche Antwort
Samstag, 15. März 2008
Wie Apple Time Mashine als Backuplösung umgesetzt hat ist schon eine schöne Sache. Weniger schön ist, dass es mit dem Verschlüsselungsprogramm FleVault nicht wirklich zusammen harmoniert und bei kleinen Dateiänderungen, dann immer nur das komplette, verschlüsselte Benutzerverzeichniß gesichert wird. Nicht gerade der Sinn einer einfachen, inkrementen Datensicherung und vor allem sehr Speicherfressend auf der Sicherungsfestplatte.
Merkwürdig fand ich dabei das Verhalten von Microsoft Vista. Als ich die als TimeMashine benutze Festplatte unter Windows Vista an einen USB-Port anschloss, passierte nichts. Microsofts neues Betriebssystem Windows Vista erkennt schlicht und einfach diese Festplatte nicht an. Da kann man sich noch so auf den Kopf stellen, falls man sie unter vista formatieren und benutzen will, ohne Erkennung läuft da einfach nichts. Die Festplatte bleibt einem Windows Vista Benutzer verschlossen.
Unter dem Linux Ubuntu, wurde die Festplatte ohne weiteres erkannt. Zwar erkennt er nicht das dort verwendete Filesystem, aber die Platte lässt sich dort formatieren und benutzen.
Schon wieder einmal, dass Windows Vista bei Festplatten und Formatierungen gegenüber Linux Ubuntu den kürzeren zieht.
Mittwoch, 19. Dezember 2007
Ich habe nun meinen Testbericht bezüglich des Zoom H4 Handy Recorder doch noch überarbeiten müssen. Bisher dachte ich ja, dass der Zoom H4 sich nur als Kartenlesegerät an einem Linux Rechner über USB anschließen lässt, doch er lässt sich ebenso wie unter Windows und Apple Rechnern, als vollwertige Audio Hardware anschießen.
Unter meinem verwendetem Ubuntu Gutsy, wird der Zoom H4 auch in der Konfiguration als Audio-Hardware erkannt. Um den Zoom H4 dann bei einer Anwendung wie z.B. dem Audio-Editor Audacity zu verwenden, muss man lediglich darauf achten, bei den Einstellungen das USB-Audiogerät auszuwählen, gegebenenfalls ebenso die Stereospur und schon kann man die eingebauten Mikrofone nebst eingebauten Effekten, auch unter Linux-Ubuntu usw. benutzen.
Warum schafft das eigentlich Line 6 mit ihrem POD XTL nicht, so dass dort erst andere Benutzer entsprechende Lösungen und Treiber programmieren müssen?
Freitag, 2. November 2007
Die neue Musiksuite Songbird der Mozilla-Gruppe ist nun in der Version 0.3 erschienen und bietet nun auch eine passende Web-API an. Somit kann man als Webseitenanbieter auf die Funktionen dieses Programmes zugreifen. Damit erhält man auch eine Kombination aus Browser und Mediaplayer.
Ob es Sinn macht und wie sich das in Zukunft verhalten wird, ist eher schlecht abzuschätzen, zumal auch Songbird ja nicht wirklich ein Standard unter den Playern ist.
Aber auch eine eigene Add-On-API wird angeboten, wodurch hier Entwickler ihre eigenen Add-Ons für Songbird programmieren können.
Da Songbird von der Mozilla-Gruppe kommt, ist es Open-Source und gibt es daher auch für die Gängigen Betriebsplattformen wie für Windows, Linux und MacOS X.
Auch wenn sich Songbird wie viele andere Konkurrenten, sich sehr nahe an der Bedienung und Oberfläche von iTunes anlegen, ist es tatsächlich keine echte Konkurrenz, denn bei allem Freiheitsglauben zu Open-Source sollte man nicht vergessen, dass Songbird vor dem Punk eine Null in der Versionsnummer hat.
via golem
Freitag, 26. Oktober 2007
Wer mit Linux arbeitet kennt das Problem, dass zahlreiche Hersteller dieses Betriebssystem kaum beachten und daher meistens überhaupt keine Treiber für ihre Hardware liefern. So ist man i.d.R. nur auf die Hilfe der großen Linuxgemeinschaft angewiesen und das sich dort der ein oder andere Softwaretüfler und Bastler findet, welcher es schafft, geeignete Software für das geliebte Linux-Betriebssystem zur Verfügung zu stellen.
