MySong ist ein Programm von Mycrosoft, welches einem nicht-Instrumentalisten ermöglichen soll, seine gesangliche Idee als Musik fest zu halten. Man singt seine Idee in den Computer ein und dieser generiert anhand der üblichen 12 Töne einer Tonlieter die passenden Akkorde dazu. Mit den passenden Schieberegler "happy factor" und "jazz factor" fügt man den generierten Akkorden in dem Lied die passenden Stimmungen hinzu.
Für den Sänger ohne Instrumentenkenntnis und jeglichem Fehlen von Noten- und Harmonylehre ist dies sicherlich eine hervorragende Möglichkeit seine Ideen festzuhalten und anderen vor zu spielen. Für einen Musiker eher uninteressant, da die jeweiligen Akkorde in ihrer Stimmung zum einen nur per Schieberegler für das gesamte Lied verändert werden und zudem nicht individuell angepasst werden können.
Was mich bei der ganzen Sache etwas verdutzt ist, dass ich meine, ein derartiges Programm hätte es doch schon viel viel früher gegeben, kann mich aber nicht mehr genau daran erinnern welches das war.
Es klingt einfach unglaublich und ist dennoch stand der Technik, welches auf der Frankfurter Musikmesse 2008 vorgestellt wurde.
Bisher war es nur möglich einzelne Wave-Blöcke einer Tonspur in der reinen Wave-Form zu schneiden, verschieben, in der Tonhöhe zu verändern (pitchen) und damit Gesangsstimmen in ihrer Intonation zu korrigieren oder in der Geschwindigkeit zu ändern. So konnte man z.B. aus einem einzelnen Trompetenton ein komplettes und recht natürlich klingendes Solo oder Ensemble zusammengestellt.
Mit dem neue Version von Melodyne hat man nun auch Direct Note Access eingeführt, welches in mehrstimmigen Audiomaterial die einzelnen Noten erkennt und darauf den gesamten Zugriff erlaubt. So werden auch komplette Akkorde in ihre einzelnen Töne aufgeteilt wodurch der Akkord nun selbst nicht nur in der Tonart verändert werden kann, sondern am Computer wie eine MIDI-Datei dem Anwender vollkommen offen da steht.
Das so aufgefächerte Material steht mit jeder einzelne Noten zur Verfügung und kann nun komplett verändert werden, wodurch sich der komplette Akkord als solcher verändert werden kann. So kann man z.B. einfach aus einem Dur-Akkord einen Moll-Akkord machen oder noch eine Septime hinzufügen.
Eingeschenkt wird das ganze bisher nur dahingehend, dass nur von jeweils einem Instrumet eingespielte Tonspuren aufgefächert werden könne. Tonspuren auf denen mehrere Instrumente gleichzeitig spielen können so nicht erfasst und isoliert werden. Dies beschränkt sich jedoch nur auf eine harmonische und melodische Trennung, so dass man durchaus auch eine komplette Band in diesem Bereich komplett bearbeiten kann.
Der Gründer und Erfinder von Celemony/Melodyne, Peter Neubäcker, dachte selbst das es theoretisch gar nicht möglich sein könne diese Tontrennung so zu realisieren, schaffte es aber letztendes musikalisch dann doch, wie man eindrucksvoll hören kann.
Die Harfe ist als Instrument schon eine geniale Erfindung nur so unheimlich unhandlich. Eine moderne Variante ganz im Star-Wars Style mit Lasern hat nun Stephen Hobley sich hergestellt.
Das Prinzip ist im Grunde einfach, aber die Realisierung ist wie immer etwas für Experten und Erfahrene Elktroniker, denn auch so Laserbasteleien sollte man nicht ohne Hintegrundwissen verbauen.
Die Macht ist nicht mit jedem
Als Sensor hat er eine Nintendo WiiMote eingesetzt die er so modifiziert hat, dass sie nicht mehr auf Infrarotstrahlen anspricht, sonder auf den 532 nm Laser.
Hier nun ein musikalisches Beispiel der Laser Harfe im Einsatz mit dem Song Rendezvous II von Jean-Michel Jarre:
Eine derartige Technik kannte ich ja schon von Apples Quicktime, dort aber nur bei Standbildern. Diese Technik hier einer kompletten Rundumsicht und dazu noch als Stream über das Netz, finde ich schon sehr beachtlich und versetzt den aktiven Zuschauer in ein Mit-Dabei-Erlebnis.
Um selbst Aktiv zu werden einfach mit dem Mauszeiger innerhalb des Filmes klicken um die Perspektive zu ändern. So kann man sich im Film drehen und alles in einer 360 Grad Ansicht genießen.
Weitere derartig imposante Filme gibt es bei immersivemedia zu genießen.
