Es klingt einfach unglaublich und ist dennoch stand der Technik, welches auf der Frankfurter Musikmesse 2008 vorgestellt wurde.
Bisher war es nur möglich einzelne Wave-Blöcke einer Tonspur in der reinen Wave-Form zu schneiden, verschieben, in der Tonhöhe zu verändern (pitchen) und damit Gesangsstimmen in ihrer Intonation zu korrigieren oder in der Geschwindigkeit zu ändern. So konnte man z.B. aus einem einzelnen Trompetenton ein komplettes und recht natürlich klingendes Solo oder Ensemble zusammengestellt.
Mit dem neue Version von Melodyne hat man nun auch Direct Note Access eingeführt, welches in mehrstimmigen Audiomaterial die einzelnen Noten erkennt und darauf den gesamten Zugriff erlaubt. So werden auch komplette Akkorde in ihre einzelnen Töne aufgeteilt wodurch der Akkord nun selbst nicht nur in der Tonart verändert werden kann, sondern am Computer wie eine MIDI-Datei dem Anwender vollkommen offen da steht.
Das so aufgefächerte Material steht mit jeder einzelne Noten zur Verfügung und kann nun komplett verändert werden, wodurch sich der komplette Akkord als solcher verändert werden kann. So kann man z.B. einfach aus einem Dur-Akkord einen Moll-Akkord machen oder noch eine Septime hinzufügen.
Eingeschenkt wird das ganze bisher nur dahingehend, dass nur von jeweils einem Instrumet eingespielte Tonspuren aufgefächert werden könne. Tonspuren auf denen mehrere Instrumente gleichzeitig spielen können so nicht erfasst und isoliert werden. Dies beschränkt sich jedoch nur auf eine harmonische und melodische Trennung, so dass man durchaus auch eine komplette Band in diesem Bereich komplett bearbeiten kann.
Der Gründer und Erfinder von Celemony/Melodyne, Peter Neubäcker, dachte selbst das es theoretisch gar nicht möglich sein könne diese Tontrennung so zu realisieren, schaffte es aber letztendes musikalisch dann doch, wie man eindrucksvoll hören kann.
Das ungewöhnliche sampling/sequencing Instrument mit leuchtenden Buttons, Yamaha Tenori-On steht nun vor seiner weltweiten Veröffentlichung. Dies soll zu einem Event werden und mit einer spektakulären Partys im Vorfeld.
Die Städte in denen das Tenori-On veröffentlicht wird sind:
- Frankfurt und Berlin Berlin, Deutschland
- Paris, Frankreich
- Montreal, Quebec
- New York, NY
- San Francisco, CA
- (sehr warscheinlich) Tokyo, Japan
Diese Tour soll zuerst in Frankfurt am 12. März beginnen und soll dann in den anderen Städten vom 8 bis zum 25 April fortgesetzt werden. Enden soll das ganze dann in der Geburtstadt des Tenori-On, in Tokio.
Hier nun ein Auszug der Künstler bei den Partys, zusammengestellt von creatdigitalmusic:
- Toshio Iwai, the man from whose brain the Tenori-On sprang
- Jim O’Rourke, composer/improvisor/producer extraordinaire (perhaps best known for his association with Sonic Youth)
- Atom Heart, aka Senor Coconut aka Atom Heart aka various other things
- Pole, the DJ and electronic artist great
- To Rococo Rot, German post-rocker trio
- Robert Lippok, who counts “set designer” among his credits and co-founded To Rococo Rot
- Sutekh, who spans electronica to noise collage, and mate Safety Scissors, the San Fran contingent
- Andi Toma of Mouse on Mars fame
- The Books, representing New York and generally All Things Awesome — I need to put them on continuous loop on Winamp just so they wind up on the top of my Last.fm profile, where they belong
- I am Robot and Proud, Toronto electronic soloist, toured with Mum and Caribou, and an all-around great computer man
- Nathan Michel, experimental electronicist and DAT politics collaborator. Oh, and Nathan just got his PhD in music composition from Princeton last year, meaning he’s yet another person who finished his PhD before I did. Dr. Michel, congrats.
Das es am Anfang noch den ein oder anderen kleineren Softwarefehler gab, damit konnte man rechnen. Diese wurden dann auch schnell per Update beseitigt, aber zur Zeit scheinen die POD-X3-Live Modelle wohl mit einigen, konstruktionsbedingten, gravierenden Hardware-Problemen zu kämpfen.