So hat sich denn auch für den POD XT von Line 6, Markus Grabner gefunden, welcher einen passenden USB-Treiber für den POD XT programmiert hat und diesen auch unter der GNU Lizens veröffentlicht. Somit lassen sich nun auch unter Linux, Aufnahmen am PC realisieren.
Wer sich sogar selbst dazu berufen fühlt an diesem Projekt mit zu arbeiten, der kann dies auf Sourcefourge machen oder sich auch an der dortigen Diskussion beteiligen.
Mittwoch, 24. Oktober 2007
Rechtzeitig zum Release der neuen Ubuntuversion 7.10 Gutsy, wurde nun auch Ubuntu Studio, eine spezielle Ubuntulösung für Künstler im Audio, Video und Grafikbereich, auf dessen Basis veröffentlicht und steht nun zum Download bereit. Gegenüber der vorherigen Version, findet nun auch die vollständige 64-Bit-Unterstützung in Ubuntu Studio statt.
Für jene, welche Ubuntu-Studio für Audioanwendungen benutzen wollen, wurde nun standardmäßig im Kernel die Echtzeitverarbeitung eingebaut um geringe Latenzen zu gewährleisten. Auch wurde ein neues Audio/Video-Menü zur besseren Übersicht angebracht.
Um zukünftig leichter und problemlose Updates zu gewährleisten, wurden die Ubuntu-Studio Pakete in die offizielle Ubuntu-Repository eingebracht. Nun müssen keine Software Quellen angegeben und extra eingebunden werden.
via golem
Soeben habe ich das Update auf das neue Ubuntu-Linux-Betriebssystem durchgeführt und somit von Feisty auf die Ubuntuversion 7.10 namens Gutsy upgedatet.
Wer hier etwas länger mit liest weiß, dass ich aufgrund des grandiosen Microsoft Betriebssystem Windows Vista auf Ubuntu-Linux umgestiegen bin, welches seitdem mein Arbeitssystem darstellt und Windows Vista für das ein oder andere Spiel und spezielle Video- und Audioanwendungen seinen Platz auf der Festplatte noch zu rechtfertigen weiß. Obwohl ich das Problem unter Windows-Vista mit den fehlenden Ton bei Flashanwendungen immer noch nicht in den Griff bekommen habe und auch so Ubuntu für Youtube & Co herhalten muss.
Bis auf einige Kleinigkeiten bin ich seit ich auf Ubuntu umgestiegen bin, sehr zufrieden mit Linux und den fast immer passenden, kostenlosen Programmen, welche sich so kinderleicht über die Paketverwaltung installieren und aktuell halten lassen. Auch dieses Update von Feisty auf Gutsy, verlief reibungslos. Gut, ich habe auch eine Nvidia Grafikkarte und habe somit nicht die Probleme, welche ATI-Grafigkartenbesitzer so unter Linux bekommen können.
Das einzige kleine Problem was mir bisher aufgefallen ist, ist dass das Email-Programm Evolution seinen Spamfiltersprachschatz verloren hat und nun alles neu erlernen muss. Bei einem kompletten Betriebssystemupdate, ein doch relativ kleiner und verschmerzbares Problem.
Mit Windows Vista hatte ich ja sogar Probleme deren eigenen Festplatte zu Partitionieren, aber mit Ubuntu-Gutsy kann man nun nicht nur NTFS-Partitionen lesen, sondern jetzt sogar auch beschreiben. Auch der 3D-Fenstermanager Compiz hält unter Ubuntu-Gutsy nun standardmäßig Einzug in das Betriebssystem, was ich allerdings schon unter Feisty ausprobiert hatte. Auch wenn die Effekte toll sind und sowohl Windows-Vista als auch Apple bei ihren Desktop-Effekten weit hinter sich lassen, war es mir einfach zu viel für ein produktives Arbeiten und habe es ausgeschaltet gelassen. Aber jedem das Seine!
Ansonsten hat man weitere Dinge wie die Hardwareerkennung bei den Druckern überarbeitet und sinvoll ergänzt, aber alles in allem dennoch dezent und gemäßigt, was ich nur begrüßen kann. Also alles in allem, ein sehr positive Bilanz für Ubuntu und Linux. So kann es gerne weitergehen.
Sonntag, 8. Juli 2007
Ahhhrg, so ein Mißt!