Schon in den 80ern versuchte man Synthesizersounds über eine Gitarre zu steuern bzw. gitarrenähnlich zu benutzen und nicht mittels eine Klaviatur. Eines des sehr frühen Ergebnisse, war die Stepp Guitar, bei der die Saiten des Griffbrett und der Anschlag, separat abgenommen/ausgewertet werden. Zur Verwendung kam der nur 200 mal hergestellte Stepp Guitar Synthesizer wohl bei Kate Bush - Experiment IV (Wogan) und den Bee Gees - You Win Again, wenn man den Kommentaren bei Youtube glauben darf.
Ich habe nun meinen Testbericht bezüglich des Zoom H4 Handy Recorder doch noch überarbeiten müssen. Bisher dachte ich ja, dass der Zoom H4 sich nur als Kartenlesegerät an einem Linux Rechner über USB anschließen lässt, doch er lässt sich ebenso wie unter Windows und Apple Rechnern, als vollwertige Audio Hardware anschießen.
Unter meinem verwendetem Ubuntu Gutsy, wird der Zoom H4 auch in der Konfiguration als Audio-Hardware erkannt. Um den Zoom H4 dann bei einer Anwendung wie z.B. dem Audio-Editor Audacity zu verwenden, muss man lediglich darauf achten, bei den Einstellungen das USB-Audiogerät auszuwählen, gegebenenfalls ebenso die Stereospur und schon kann man die eingebauten Mikrofone nebst eingebauten Effekten, auch unter Linux-Ubuntu usw. benutzen.
Was ist eigentlich so aus fischertechnik geworden und wer kennt es noch?
In den 70ern und 80ern war fischertechnik das Technikspielzeug schlechthin. Damit konnte man alles realisieren und bauen, was man auch in der realen technischen Welt vorfand. Von einfachen Grundgerüsten über Statikgerüsten, motorbetriebene Fahrzeuge und Gebilde. Legendär auch die Elektronik- und Elektrotechnikbaukästen mit Motoren, Schaltern, Fotozellen, Relais, Logikschaltern usw.
fischertechnik war als Technikspielzeug einfach das Nonplusultra und wurde selbst für das Entwickeln von Industriemodelle eingesetzt. Wie viele heutige Ingenieure hat fischertechnik auf den Weg in ihren Beruf bekleidet und den Weg dafür geebnet?
Und heute?
Nur in wenigen Geschäften sieht man noch fischertechnik und selbst dann fehlt mir irgendwie die Vielfalt der damaligen Baukästen. Statt dessen Regale über und über mit Lego, welches hier selbst mit motorisierten Fahrzeugen und statischen Elementen alles füllt, wo früher fischertechnik für verantwortlich war. Und bei den anderen Nischen, wie der Elektronik usw. sieht man nun die Baukästen von Kosmos. Und dies obwohl die Produkte von Lego und Kosmos bei weitem nicht an die damaligen Technikbaukästen von fischertechnik heran reichen.
Was war ich damals erstaunt, als der große Bruder eines Klassenkammerad an den damaligen Commodore PET für das Spiel Space Invaders zur Tonausgabe, einen Fischertechniklautsprecher anschloss. Sicher ein banales Beispiel, aber so praxisnah wurde damals fischertechnik in allen Bereichen eingesetzt. Später auf der Universität waren es Fertigungsstraße einer Fabrik, die man damit rechnergestützt Simulierte. Wer benutzt den dafür bitte Lego?
Daher frage ich mich, welche Fehler hat fischertechnik in der Zwischenzeit getan, dass ihr auch heute noch souveränes Produkt, so ins Hintertreffen und fast schon in Vergessenheit geraten ist?
Ich weiß, dass meine doch recht große und fast vollständige fischertechnik-Sammlung nicht den Weg nach eBay finden wird, sondern in der Familie bleibt und an die nächste Generation weitergegeben wird!
Vor kurzem lief ja wieder dieser leicht übertriebene, aber dennoch gute Film "Kung Fu Hustle" im Fernsehen. In diesem gibt es zwei chinesische Lautenspieler, welcher auf der Laute (mag auch anders heißen, das Instrument dort), tötliche Klänge hervorbringen und damit ihre Gegner bekämpfen und zur Strecke bringen.
Daran hat mich das folgende Video doch sehr stark erinnert.
David Hindman hat hier einen Klangvollen Weg bei der Videospielesteuerung beschrieben. Dazu verwendet er das Kampfspiel Mortal Kombat Trilogy und steuert die Figuren mit echten Gitarren als Kontrolerersatz und so nennt er das Projekt auch Modal Kombat. Das hat jetzt nichts mit dem Konsolenspiel Guitar Hero zu tun, bei dem man mit einer Fakegitarre irgendwelche Digitalknöpfe drückt, sondern hier werden die echten, gespielten Töne der Gitarre analysiert. Dabei reagieren die Kämpfer auf dem Bildschirm jeweils auf die Lautstärke und Tonhöhe der gespielten Gitarrentöne.