So scheint es immer wieder Aussetzer bzw. Ausfälle der Fußtaster zu geben. Die Platinen, auf denen ein Teil der Taster befestigt sind, wurden dabei nicht wie bei derlei Stageleisten üblich verschraubt, sondern im Heisklebeverfahren verklebt. Die weitere Konstruktion der Schalter ist dabei wohl auch so ungünstig gestaltet, dass eigene Versuche, dieses Problem zu beheben dazu führen können, dass beim offenen und lösen der Platine, einem die Federn der Taster entgegen springen.
Line6 hat indes verkündet, dass man alle fehlerhaften POD-X3-Live Geräte auch über die Garantiezeit hinaus auswechseln wird. Weiterhin scheint es auch so zu sein, dass die derzeitige Produktlieferung von POD-X3-Live, nicht diesen gravierenden Fehler aufzuweisen scheint.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Qualitätssicherung nun ordentlich greift und mit dem POD-X3-Live ein livetaugliches System geschaffen wird, welches auch tatsächlich den alltäglichen Bühneneinsatz ohne Fehler übersteht, denn schließlich soll es noch dieses Jahr meinen eigenen, alten POD-XT-Live ablösen.
Mit dem BOSS GT-10 bringt nun BOSS den Nachfolger des BOSS GT-8 auf den Markt. Dem auf der NAMM vorgestellte BOSS GT-10 wurden 2 WSP-Chips des großen Bruders Roland VG-99 spendiert und auch das ein oder andere, hat er großzügig vom Roland VG-99 erhalten.
Einen Bruder für Bassisten hält BOSS mit dem BOSS GT-10B auch zur Verfügung, welcher damit der lang ersehnte Nachfolger des BOSS GT-6B ist. Der BOSS GT-10B hat sogar im Gegensatz zu seinem Gitarrenbruder BOSS GT-10, SUB OUT (R/L, XLR) Ausgänge. Die hätte man dem BOSS GT-10 ruhig auch spendieren sollen, denn diese sind beim Konkurrenten Line 6 POD X3 Live ebenfalls an vorhanden und macht sich im Vergleich nicht wirklich gut.
Die zwei WSP-Chips ermöglichen nun durch die erhöhte Rechenkapazität gegenüber dem Vorgängermodell, eine verbesserte Qualität der Verstärkersimulation und Effekte, wobei letztere um einen Looper ergänzt wurden und 13 Effektblöcke gleichzeitig genutzt werden können. Weiterhin stehen zwei Signalwege zur Verfügung mit denen das so genannte Biamping möglich ist.
Besonderes Highlight soll laut BOSS, das besonders einfache Bedienkonzept des BOSS GT-10 sein, weshalb man sogar bewusst auf spezielle Editiersoftware verzichtet. So soll die Bedienung selbst Einsteigern und Hobbyspielern die problemlose, vollständige und 100%ige Nutzung und Einstellung aller Sounds und Effekte ermöglichen können. So kann mittels des größeren Display einfach ein Musikstil mit Unterkategorien gewählt werden, worauf automatisch die passenden Amps, Boxen und Distorsion ausgewählt werden. Effekte wie die von Distorsion, Echo und Hall können einfach über ein Fadenkreuz eingestellt werden.
Auch ein USB Audio/MIDI Interface ist dazugekommen.
Preislich wird der BOSS GT-10 und ebenfalls das BOSS GT-10B bei ca. 449,- Euro liegen.
Das beliebte Spiel Guitar Hero, wird i.d.R. mit einer entsprechenden Controlergitarre gespielt. Was aber, wenn man doch lieber ein anderes Instrument dazu benutzen möchte, wie z.B. ein Schlagzeug?
Dazu nehme man ein MIDI taugliches E-Drum und belege einzelne Pads mit den passenden Befehlen, die den einzelnen Tasten der Controllergitarre von Guitar Hero entsprechen. So kann man auch mehrere Tastenbefehle einem einzelnem Drumpad zuordnen, wodurch Guitar Hero auch tatsächlich und vollständig über das Drumpad zu spielen ist.
In dem folgendem Video wurde dazu ein DrumKAT MIDI Schlagzeug Pads benutzt, DrumKat MIDI Out zum MIDI/USB Adapter zum PC, ein PC auf dem eine spezielle Software der MIDI Hero Software läuft und das MIDI Hero XIM welches die Eingaben zur Xbox 360 Konsole sendet.
Die genauen Details zu den technischen Daten, Vorgehensweise und die Anleitung dazu, findet man hier.
Through the Fire and Flames - Achievement Unlocked on Drums
Das Yamaha Tenori-On ist ein neues und vielseitiges Musikwerkzeug, bzw. ein vollkommen neues Musikinstrument-Konzept. Auf den ersten Blick wirkt es recht futuristisch und man ist erstaunt, was dieses neue Gerät so alles kann und wenn man es in Action sieht, dann möchte man es sofort haben. In England scheint es wohl trotzt seiner 600 Pfund die es kostet, sofort ausverkauft gewesen zu sein.