Habe mir gerade ein Audiofile auf meiner SD-Karte zerschossen. Bin nun dabei diverse Programme zu testen, um die knapp einstündige Liveaufnahme retten zu können.
Das Programm "PC Inspector smart recovery", meldet mit unter Vista einen Laufzeitfehler. Dabei ist dieses Programm wohl umsonst.
Nun schau ich gerade ob "Stallar Phoenix Wondows Data Recovery" etwas lesen kann. Läuft gerade im extendet Modus. Wenn man dann aber die Reparierfunktion verwenden will, muß man wohl ein bisschen tiefer in die Geldtasche greifen.
So Scan gerade zu Ende und dieses Programm hat definitiv nichts gefunden.
Scheiße, locker eine Stunde Liveaufnahmen dahin, dass darf doch nicht wahr sein!
Werde mal im Anschluss schauen, was es so an Möglichkeiten unter Linux gibt, das wieder hinzubiegen, bin aber für jegliche Hinweiße und Vorschläge offen.
Samstag, 26. Mai 2007
Also so langsam hasse ich ja dieses Handyformat 3GP. Das gefundene Programm, konvertiert zwar das Video nach MPEG, aber es stellen sich mit der Zeit Synchronisationsverschiebungen zwischen Ton- und Videosignal ein, was dann schon ziemlich störend ist.
Dabei bin ich froh ein Windows-Programm gefunden zu haben, denn viele schaffen es nur das Videosignal zu konvertieren, wenn überhaupt. Und unter Linux habe ich mit der Konvertierung auch Probleme, weil hier wegen rechtlicher Bedenken, der Codec so nicht dabei ist und man das entsprechende Konvertierungstool neu Kompilieren musste. Nur habe ich dazu wegen ein paar Videos keine Lust und hätte daher mal auf die schnelle ein out-of-the-box Program, welches diese Aufgabe sofort erfüllt und natürlich auch komplett frei ist.
Kennt da zufällig jemand etwas passendes?
Samstag, 12. Mai 2007
Bei UbuntuStudio handelt es sich um eine speziell für Künstler angepasste Version von Ubuntu 7.04 Feisty Fawn. Ursprünglich für Ende Juli angekündigt, wurde heute dessen Erscheinen angekündigt, was momentan zur Folge hat, dass die beiden Domains ubuntustudio.org und ubuntustudio.com, den Ansturm nicht überlebt haben und down sind.
Bei Ubuntustudio kann man sich während der Installation, für eine spezielle Audioinstallation entscheiden, womit auch ein spezieller Kernel installiert wird, damit ein Latenzfreies arbeiten möglich ist. Es soll in der nächsten Ubuntuversion, Gutsy Gibbon, sogar ein Echtzeitsystem zur Audiverarbeitung beinhalten. Als spezielle Audiosoftware, legt Adour 2 bei, welches an Pro Tools angelegt ist.
Man bekommt mit UbuntuStudio also gleich ein komplettes Musikbetriebssystem, mit den dazu benötigten Programmen. Damit hat man unter Linux einen leichten Einstieg in den künstlerischen Audiobereich, ohne sich selbst um Kernelkompilierung usw. kümmern zu müssen.
Freitag, 13. April 2007
Da ich ja nun zum größten Teil von Windows (Vista-Frust) auf Linux (Ubuntu-Toll) umgestiegen bin, wollte ich mein externes Laufwerk, auch zum Backup von Linux benutzen. Das Laufwerk ist nun aber auf NTFS-Dateisystem, Werkseitig formatiert. Da dies ein Microsoft, proprietäres System ist, kann man zwar unter Linux die Inhalte lesen, jedoch nicht schreiben. Es soll zwar auch hier schon Lösungen geben, aber das möchte ich dann doch lieber nicht riskieren.
Also der Plan ist, dass externe Laufwerk zu verkleinern, so das dort zwei Partitionen vorhanden sind. Eine zum Backup von Windowsdateien und die andere für das Backup von Linuxdateien.
Erst einmal versuche ich ein Backup der Dateien unter Vista von der externen Platte auf die Vistaplatte zu bekommen. Nur schaft Vista es bei einigen Dateien nicht. Diese können/werden nicht kopiert.
Ja fängt ja gut an.
Also nun das gleiche unter Linux, denn lesen kann es ja die Dateien von der NFTS-Platte. Hier klappt es ohne weiteres die Daten der NTFS-Platte auszulesen und auf die Linuxplatte zu speichern. Muss ich nicht verstehen, warum hier Linux das Microsoftdateisystem besser lesen kann, als Microsoft selber. Spricht für mich aber schon Bände.