Die Videospiele Doom, Golden Eye und Rampage sollen ebenfalls mit dieser Methode getestet worden sein.
Bei der Demonstration mit Mortal Kombat Trilogy, belassen es die Gitarrenprotagonisten nicht bei einfachem Geschrammel, sondern spielen ordentlich Gitarre und kreieren damit fast schon einen eigenen Soundtrack und klanglichen Handlungspfaden zum Spiel.
Modal Kombat - Real Guitar Heroes
So wie viele andere Dinge wurde auch der Vocoder ursprünglich vom Militär erfunden und dort für die verschlüsselte Sprachübermittlung eingesetzt.
Um nicht jetzt über Sprachzerlegung, Modulation usw. zu fachsimpeln, hier nun ein kurzer Ausschnitt aus der Wikipedia zum Vocoder in der Musik:
Vocoder in der Musikpraxis sind jedoch mit zwei Eingängen für unterschiedliche Signale ausgestattet, die jeweils dem beschriebenen Prozess unterzogen werden. Die Verschaltung der beiden Eingangssignale ist eine Matrix, deren Steuersignale auch vertauscht oder gleichgeschaltet werden können.
Man kann damit beispielsweise die Stimme eines Sängers durch eine Orgel- oder Streicherklang so ersetzen, dass ein mehrstimmig eingespielter Satz den Gesangstext artikuliert. Durch Kombination verschiedener Eingangssignale und technischen Manipulationen sind vielfältige Soundmöglichkeiten mit der menschlichen Stimme (z. B. Roboter- oder Micky-Maus-Stimmen), aber auch verschiedene Instrumentaleffekte erreichbar.
Boogie hat mich im Kommentar zur Gibson Robot Guitar darauf aufmerksam gemacht hat, dass man diese schöne Roboterstimmtechnik auch ohne Gibson, jetzt schon erwerben kann.
Christopher Adams bringt diese Technik, genannt Powertune, schon seit kurzer Zeit mit seiner dazu gegründeten Firma Tronical unter die Leute. Gibson hat sich halt nur die Exklusivität gesichert, die Powertune-Technik, sozusagen ab Werk in eine eigene Gitarre einzubauen. Den Bausatz dazu, gibt es aber nach wie vor und ist bei kompetenter Handhabung ebenso in eine Fender Gitarre einzubauen und damit wohl in so ziemlich alle möglichen Gitarrenmodelle mit Stahlsaiten.
Im folgendem Video erklärt Christopher Adams selbst, wie dies funktionier. Leider wurden seine deutschen Ausführungen mit einem englischem Text kommentiert (wohlmöglich sogar er selbst):
Bei der Modellierung/Simulation von Gitarrenverstärkern nebst Gitarrenboxen und deren Mikrofonierung gibt es ja nun die unterschiedlichsten Ansätze. Einer davon ist der rein Rechnergestütze wo ebenfalls mit verschiedenen Ansätzen und Softwaremodellen gearbeitet wird um eine Simulierung und möglichst naturgetreuen Klangabbildung eines tatsächlichen Gitarrenverstärkers nachzubilden. Daher kann man nicht immer aus der tatsächlichen Rechenkraft des jeweils verwendeten Prozessors, auf die Güte einer Simulation sprechen.
Wenn man jedoch davon ausgeht, dass gewisse Meßtechniken und deren programmiertechnische Umsetzung schon mehreren Firmen in der Branche geläufig sind und sich ebenfalls ähneln, bzw. andere bzw. gewisse Modellierungstechniken einfach erst bei einer gewissen Rechenleistung möglich sind, dann kann ein derartiger Vergleich durchaus sinnvoll sein und Rückschlüsse auf die Qualität der Simulation offenlegen.
Aus diesem Grund und zur reinen Neugier hier nun die verwendeten Prozessoren und Daten aus den Line 6 Modellen von POD XT, POD X3 und einem anschließendem Vergleich zum Vetta, wie auch die Daten zum Axe-FX von Fractal Audio Systems:
POD X3 DSP: SHARC ADSP-21369 at 266 MHz (KSZ-1A), 1.6 GFLOPS
POD XT DSP: at 60 MHz, 180 MFLOPS
Axe-FX DSP: TigerSharc at 500MHz, 3.0GFLOPS
Zudem ist der Bus vom Axe-FX 128bit breit und der X3 nur 64Bit breiten. Somit kann beim Axe-FX die doppelte Datenmenge durchgeschleust werden.
Ein Drumcomputer ist ein Computer, welcher mittels Software Chips steuert und entweder per MIDI Steuerbefehle an einen Sampler weitergibt oder per Digital-Analog-Wandler, selbst Drumsampels ausgibt.