Wenn ich das so alles richtig verstanden habe, dann ist das Yamaha Tenori-On ein 16×16 Beat-Sequencer mit zahlreichen 16-Beat-Sequencen und unterschiedlichen Längen. Daneben hat es eingebaute Lautsprecher, jeweils einen MIDI Ein- und Ausgang, mehrere Bedienknöpfe, dass berührungsempfindliche Display und ein Steuerrad zum bedienen, ein kleines Display und diese weißen LED's zur Visualisierung.
Die genaue Beschreibung und Erklärung über das Yamaha Tenori-On, liefert das folgende Video:
Für knapp 10,- Euro einen Footcontroler für Musikprogramme wie z.B. Ableton Live, na wäre das nichts?
OK, es ist nicht die robusteste Lösung, aber wer keinen MIDI-Footcontroler zur Hand hat und seine Aufnahmen unbedingt mit dem Fuß steuern will/muss, für den ist dies eine durchaus praktikable Zwischenlösung. Man nehme eine stinknormale Computertastatur, vornehmlich USB und entferne einige der Tasten, benutze noch ein Zusatzprogramm, beachte noch ein paar Kleinigkeiten, weiße den ausgesparten Tasten ihre Funktion zu und schon kann es losgehen. Eine detailliertere Anleitung dazu gibt es auf createdigitalmusic.
Es wird dort zwar die QWERTY-Tastatur beschrieben, aber es müsste ebenso mit einer QWERTZ-Tastatur funktionieren. Und mal ehrlich, die meißten haben doch eh einige von den Dingern im Keller rumfliegen, so das man denen ruhigen Herzens ans Leder die Tasten gehen kann. Aber auch so, bekommt man 0815-Tastaturen hinterhergeschmisse, so dass man hier wirklich keine Angst um einen kapitalen Verlußt bei der Bastelei haben muss.
Keine Profilösung aber durchaus brauchbar. Man muss wohl nur darauf achten, dass wohl jeweils nur eine Tastatur gleichzeitig benutzt werden kann, also entweder die normale Schreibtastatur oder die Fußtastatur. Daher ist eine USB-Tastaturlösung von Vorteil um schnell und einfach die jeweiligen Tastaturen auszutauschen.
Ableton Live Steuerung mit QUWERTY-Tastatur als Footcontroler
Wie war das eigentlich so in den 80ern mit der Musik und Computern? Wenn man sich anschaut, wie verwöhnt man heutzutage mit der Technik ist, so versetzt uns dieser kurze Fernsehausschnitt von der BBC in die Tage der MIDI-Anfänge, wo Computer wie der Sinclair ZX-Spectrum und der Commodore C64 angesagt waren. Und damals standen wir bei so etwas mit offenen Mündern und konnten es gar nicht fassen, was so alles, fast schon unfassbares, mit der Technik so möglich war.
Und wir wussten, wenn ein Computer schon derlei Grafik auf einem Bildschirm zaubern konnte und dazu noch diese Musik, dann würde der Mensch spätesten im Jahre 2000, die gesamte Galaxie bewohnen und alle Probleme der Menschen würden gelöst sein. Wir würden im Einklang mit der Natur leben und nur noch von der Sonnenenergie leben und es würde keine Atomkraftwerke mehr geben und keine Kriege und der Kommunismus...
Eines ist sicher, mit dem VG-8 hat Roland Gitarrensimulationsgeschichte geschrieben. So konnte man ohne weiteres, eine handelsübliche Stahlsaitengitarre kurzerhand mit einem hexaphonischem Roland GK-Tonabnehmersystem versehen und dann alle möglichen Gitarren, Tonabnehmersysteme und Positionen, sowie Gitarrenstimmungen per Knopfdruck realisieren. Diese Dinge waren schon vor Jahren möglich, ohne das man wie bei der Variax von Line6, sich eine dafür eigene Gitarre zulegen mußte.
Ferner waren aber auch Ampsimulationen, abgefahrene Synthsimulationen uvm., hier schon integriert.
Die VG-Teile waren nicht gerade billig und benötigten zudem den Einsatz der GK-Tonabnehmersystems, was aber für echte Profimusiker wie Al Di Meola und Sting, gerade mal recht und billig war. Wärend die VG-Reihe unter den 0815-Musikern, aufgrund das hohen Preises doch kaum populär war, war dieses Teil unter den Profimusikern ein oft genutztes Teil.