Nun Vista gestartet und Laufwerk angeklickt und vorsorglich erst einmal defragmentieren lassen. Und was ist nun?
Er zeigt an, dass hier eine Defragmentierung am Gange ist, aber im Gegensatz zu früher bei Windows XP, 98 und 95, wird nichts weiter angezeigt. Keine Statusmeldung, keine Festplattenansicht, wo ich sehen kann, wie und wo gerade etwas vorschoben und neu geschrieben wird und anhand dessen man erkennen kann, wie weit die Defragmentierung voran geschritten ist.
Kurioserweise, scheint Vista, selbst wenn man nur ein Laufwerk zum Defragmentieren ausgewählt hat, die Arbeit auf alle Festplatten auszuweiten. Denn das ausgewählte Laufwerk tut nichts und laut der spartanischen Anzeige in Vista, läuft aber noch die Defragmentierung und die LED's der anderen Laufwerke blinken auf.
Ja super!
Und wieder einmal kann ich als Benutzer und Admin/Root, in Vista so nicht bestimmen, was der Computer machen soll, sondern Vista meint halt, hier sei jetzt einfach mal Großreinemachen auf den Festplatten angesagt.
F1 gedrückt und mal schauen, was uns die nette Microsoft-Hilfe dazu sagt. Also da steht dann, dass der erfahrene Benutzer mit dem Konsolenprogramm defrag.exe, detailliertere Informationen bekommen kann und Aufgaben erledigen kann. Super Konsole angeworfen Befehl eingetippt und wollte mir die Hilfe ansehen. Tätärätä! Geht nur wenn ich als Admin das Programm ausführe. Also Konsole geschlossen, und als "Administrator" die Konsole gestartet und die Hilfe angeschmissen. Geht nicht, da schon irgendwo defragmentiert wird!?!? Computerordner mit Maus angeklickt, Laufwerk, dessen LED nicht blinkt angeklickt usw. und da steht ja wirklich, dass hier noch die Defragmentierung am Gange ist. Also gut, stoppen wir das mal und wieder zurück zur Konsole.
Nun frage ich den Status des Laufwerkes ab und bekomme die Meldung, dass 0% defragmentiert sind und dass das Volumen nicht defragmentiert werden muss.
Na das klingt ja super.
Aber was steht denn da noch?
Blöcke die größer als 64 MB sind, sind nicht in der Fragmentierungsstatistik enthalten. Da ich auch ein paar Filmchen auf der Platte habe, die u.a. auch als 64 MB große Fragmente auf der Platte liegen könnten, kann ich mich also nicht auf die Statistik von 0%, verlassen.
Also nun nochmal die Konsolenhilfe angeschaut, denn da gibt es zwei Defragmentierungsmethoden. Die eine lässt nämlich die 64 MB-Blöcke links liegen und so starte ich die vollständige, mit detaillierter Informationsausgabe.
Es kommen jetzt zu Anfang, ein paar Informationen mehr und wieder der nette Hinweiß mit den 64 MB. Ja soll ich nun daraus schließen, dass er nun mit der erweiterten Defragmentierung, dann trotztem keine vollständige Defragmentierung hinbekommt? Very strange!
Die LED der Platte blinkt jetzt schön brav und in der Konsole zeigt einzig der blinkende Cursor, dass der Rechner doch nicht abgestürzt ist. So sieht also der erweiterte Modus aus, mit den detaillierteren Analyse- und Defragmentierungsangaben aus. Also auch jetzt in der Konsole, keine Angabe zum Verlauf der laufenden Defragmentierung. Früher wurde die Defragmentierung grafisch mit allem Pi-Pa-Po angezeigt und nun unter dem Multimediamonster Vista und Apple-OS-Killer, muss man zur echten Defragmentierung sich auf die Konsole begeben und bekommt nur einen blinkenden Cursor angezeigt. Na wenn dass mal keine Fortschritt ist...
Und obwohl, laut Aussage der Konsolenausgabe, wortwörtlich "Das Volumen muss nicht defragmentiert werden.", blinkt die LED des Laufwerkes nun doch schon recht lange und ich weiß immer noch nicht, wie lange dieser Vorgang dauern wird, weil in der Konsole Null Informationen zum Verlauf oder sonstiges angezeigt werden.