Ein Schlagzeugroboter jedoch ist zwar auch ein Computer, jedoch mit beweglichen Teilen, mit deren Hilfe er ein echtes Schlagzeug benutzt um die Töne und Rhythmen zu erzeugen. Hier erfolgt die Tonerzeugung am Instrument und nicht mittels Sampels.
Wer kennt nicht diese Japaner, die auf großen Trommeln eindreschen und dies in opulenten Formationen? Die wurde nun mit Motoman-Industrierobotern nachgemacht.
Manchmal sieht man Dinge, die man selbst nie gebrauchen wird, die aber so gut aussehen, dass man sie gerne besitzen möchte. So war das auch mit der Midas XL8 Digital Mixer Konsole und Live Performance System. Auf dem ersten Blick fallen einem nur die Monitore und die sehr bunte Bedienoberfläche, sowie Trackballs zum steuern usw. Es schaut aus wie eine groß gewordene Musikspielkonsole und man muss einfach hingehen und Knöpfe drücken, Regler verschieben usw.
Der Midas XL8 wurde bei der Frankfurter Musikmesse 2007 aber auch für die ganzen Liveacts im großem Ageora Zelt, als als Live-Mixer eingesetzt. Also schaut nicht nur hübsch aus, sondern kann auch was. Sollte es wohl auch bei einem Verkaufspreis von ca. 350.000,- US$.
Wer noch etwas mehr erfahren möchte, kann sich dazu ja mal die ProAudio Preview anschauen.
Hier ein kurzes Zusamenkommen von Quincy Jones und Herbie Hancock im Jahre 1983. Es ist wohl ein Ausschnitt aus einer 3 stündigen Channel 4 Dokumentation über Quincy Jones.
Angesichts der Jahre unterschied, bin ich mal gespannt, ob Apple's neues Pro Logic, etwas derartiges in der Benutzerführung anstrebt. Auf jeden Fall, war der Fairlight CMI mit seiner Benutzerführung im Computermusiksektor, schon damals das Beste vom Besten.
Den Roboter Keepon nur als Tanzroboter zu bezeichnen, würde seine Fähigkeiten nicht richtig würdigen. Man hat die Erfahrungen aus dem großen Projekt um den Roboter Infanoid genommen und es in einen kleinen, einfachen und ansprechenden Roboter gepackt.
Keepon hat als Sensoren, zwei Kameras in den Augen und ein Mikrofon in der Nase. Somit interagiert er nicht nur akustisch, sondern auch visuell auf seine Umgebung, wie das zweite Video zeigt.
Bei diesen Interaktionen, handelt es sich um soziale und menschenbezogene Interaktionen, die speziell für Kinder ausgelegt sind, aber sicher auch jeden Erwachsenen verzücken. Die Interaktionen sind dabei einfach und verständlich aufgebaut.
Hier tanzt Keepon zu "I Turn My Camera On" von der Band Spoon.
Frater Aloisius zu Alles Gute zum Muttertag - Genesis - Danzing Di, 13.05.2008 09:22 Hell, yeah! Glenn
Danzig (!! Vorname
: mit 2 N, Nachnam
e: mit 1 N ))
gehört zu meine
n ABSOLUTEN Favori
ten!
[...]
Guitar-Blog zu Alles Gute zum Muttertag - Genesis - Danzing So, 11.05.2008 15:53 Was hat der Mutter
tag denn in einem
Gitarrentagebuch v
erloren? Eigentlic
h würde ich dieses
Ereignis ja nicht
mit e [...]
Kommentare
Di, 13.05.2008 09:22
Hell, yeah! Glenn Danzig (!! Vorname : mit 2 N, Nachnam e: mit 1 N
Mo, 12.05.2008 16:15
Super Sache! Danke fuer das Video.
Mo, 12.05.2008 14:26
Wenn in 2011 oder 2012 die 8. Konsol engeneration rausk ommt und Microsoft die Xbox 720 verö ffentlich, dann se ht die [...]
So, 11.05.2008 16:30
Stimmt, die Stimme von Glen Danzig e rinnert schon sehr an Jim Morisson v on den Doors.
So, 11.05.2008 15:53
Was hat der Mutter tag denn in einem Gitarrentagebuch v erloren? Eigentlic h würde ich dieses Ereignis ja nicht mit e [...]
Do, 08.05.2008 19:53
Joa, dem kann ich nur zustimmen. I ch persönlich kann sehr gut kochen a ber wenn ich mir a nschaue was meine Freund [...]
Do, 08.05.2008 14:42
Samsung zeigt eine gewagte Werbung m it der sie ihr Sam sung Instinct gege n das Apple iPhone antreten lassen. Dabei [...]
Mi, 07.05.2008 17:50
Das ist doch mal e cht cool. Iron Ma n ist der "Beste" Yeah !!!