Konsequent wurde das System mit dem VG-88 fortgeführt und all die Erkenntnisse aus dem Roland eigenem COSM-Modeling wurden auch bei der Tochterfirma BOSS und deren GT-Modellingpedalreihe, verwendet. Nun konnte man die Ampsimulation auch ohne GK-Tonabnehmersystem benutzen, wobei die Gitarrensimulation dann aber nicht möglich war.
Nach dem BOSS GT-8 Guitar Effects Processor, fragte ich mich schon, wie lange Roland nun benötigte um die hier gezeigten Features in der gehobenem VG-Reihe zu präsentieren.
Roland hat sich in der Tat etwas Zeit gelassen und bringt mit dem VG-99 einen sehr überarbeitetes VG-Konzept ans Licht. Es handlet sich nicht mehr um ein Bodengerät, sondern um ein Desktopgerät, mit vielen sinvollen Bedienelementen und auch einigen aus dem Synthiebereich.
Um den VG-99 per Fuß steuern zu können, wird das neue FC-300 Pedal von Roland benötigt, welches über die neue Rolandeigene RRC2-Protokoll, sowohl Strom, als auch MIDI-Daten, in beide Richtungen, über ein Ethernet Kabel, schickt.
Auch eine Methode, das System für den kleineren Geldbeutel, den Leuten schmackhaft zu machen, indem man es als Modulreihe anbietet. Da hat man sich doch etwas von Line6 und VOX abgeschaut, wie sie ihre erfolgreichen Modeller, den POD und den Tonelab, als Desktopgeräte unter die Leute bringen. Nicht jeder benötigt eine komplette Fußleißte und wenn es damit preiswerter geht, dann kann es ja nur gut sein.
Während sich die Software- und Spielehersteller noch schwer tun, dass so einfache und doch geniale Konzept der Nintendo-Wii Steuerung, auch in ihre Software zu integrieren und dieses Potential gewinnbringend in neue Spielideen für die Wii-Konsole umzusetzen, sind die Hobbymusiker da schon ein ganzes Stück weiter.
Hier experimentieren schon einzelne Musiker und Hobbyprogrammierer mit der Nintendo-Wii-Remote als MIDI-Steuerelement und triggern Samples, Drum Mashinen und Settings in Musikprogrammen wie Ableton Live usw. Und das alles schön Kabellos, via Bluetooth.
Mit der Nintendo-Wii-Remote hat man nämlich nicht nur digitale Schalter, sondern auch ein Steuerelement, welches man in alle drei Freiheitsgrade und um die eigene Achse bewegen kann. Dabei werden diese Daten, per Beschleunigungssensoren, Analog gemessen. Hier ergibt sich Steuerungstechnisch, eine hohe Vielfalt an Möglichkeiten.
Frater Aloisius zu Alles Gute zum Muttertag - Genesis - Danzing Di, 13.05.2008 09:22 Hell, yeah! Glenn
Danzig (!! Vorname
: mit 2 N, Nachnam
e: mit 1 N ))
gehört zu meine
n ABSOLUTEN Favori
ten!
[...]
Guitar-Blog zu Alles Gute zum Muttertag - Genesis - Danzing So, 11.05.2008 15:53 Was hat der Mutter
tag denn in einem
Gitarrentagebuch v
erloren? Eigentlic
h würde ich dieses
Ereignis ja nicht
mit e [...]
Kommentare
Di, 13.05.2008 09:22
Hell, yeah! Glenn Danzig (!! Vorname : mit 2 N, Nachnam e: mit 1 N
Mo, 12.05.2008 16:15
Super Sache! Danke fuer das Video.
Mo, 12.05.2008 14:26
Wenn in 2011 oder 2012 die 8. Konsol engeneration rausk ommt und Microsoft die Xbox 720 verö ffentlich, dann se ht die [...]
So, 11.05.2008 16:30
Stimmt, die Stimme von Glen Danzig e rinnert schon sehr an Jim Morisson v on den Doors.
So, 11.05.2008 15:53
Was hat der Mutter tag denn in einem Gitarrentagebuch v erloren? Eigentlic h würde ich dieses Ereignis ja nicht mit e [...]
Do, 08.05.2008 19:53
Joa, dem kann ich nur zustimmen. I ch persönlich kann sehr gut kochen a ber wenn ich mir a nschaue was meine Freund [...]
Do, 08.05.2008 14:42
Samsung zeigt eine gewagte Werbung m it der sie ihr Sam sung Instinct gege n das Apple iPhone antreten lassen. Dabei [...]
Mi, 07.05.2008 17:50
Das ist doch mal e cht cool. Iron Ma n ist der "Beste" Yeah !!!