OK, schieb ich mal einen erweiterten Körperreinigungsgang dazwischen und begebe mich in die Dusche.
Nach einer längeren Zeit, ist die Defragmentierung zu Ende und wieder beglückt mich der Hinweiß, dass Blocke von 64 MB, bei NTFS-Laufwerken nicht in der Statistik, enthalten sind. gut zu wissen, dass man sich bei einer bevorstehenden Partitionsverkleinerung, auf die Angaben von Microsoft "nicht" verlassen kann. Aber was solls, es muss getan werden.
Raus aus der Konsole und die Computerverwaltung aufgerufen und in die Datenträgerverwaltung. Nun das fehlerfreie logische NTFS-Laufwerk ausgewählt und "Volumen verkleinern" ausgewählt und verkleinern ausgewählt.
Klong! "Ein unerwarteter Fehler ist aufgetreten!" Blabla, Fehler im Systemereignisprotokoll, blabla Datenträgerverwaltung neu starten oder Computer neu starten.
Weder ein Neustart der Anwendung, noch ein Computerneustart, können Vista dazu bewegen, dass Laufwerk neu zu partitionieren. Und die Hilfe weiß auch nichts zu einem Systemereignisprotokoll. Nach kurzem Überlegen und ausprobieren, habe ich mehrere Protokolle in der Computerverwaltung gefunden, mit dennen ich aber wikrlich nichts anzufangen weiß.
So ich dachte schon, ich müsste das Laufwerk komplett neu formatieren, dann eine Partitionierung unter Linux durchführen, aber ich habe nun einfach mal die vorgegebenen Partitionierungsangaben von Vista mit der Hand verändert und nun hat Vista endlich eine neue Partition eingerichtet. Aber warum gibt Vista hier Werte vor, die zu einem Abbruch der Aktion führen? auch dies spricht für mich Bände!
Das Dateisystem werde ich nun unter Linux einstellen, denn Vista will ja nur NTFS und damit kann ich unter Windows nicht viel anfangen. FAT ud FAT32 würden ja auch gehen, aber Vista will nur NTFS.
Bockiges Drecksteil!
Für so eine Aktion sind jetzt ($eine Hand voll;) Stunden flöten gegangen. Soll Bill Gates doch seinen Weltraumausflug machen und zur Demonstration sollte jeder, der an der Mission beteiligte Rechner unter Vista laufen.
Nicht dass ich Bill Gates den Tot wünsche, denn ich bin mir sicher, die Trägerraketen, würden nicht einmal bis zur Abschussrampe gelangen. Die Raketen-Shuttle-Transporter, würden unter Vista eher das nächstgelegene Dorf unter ihren Ketten zermalmen.
Montag, 9. April 2007
Windows, Unix, Linux, FreeBSD oder gar Apple-OS?
Sicher ist, dass der DAU und somit das CKI (Chair-Keyboard-Interface deutsch: Stuhl-Tastatur-Schnittstelle) hier oftmals der größte Bug ist:
Das Problem befindet sich zwischen dem Stuhl und der Tatstatur.
Aber CKI, ist dann doch auch nicht der alleinige Faktor:
Ein Betriebssystem ist immer nur so gut und sicher wie der Administrator der es verwaltet.
Wie gut der Administrator jedoch seine Fähigkeiten ausspielen kann, legt das Betriebssystem fest.
Donnerstag, 5. April 2007
Da Windows Vista ja von Anfang an Probleme bereitet und mich auch weiterhin ständig ärgert, habe ich nun endlich Ubuntu erfolgreich installiert. Dabei habe ich mir auch wagemutig die neuste Beta mit dem Namen Festy Fawn angetan und sie läuft, fast möchte man sagen, stabiler als Windows Vista.
Ein kleines Problem gab es bei der Installation von Ubuntu und daher mein Tip, die Live-Version von Ubuntu ist zum reinschnuppern zwar nicht schlecht, aber oftmals funktioniert mit dieser die Installation nicht, so wie bei mir. Aber mit der Alternate-CD (Textbasierte-Installtion), geht es ohne weiteres.
Das letzte mal, dass ich mit Linux zu tun hatte, war vor etlichen Jahren und dort mit SUSE, was zwar nicht schlecht war, aber es war doch irgendwie nicht rund. Ubuntu dagegen ist nach 20 Minuten installiert und zieht sich dann nochmal Updates runter, so dass das System in weniger als einer Stunde steht. Kein Vergleich zu einer Windowsinstallation, mit den zig Neustarts. Und obwohl ich hier einen nagelneuen Rechner stehen habe, hat Ubuntu auf Anhieb alle Hardwarekomponenten korrekt erkannt und eingerichtet.
Ein kleineres Problem stellt mein Canon Drucker dar. Er wird zwar erkannt und läuft auch, jedoch nur mit 600x600 DPI. Das liegt aber nicht an Ubuntu, sondern an Canon, welche hier keine ordentlichen Treiber für Linux bereitstellt. Und der von der Gemeinschaft, freiwillig programmierte Druckertreiber holt zur Zeit, einfach nicht mehr raus.
Als ich mir damals den Canon zugelegt hatte, habe ich auch nicht daran gedacht, jemals wieder Linux auf die Platte zu machen. Aber wenn Canon seine Politik nicht ändert, wird beim nächsten Kauf, selbstverständlich darauf geachtet, denn es gibt Druckerhersteller die nicht nur gute Druckertreiber für Linux liefern, sondern diese z.T. sogar unter der GPL veröffentlichen.
Aber für Linux gibt es da eine deutsche Firma, die schon zu Commodore-Amiga Zeiten mit Turboprint die Gemeinschaft mit guten Treibern versorgte und dies nun auch mit einem relativ günstigem Programm, auch für die Linuxbenutzer tut. Diese Anschaffung werde ich denn auch tätigen, da sie um ein vielfaches günstiger ist als ein neuer Drucker. Dies sollte dann auch das einzig kommerzielle Programm auf meiner Linuxplatte sein.
Und auch für meinen Line-6 POD, hat ein engagierter deutscher POD-Gitarrist, einen Linux-Treiber geschrieben. Sobald ich mich besser in das Linuxsystem eingearbeitet habe, werde ich auch diesen installieren und testen.
Dienstag, 27. März 2007
Laut meinem Arbeitskollegen, wird Linux bei seinen Leuten als Schmarotzersystem tituliert, weil es dort ja alles umsonst gibt.
Ja, damit kommen Windows-User nicht klar
Und um zu erfahren, wie das alles so gekommen ist, gibt es zwei sehr gute Filme, die man sich im Netz in voller Länge anschauen kann. Windows- und Apple-User können sich auch noch eine andere Dokumentation antun.
Der erste und 85 Minütige Film „Revolution OS“ ist eine 2001 realisierte Kino-Dokumentation, die die Geschichte von GNU/Linux, Freier Software und der Open-Source-Bewegung erzählt.
Link googlevideo
Der zweite Film, „Codename: Linux“ ist ein 2001 realisierter, 52-minütiger Dokumentarfilm. Erzählt wird die Geschichte von GNU/Linux, Freier Software und der Open-Source-Bewegung.
Den Film kann man sich auf archive.org, online anschauen oder in besserer Qualität als DIVX-Film, herunterladen. Dabei ist die hier gezeigte ARTE-Dokumentation mit deutschem Text nachgesprochen und untertitelt.
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Kommentare
Do, 08.05.2008 19:53
Joa, dem kann ich nur zustimmen. I ch persönlich kann sehr gut kochen a ber wenn ich mir a nschaue was meine Freund [...]
Do, 08.05.2008 14:42
Samsung zeigt eine gewagte Werbung m it der sie ihr Sam sung Instinct gege n das Apple iPhone antreten lassen. Dabei [...]
Mi, 07.05.2008 17:50
Das ist doch mal e cht cool. Iron Ma n ist der "Beste" Yeah !!!
Mi, 07.05.2008 13:13
Wie das englische Wort gift mich imm er irritierte bis ich herausfand das es ein Geschenk i st.
Di, 06.05.2008 19:26
Für mich ist sowas zwar beeindrucken d koordinations te chnisch, aber zum anhören taugt sowa s nicht. Viel zu g estell [...]
So, 04.05.2008 21:21
ja daran muss es w ohl liegen
So, 04.05.2008 20:44
...also ganz ernst : das buch war in der tat ein voller erfolg. schade nu r, dass der film d a nicht mal ansatz weise [...]
So, 04.05.2008 14:45
was bedeuten eig d iese zahlen und bu chstaben dadrauf? zwar wohn ich in k iel und das heißt hier auch kvg doch auch [...]